Beiträge von yane

    Hi cosmix,

    wir haben früher auch Hühnerbrust usw. genommen. Aus Erfahrung weiss ich inzwischen aber, dass das Zeug einfach immer bröselt, egal wie vorsichtig man damit ist. Und im Endeffekt hat man dann überall am Boden Fleischbröselchen - "ideal" für Hunde mit eingebautem Staubsauger.

    Jenny

    für meine Hunde ist Click gleichbedeutend mit "Ende der Übung". Auch auf Distanz. Wieso sollte Hund nicht aufstehen? Er steht ja nicht selbständig auf, sondern wird über den Click "aufgelöst".
    Und da ich den besten Beweis (genaugenommen sogar zwei) daheim habe, dass es bombig funktioniert, sogar mit einem Hund, der eigentlich die Wörter "ruhig liegenbleiben" aus seinem Wortschatz gestrichen hat, wird das auch weiterhin so bleiben.

    Wenn ich mir in Erinnerung rufe, in welchen Situationen bsp. das Chaostier noch liegengeblieben ist, obwohl der grösste Teil der Trainer in unserem alten Verein genau deine Argumente gegen den Clicker als gleichzeitiges Auflösesignal gebracht haben:
    - fliegende Bälle
    - rennende Hunde, die direkt vor der Nase von Klein Nelchen kläffend vorbeirasten (übrigens Hunde, die in dem Moment eigentlich auch liegen sollten und von genau einem der Trainer ausgebildet wurden, der gegen den Clicker als Auflösesignal war :lachtot: - hach, tat das gut da ganz süffisant zu sagen "na, DAS ist mal ne sichere Ablage, nicht wahr?" )
    - mehrmals Hunde, die einen meiner abliegenden Hunde zum Spielen aufgefordert haben und zwar richtig - ok, einmal ist das Nelchen dabei aufgestanden, aber das zähle ich nicht. Welcher Hund würde nicht aufstehen, wenn ihm ein ausgewachsener Airedale Terrier auf den Rücken springt? Der Blick von Klein Nelchen war ....... "Frauchen was soll ich tun, ich will doch liegenbleiben :hilfe: "

    Deine Argumente kenne ich zu gut, habe sie oft genug zu hören bekommen, als unsere konventionellen Trainer die ersten Male sahen, wie Klein Nelchen auf den Click hin aus der Ablage in die Beisswurst 30 m entfernt reinbretterte.
    Allgemeiner Kommentar "die ist :irre: ".
    Das Ergebnis hat mir Recht gegeben ;)

    Viele Grüße
    Cindy

    Zitat

    Die Hunde sollen nicht durch Leckerlie die Tricks ausführen, sondern durch Nachdenken auf die Lösung kommen.

    *gggg* das ist ja Sinn und Zweck des Clickertrainings

    Zitat

    Dazu benötigen wir den Clicker, ein "zweites Lobwort", die Hand als Target etc. ...

    Grundlagentraining, hat aber mit Konditionieren nichts mehr zu tun.

    Zitat


    Ein Beispiel war, eine Spur mit circa 5 Leckerlie auszulegen und immer wenn der Dicke eins "aufsaugt" zu clicken.

    Das hat mit Konditionieren nichts zu tun.

    cosmix
    Hühnerbrust ist denkbar ungeeignet. Zu faserig und bröselig. Besser sind Hühnerherzen oder Hühnermägen.

    Hi Jenny,

    ehrlich gesagt, bin ich mir nicht sicher, ob diese Variante wirklich sinnvoll ist.
    Ganz sicher geht sie nicht mit jedem Hund.
    Mit einem Pudel bsp., v.a. einem grossen, würde ich diese Variante NICHT machen.

    Die Hunde auf dem Video sind jetzt alle beide eher länger im Rücken als hoch. Neigen zum Vorstrecken des Kopfes und wirken generell etwas "tiefergelegt". Dieser Typ Hund neigt generell eher dazu, näher an der Wand selbst zu bleiben. Klar können die auch abspringen, aber die Chance, mit so einer Variante gute Zonenarbeit hinzubekommen, dürfte höher sein, als bei einem anderen Körpertyp.

    Ein hochbeiniger Hund mit relativ kurzem Rücken, der noch dazu sowieso schon eher ein hüpfendes Gangwerk hat, wie das bsp. beim Pudel einfach der Fall ist aufgrund seines Körperbaus - da ist die Abspringgarantie in zukünftigen Zeiten quasi schon vorprogrammiert.

    Mich würde interessieren, wie das dann unter Turnierbedingungen aussieht. Und zwar dauerhaft.

    Viele Grüße
    Cindy

    Hi,
    bei den meisten Hunden reicht 5-6x völlig aus.
    Was das soll über 300x an verschiedenen Orten entzieht sich meinem Verständnis.

    Tatsache ist, man kann einen Hund zu lange "konditionieren". Wenn man zu lange nur "Click + Leckerlie" macht, kann man den Hund damit auch regelrecht hemmen. Soll heissen, Hund bleibt dann einfach sitzen/stehen/liegen und wartet und wartet und wartet bis es clickt und sein Leckerlie kommt. Denn das hat er ja genau so gelernt.

    Wenn man einen Hund will, der schnell kapiert, dass er selbst aktiv werden muss, damit er einen Click bekommt, darf man nicht zu lange "konditionieren".

    Viele Grüße
    Cindy

    Hi zusammen,

    na ja, ob ich nen 3 Monate alten Junghund mitnehmen würde, weiss ich nicht. Aber 6 Monate? Warum nicht?

    Das Nelchen war mit nicht mal 6 Monaten mit auf der CACIB in Stuttgart (ok, die ist kleiner als Dortmund zugegeben, aber trotzdem ziemlich stressig). Und fand den Trubel witzig.
    Kommt natürlich auf den Hund an. Eine Vereinskollegin war mit ihrem gleichaltrigen Jungspund da, und der Hund fand das nicht so prall. Zeigte deutliche Unsicherheiten.
    Das Nelchen lebt in Trubel erst so richtig auf. Je mehr Trubel desto besser.

    Aber sie war sowieso bezüglich ihrer Umgebung von Anfang an recht cool. Einmal Rundumblick - Situation abgehakt - ok, weiter geht's. So war sie mit 5 Monaten, als ich sie bekam, und so ist sie heute noch.

    Hi Volker,

    ich kann cjalas und flying dart nur zustimmen.

    Ich würde NIEMALS mehr bei Zonen anfangen, den Hund auf dem Gerät abzubremsen.

    Zitat

    Wir bremsen unsere Hunde auf der Spitze und verlangen ein kurzes Stop, damit sie nicht gleich durchstarten. Allerdings habe ich ja wie beschrieben die Probleme der Kontaktzone eher beim Abgang der Geräte.

    das ist für mich persönlich nicht besser als "Fun-Agi" bei dem auf Zonenarbeit überhaupt keinen Wert gelegt wird.

    Zitat

    Wie verhindere ich, dass mein Hund zu früh abspringt? (sowohl beim Steg alsauch A-Wand)

    indem Du die Zonen mE "richtig" aufbaust. Nach der sog. "rotgrün"-Methode oder 2on2off. Bedeutet beides das gleiche.

    Der Hund lernt zuerst, am Zonenabgang unten zu stehen. Vorderpfoten im Gras, Hinterpfoten auf der Zone. Und NIX anderes.

    Würde ich bei deinem Hund am Anfang an einer flach gestellten Wand trainieren. Da kannst Du bei der Gewichtsklasse deines Hundes den Hund noch in die korrekte Position heben. Bei grösseren Hunden kann man den Hund auch seitlich draufführen.

    An den Steg würde ich erst dann gehen, wenn die Sache bei der Wand zumindest grundlegend "sitzt".

    Wie das am Ende aussehen soll, siehst Du bsp. hier
    scroll ganz runter, der BC, der da an der Wand steht. So sollte das aussehen. (BTW ist nicht meine Seite, sondern die einer unserer Trainerinnen)

    In dieser Position gibt es Leckerlies, Leckerlies und (richtig) nochmal Leckerlies. Hund mit einem Auflösesignal - WICHTIG - aus dieser Position rausgehen lassen. Das Auflösesignal kann alles mögliche sein. Go, OK, Name des Hundes, ..... . Wichtig ist dass Hund lernt, in dieser Position zu bleiben, bis das Auflösesignal kommt. EGAL, was Du machst.
    Wenn ihr das richtig trainiert habt, kannst Du weggehen, wieder zurückgehen, Leckerlie geben, wieder weggehen, um ein anderes Hindernis rumlaufen, Rad schlagen, ...... und Hund bleibt stehen.

    Du solltest auch ein Signal für diese Position einführen. Ist bei meiner Hündin bsp. "Halt" (was NICHT bedeutet "halte sofort an" sondern "geh in die Position HALT"). Hund in Position stellen - "Halt" - Leckerlie. MEhrmals "Halt" sagen, jedes Mal Leckerlie. Und das auch so lange üben, bis Hund stehenbleibt.

    Das würde ich bei einem jungen Hund etwa 8 Wochen lang bei 2x die Woche training durchziehen. In den Trainings stelle ich meinen jungen Hund etwa 8-10x in die richtige Position. Dann kleine Pause, dann nochmal 8-10x.
    Bei deinem Hund, der die Zonen schon anders "gelernt" hat, würde ich nochmal 4 Wochen dranhängen.

    Dann würde ich hergehen und Hund mit den Vorderbeinen auf die Mitte der Zone stellen (die Hinterbeine entsprechend weiter hinten *ggg*) und Hund in die Position "Halt" schicken. Am Anfang etwas mit der Hand helfen, sprich, wenn Hund auf der Zone stehenbleibt, ins Gras zeigen und "Halt" Signal geben. Aber nur die ersten 2-3x. Und dann die Hand ganz weglassen.

    Problem ist bsp. wenn Du den Hund mit der Hand runterführst, bedrängst Du ggf. den Hund, Du rückst ihm in seinen Augen zu dicht auf die Pelle. Und daraus resultiert eben genau wieder die Abspringerei. Entweder zur Seite oder über deine Hand drüber.

    Wenn dein Hund aus der Mitte der Zone heraus das "Halt" richtig zeigt, wird Hund noch etwas weiter hoch gesetzt.
    Dann noch weiter und noch weiter.
    Ziel des Ganzen ist, dass Hund so schnell wie möglich die Position "Halt" einnimmt. Und zwar von Anfang an. Nix ausbremsen oder so.
    Und dann irgendwann über die komplette Wand. Zuerst über die flache Wand. Und die dann langsam immer steiler stellen. Meine Jüngste bsp. ist zum ersten Mal über ein komplettes Zonengerät nach 6 Monaten (!!!!!) Zonentraining.

    Beim Steg würde ich am Anfang ein Stegteil auf den Tisch legen und Hund von da runter in die Halt-Position schicken.

    Und wenn Hund das am Steg kann, dann an die Wippe.

    Schau Dir ruhig mal die Videos auf der Seite oben an. Ganz besonders Fly und Luke (die sind beide auf diese Weise aufgebaut, Kiri auch, Angie noch nicht 100%ig, aber sie wurde auch auf diese Variante umgestellt).
    So sieht das dann im Endeffekt aus, wenn Hund das richtig gut gelernt hat.

    ach ja, und was das Training an sich angeht. Ich würde auch hier cjalas und flying dart zustimmen - im Moment liest sich das bei euch, als wäre ein kompletter Parcours noch etwas zu viel des Guten. Wobei ich sowieso kein Fan von zu viel Parcourstraining bin. Klar, wenn man Turniere läuft, sollte man auch ganze Parcours trainieren. Aber in den Anfängen ist man mit kleinen Sequenzen besser dran.

    och, keine Sorge, die bekommen genug Stress *gggg*, schliesslich trainieren sie bei mir :p .

    Aber man muss sich immer im Klaren darüber sein, dass es nun mal genügend Leute gibt, die in Prüfungssituationen völlig kopflos reagieren. Egal wie sehr man sie vorher unter Stress setzt.

    Interessanterweise hatte ich es aber auch schon umgekehrt. Einmal.
    Ein HF, der sich vorher so völlig gestresst hat, dass ich nahe dran war zu sagen "ok, wir warten noch". Tja, was soll ich sagen, dieser HF ist ein "Prüfungsmensch". Egal wie zittrig, nervös, usw. er im Vorfeld ist - in dem Moment in dem er in der Prüfung steht wird er die Ruhe in Person.

    Gibt's auch - aber die Variante ist deutlich seltener als die andere.

    Und interessanterweise sind gerade die Jugendlichen die, die den Stress am besten wegstecken - nach meiner Erfahrung.

    Zitat

    wo hast denn den quark her????

    ich würde das nicht als "quark"bezeichnen sondern als Erfahrungswert.

    Gerade wenn man einen Ersthundeführer hat. Jemand, der schon 40 VPG3 Prüfungen hinter sich hat, den juckt ne poppelige BH nun wirklich nicht mehr. Aber bei den meisten Ersthundeführern gibt es doch so einige Punkte Abzug, die rein auf die Nervosität zurückzuführen sind.

    Ich selbst kenne ganz wenige HF, die bei ihrer ersten Prüfung so wirklich völlig gelassen waren und da volle Leistung gebracht haben.

    Spontan fallen mir da evtl. 2 HF ein.

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    Was auf jeden Fall dafür sprechen würde ist, dass sie total verschmust ist.

    kommt auf die Hündin an, manche werden verschmuster, manche erst mal so richtig zickig.

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    Dann heißt es ja oft, dass schon ca. 10 Tage früher die Scheide anschwillt.

    *ggg* bei meiner ältesten Hündin schwillt die Scheide genau 1-2 Tage vor den Stehtagen wirklich sichtbar an und spätestens 2 Tage nach den Stehtagen ist sie wieder abgeschwollen.

    Aber ich kenne auch Hündinnen, die sind 1-2 Wochen vorher und noch 4 Wochen nach der Läufigkeit richtig aufgeschwollen.


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    Die Scheide an sich ist bei ihr gar nicht angeschwollen, nur um die Scheide rum ists irgendwie komisch. Es sieht nicht dick oder so aus, aber die Scheide versinkt irgendwie in der Haut drum rum. Vielleicht ist sie doch angeschwollen und die Verdickung geht aus " Platzgründen" nach innen?!

    Manche Hündinnen schwellen extrem stark auf, andere fast gar nicht. Meine älteste schwillt nur ganz leicht auf, wer sie nicht kennt, merkt das nicht mal richtig. Ihre Cousine und meine zwei jüngeren dagegen laufen rum, als hätten sie da ein Hühnerei hängen. Ok, bei der Zwergin vielleicht eher ein Wachtelei *ggg*

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    Eine weitere Sache. Andere Hunde (v.a. Hündinnen) verhalten sich in den letzten Tagen ihr gegenüber agressiv. .... Ist es normal, diese Agressivität????

    Ja, völlig normal. Kommt aber auch wieder auf die jeweiligen Hündinnen an.

    Aber bei den meisten führt die Läufigkeit zu gesteigerter Aggressivität. Sowohl von Seiten der läufigen Hündin als auch vom Gegenpart.

    Genaugenommen kenne ich genau eine Hündin, bei der es umgekehrt ist. Sonst allese andere als verträglich mit gleichgeschlechtlichen Hündinnen fängt sie während der Läufigkeit sogar an mit anderen Hündinnen zu spielen.

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    Seit gestern macht Lucy wieder in die Wohnung. Sie war 100% stubenrein. Seit bestimmt 2 Monaten, eher länger hat sie nicht einmal rein gemacht. Seit gestern 3 Mal?

    hmmmmm, hatten wir bisher noch bei keiner Hündin.

    Zitat

    Zuerst hab ich auf ne Blasenentzündung getippt, mir dann überlegt, ob es vielleicht eher mit der evtl. baldigen Läufigkeit zusammen hängt???

    Blasenentzündung würde ich abklären lassen - Urinprobe zum TA.
    Ansonsten würde ich schon sagen, es liest sich, als würde die Kleine demnächst läufig werden.