Beiträge von yane

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    Hm hab gesagt bekommen dass man bis zum 8. Monat unbedingt noch Welpenfutter füttern soll...daher wollt ich noch 1 Sack füttern und dann auf Josera Adult umstellen...

    Meine Hunde haben, solange sie TroFu bekamen, gleich mit 4 Monaten Erwachsenen-Futter bekommen (dann war idR der Sack vom Züchter zu Ende und gut war). Dieses ganze Junghund- und Welpenfutter ist viel zu reichhaltig. Mal davon abgesehen, dass ein Hund nur bis 8 Wochen ein Welpe ist. Und demzufolge dann natürlich auch kein Welpenfutter mehr braucht :D .

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    was haltet ihr eigentlich von Natural Dogmanship®????Ich selber mache es schon von anfang an mit sanyu wollte aber nur euere meinungen wissen!!

    nicht allzuviel. Es gibt einige wenige Punkte, die vielleicht nicht schlecht sind. Aber die findet man in anderen Konzepten auch.

    Ansonsten ist mir das Ganze zu dogmatisch, zu sehr auf Dominanz und Rangordnung ausgelegt. Egal was Hund macht - er ist dominant und strebt die Weltherrschaft an.

    Dazu kommt, dass viele Ansichten völlig veraltet sind und inzwischen als nicht richtig erkannt wurden.

    Bestes Beispiel ist das "Hund läuft immer hinten, da Rudelführer immer vorne läuft". Dem ist eben in einem wildlebenden Rudel Wölfe z.B. nicht so. Vorne laufen idR ältere Jungtiere, die damit zum einen lfür ihr späteres Leben als Erwachsene lernen, zum anderen aber immer noch eine Orientierung in Richtung "Rudelführer" haben, der idR eher im mittleren Bereich zu finden ist. Zumal die "Rudelführer" in einem wildlebenden Rudel eher Elterntiere sind, die mit ihrem noch nicht flügge gewordenen Nachwuchs zusammenleben. Und keine tyrannischen Despoten, die von die Weltherrschaft anstrebenden Underdogs permanent in ihrer Rangstellung bedroht werden.

    Habe ich bei meinen Hunden selbst immer wieder erlebt. Unsere alte Berner Hündin war das lehrbuchreife Beispiel eines selbstbewussten, souveränen Hundes, eines Hundetyps, den man in der Art eher selten antrifft (die meisten als "dominant" verschrieenen Hunde sind unsichere und unerzogene Gesellen, mehr nicht, von "Dominanz" keine Spur). Sie interessierte sich einen feuchten Kehrricht darum, ob die Jungspunds vor ihr aus der Tür drängelten, ob sie beim Spaziergang vor ihr liefen, ob .... . All das, was in ND als essentiell für die Anzeige der "Rudelführerschaft" angesehen wird, ging ihr so was von vorbei, :roll: .

    Trotzdem zeigte sich immer wieder, dass sie diejenige ist, an der sich die Jungspunds orientierten. Jungspunds laufen voraus, "Chefin" hinterher, Jungspunds sehen was Neues, Unbekanntes, spurten bellend los, "Chefin" kurz mal Kopf gehoben, keine weitere Reaktion, Jungspunds sind sofort wieder ruhig und laufen weiter als wäre nichts gewesen. "Chefin" aber Reaktion in Richtung Aufmerksamkeit des Unbekannten gezeigt und Jungspunds reihten sich sofort neben oder hinter ihr ein und warteten ihre weitere Reaktion ab. Zeigte "Chefin" dann wieder Entspannung an, liefen die Jungspunds wieder vor und damit gut.

    Das nur mal als Beispiel. Und je älter und unabhängiger die Jungspunds wurden, desto weniger hinter ihr, als vielmehr neben ihr blieben sie in "bedrohlichen" Situationen.

    Was auch verständlich ist. Denn typische Wolfsrudel sind nun mal Familien, bei denen der Nachwuchs nach einiger Zeit abwandert und eigene Familien gründet. Da muss Nachwuchs nun mal lernen, wie man seine Familie am Leben hält. Und das lernen sie nicht, wenn sie nur auf Welpi-Niveau gehalten werden.

    Viele Grüße
    Cindy

    na tschuldige mal, aber ein Grosspudel ist was völlig anderes als ein Pudel-Labbi-Mix, selbst wenn der Pudel-Labbi-Mix ein Mix in zigter Generation ist. Und ganz sicher hat es der Pudel nicht nötig als "Ersatz" für einen x-beliebigen Mischling herhalten zu müssen, den irgendwelche dubiosen Hinterhofvermehrer als "reinrassig" verkaufen.

    Kathrin,

    na ja, ein Hund kann tatsächlich mit 8-10 Monaten fertig für die BH sein. Früher war ja das Mindestalter 12 Monate. Und das haben viele Hunde gepackt.

    Allerdings waren das durch die Bank dann HF, die wussten was sie taten. Und nicht erst in einem Forum nachfragen mussten, wie sie ihren Hunden das Abliegen beibringen können rsp. was sie tun sollen, weil Hund nicht liegenbleibt. Usw. Das waren erfahrene HF, die bereits mit ihren Jungspunds im Alter von 8-10 Wochen anfingen zu trainieren. Da reichen dann auch über den Tag verteilt 10-15 min Training völlig aus.

    Little Yanta hätte mit 9 Monaten locker ne BH laufen können. Und sie ist mit 11 Jahren beim Training immer noch begeistert mit dabei. Ist halt eine Frage des Aufbaus und v.a. des Wissens wie.

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    die Hunde, die die

    Kontaktzonen nicht sauber gearbeitet haben vom HF vom Parcour

    genommen. Das wurde auch im Training so gemacht.

    interessant wie doch die Unterschiede in den einzelnen Regionen sind. In meiner Anfangszeit vor etwa 10 Jahren gab es fast keine Hunde, die Kontaktzonen sauber gearbeitet haben. Da war es immer eher Zufall, ob die Kontaktzonen getroffen wurden oder nicht. Stiller Hund hin, kläffender Hund her.

    Wir gehen ja nun schon recht häufig auf Turniere. Und können eigentlich nicht feststellen, dass Ehrgeiz und "Gewinnsucht" überhand nehmen und der Spass mit dem Hund verlorengeht. Wenn das bei euch so der Fall ist, ist das euer persönliches Problem. Aber das Gros der Agi-Leute, v.a. derjenigen, die viel auf Turniere gehen, hat immer noch Spass an der Geschichte. Zumindest trifft das auf die Leute zu, denen ich hier so im Laufe der Zeit begegnet bin.
    Meine persönliche Feststellung ist, wer das Ganze nicht aus Spass an der Sache sondern nur wegen des Erfolgs macht, lässt es nach einiger Zeit bleiben. Denn gerade wenn man schnelle Hunde hat, ist es einfach so, dass man "rausfliegt" deutlich höher ist.

    Hi Katja,

    Gewicht zu Grösse kann man nicht so einfach sagen "ist ok".

    Eine meiner Hündinnen in ihrer Jugend bei 58 cm 18-19 kg gewogen. Bei 53 cm und 20 kg wäre sie schlicht und ergreifend zu dick gewesen. Heute wiegt sie knapp 21 kg bei 58 und das ist für 11 Jahre ganz ok. In dem Alter darf man einen Tick mehr auf den Rippen haben (die wohlgemerkt noch gut fühlbar sind).

    Eine andere meiner Hündinnen wiegt bei 66 cm etwa 25 kg. Ich würde mal sagen, bei 53 cm hat sie maximal 16-17 kg gehabt. Kann ich nicht mehr genau sagen. Auch in dem Fall wäre sie bei 20 kg viel zu dick gewesen.

    Aber beide gehören einer Rasse an, die prinzipiell schlanker ist als der Labrador - sie sind Grosspudel.

    Wobei die meisten Labbis auch schon als Junghunde zu dick und zu wuchtig sind. Also, wenn Du die Rippen deiner Kleinen gut fühlen und durch die Haut durchschimmern sehen kannst, ist sie ok. Wenn nicht, dann hat dein TA recht und sie ist zu dick.

    Viele Grüße
    Cindy

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    die "stillen" Hunde genauer liefen als die "lauten", und habe mich dann halt gefragt ob es einen Zusammenhang hat mit der Bellerei.

    dann hast Du nicht genau genug beobachtet. Es gibt Hunde, die bellen die ganze Zeit und laufen trotzdem genauer als Hunde, die still sind. Verallgemeinern kann man das nicht.

    was heisst hier "Stress"?

    Triebige Hunde, die im Trieb sind, sind immer unter "Stress". Ein Hund, der im Beutetrieb ist, ist unter "Stress". Ein Hund, mit dem gespielt wird, ist unter "Stress".

    Und je nach rassebedingten und individuellen Eigenschaften gibt es nun mal Hunde, die bellen in der Situation und andere, die bellen nicht.

    So einfach ist das.

    Gerade Hütehunde, v.a. solche, die beim Hüten auch zu denen gehören, die Laut geben, wie Sennenhunde (Appenzeller) oder Aussies, bellen dann, wenn sie im Trieb sind verstärkt.

    meiner persönlichen Meinung nach war der Spruch "Agility is fun" das Schlimmste, was dieser Sportart passieren konnte.

    Was ich in den letzten Jahren dank "Agility is fun" so alles mitbekommen habe .......... :motz: .

    Da scheuen Leute ihre demotivierten, älteren, viel zu dicken Hunde auf Turnieren über Hindernisse, weil "Agility is fun".
    Weisst man drauf hin, dass der Hund erst mal 5 kg abspecken muss, bevor man an ernsthaftes Agi-Training auch nur denken kann, ist man überehrgeizig, erfolgsgeil, turnierbesessen, denn der ach so schlanke Hund hat ja nur ein bischen zu viel Fell auf den Rippen und ausserdem macht man "Agility just for fun" und dann ist das ja gar nicht so belastend (Training auf Turnierhöhe ist Training auf Turnierhöhe, egal ob "Agility is fun" oder nicht).

    Und wer sind diejenigen, die am lautesten wegen Zeiten und ach wie unfair das doch ist, dass man mit einem langsameren Hund keine Chance mehr auf Treppchenplätze hat, rumjammern?
    GENAU - diejenigen, die am lautesten "Agility is fun" schreien. Und zwar genau mit dem Argument "Agility is fun". Aber anscheinend hat man da dann nur fun, wenn man auch einen Treppchenplatz bekommt :???: .