Beiträge von yane

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    Papier und Presse ist geduldig, wer weiß, was da überm Teich wirklich los ist. :???: Am Ende weiß die Presse mehr, als der Präsidente in Spee.

    @Schopenhauer

    das vermute ich auch mal ganz stark

    Inga

    jo, es gibt einige hier im Forum, die derartige Mischlinge haben. Kann man aber besser im Tierheim bekommen als bei Vermehrern.

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    Auch davon merkt man eigentlich nichts, er kriegt auch keine Medikamente. Da er so ein kleiner, fitter Kerl ist und so aufgeweckt bei jeder Art von Beschäftigung würde ich gerne Agility in abgespeckter Form mit ihm machen(keine Sprünge etc.)

    was bitte sollte Agility ohne Sprünge dann sein? Agility sicher nicht.


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    Lassen sich die Hundeplätze erfahrungsgemäß auf sowas ein?

    ich hoffe doch nicht.

    Dein Hund ist in einem Alter, in dem der durchschnittliche Agi-Hund langsam "in Rente" geht. Und Du willst da anfangen???
    Noch dazu mit einem KRANKEN Hund??????

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    Natürlich ist es einfacher, einen kleinen 5kg-Leinenrambo zu halten.

    das macht ihn aber nicht besser als den großen Leinenrambo.

    sagt das irgendjemand???????????

    Es ist NUR eine mögliche Erklärung, warum man mehr kleine Hunde sieht, die keifen und ggf. giften, als grosse Hunde.

    Hätten meine alten Grossen früher gegiftet oder wären "Leinenrambos" gewesen, da hätte ich mich auch nicht unter den Rest der Hundehalter gewagt. 40-50 kg tobender Hund hätte ich rein körperlich schon NICHT halten können. Die wenigsten Menschen schaffen es, einen Hund in der Grössenordnung wirklich zu halten, wenn es Hund drauf anlegt.

    Bianche

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    und was isn des für eine aussage "ein grosser hund,der es nötig hat einen kleinen anzugreifen".....

    ach Mädchen .....
    ist doch ganz einfach, vielleicht sind unsere Grossen ja besonders sozial, aber keiner unserer Grossen hat je irgendwie Probleme damit gehabt, dass es kleinere Hunde gibt. Und auch nicht, dass es ggf. kleinere Hunde gibt, die giften. Solange es beim Giften bleibt. Selbst Attackieren wurde bisher idR mit einem "Oh, ein Zwerg, was will der denn?" und einer Attitüde a la "Was juckt es eine deutsche Eiche .... " abgetan. Was NICHT heisst, dass unsere Grossen sich dieses Verhalten von gleichgrossen Hunden gefallen lassen würden. Das tun sie nämlich ganz eindeutig nicht. Ein Verhalten, das bei einem kleinen Hund quasi ein Schulterzucken hervorrufen würde, würde bei einem grossen Hund durchaus eine heftige Gegenreaktion provozieren.

    Denn, auch wenn Du das nicht glaubst, viele Hunde wissen idR ganz genau, ob sie nun gleich stark, deutlich stärker oder deutlich schwächer sind.

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    wenn auf mein hund ein höchst unsozialisierter agressiver zb jack russel losgeht,dann soll er brav still halten und sich beissen lassen oder was??

    Mädchen, zeig mir, wo ich das geschrieben habe.

    Fakt ist nun mal, auch wenn DU das nicht wahrhaben willst, dass es sehr viele unsoziale grosse Hunde gibt, die es noch dazu toll finden, bei kleinen Hunden den grossen Macker rauszukehren. Und wenn dann die kleinen Hunde bei anderen grossen Hunden aus Angst oder Unsicherheit entsprechend reagieren, sind sie "giftige Tölen", "keifende Fusshupen" mit unfähigen Besitzern, die nicht in der Lage sind, ihre Hunde zu erziehen.

    Aber vielleicht, meine Liebe, diskutieren wir das dann weiter, wenn dein kleiner Hund mal im Fang eines Hundes hing, der ungefähr das 5-6 fache auf die Waage bringt und deutlich mehr als doppelt so gross ist, und dein kleiner Gartenzwerg um sein Leben schrie. Vorher, meine Liebe, wirst DU sicher nicht begreifen, wovon ich rede.

    Congi

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    Da stelle ich die Bedürfnisse der Kinder über denen des Hundes. Er muss sich anleinen lassen.

    Das sehe ich persönlich als Erziehung an. Wir leben nun mal in einer mehr oder weniger sozialen Gesellschaft miteinander. Und da gibt es Regeln, die jeder befolgen sollte. Sowohl Mensch als auch Hund. Unsere Kinder lernen ja auch, dass sie nicht einfach zu jedem Menschen hinrennen dürfen und ihre Schokoladenpatschehändchen an der Seidenbluse einer Passantin abwischen dürfen, weil sie unbedingt mal diesen Stoff anfühlen wollen.

    Es gibt nun mal in sozialen Gemeinschaften Regeln im Umgang miteinander, an die sich jeder halten sollte. Das hat nichts mit "Bedürfnisse des Hundes über die des Menschen stellen" oder umgekehrt zu tun. Auch Hunde untereinander stellen Regeln auf. Genau wie Wölfe rsp. alle sozialen Gemeinschaften. Ohne Regeln wäre ein Zusammenleben schlicht nicht möglich.
    Nehmen wir mal ein isoliertes Beispiel: Strassenverkehr.
    Wie bitte könnten wir uns im Strassenverkehr in heutiger Zeit vernünftig bewegen, wenn wir nicht bestimmte Regeln hätten?
    Gar nicht, das gäbe Unfälle zuhauf.

    Dieses ganze "Rudelhierarchie", "Rudelführer", sonstwas Gedöns, kann man getrost vergessen. Heute weiss man, dass die Vorfahren der Hunde, nämlich die Wölfe, nicht wirklich in Rudeln mit strenger Hierarchie, sondern in Familienverbänden leben.
    Und die Frage, ob es zwischen verschiedenen Arten (in dem Fall Mensch und Hund) überhaupt zur Ausbildung von Rudelhierarchien kommt, ist immer noch nicht geklärt.
    Wobei das Ganze sowieso eher eine "Familienhierarchie" ist. Bei der übrigens ausgewachsene Hunde NIEMALS unter präpubertären Kindern stehen können.

    Und wie das bei einer Familie so ist, da gibt es, wie überall im Leben, Regeln. Und mal muss der eine in seinen Bedürfnissen zurückstecken, mal der andere.
    Wenn mein Bedürfnis ist, sonntagmorgens beim nasskaltem Sauwetter noch im kuscheligen Bett zu bleiben, Hundi aber ganz dringend vor die Tür muss ...... dann geht ganz klar das Bedürfnis von Hundi vor. Will Hundi aber nur spielen und rumtoben, dann kommt es drauf an, ob ich mich dazu bereit erkläre.

    Wie auch zwischen anderen Familienmitgliedern, es ist immer ein Abwägen der Bedürfnisse jedes Einzelnen.

    Bianche

    wieso regt dich das zum Brechen an? weil Du dich lieber über kleine "Giftköter" aufregst, als Dir mal vielleicht Gedanken darüber zu machen, dass viele Kleinen, die "giftig" reagieren, nicht nur deshalb so sind, weil sie von ihren Haltern nicht sozialisiert, sondern nur verwöhnt wurden?

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    na?teufelskreis erkannt in dem falle??...

    Teufelskreis? Ein grosser Hund, der es nötig hat, einen kleinen Hund anzugehen, ..... dazu sage ich jetzt mal besser nichts. KEINER unserer Grossen hat es bisher als notwendig empfunden, ZUERST auf einen kleinen Hund loszugehen, ohne Vorwarnung etc. Unsere Kleinen übrigens auch nicht.

    Unsere Grossen waren bisher auch noch nie Opfer irgendwelcher asozialer grosser Köter. Dagegen meine Kleine schon dreimal. Und das, obwohl sie grossen Hunden grundsätzlich versucht, auszuweichen.

    Was auch sehr interessant ist: solange ich mit meiner Kleinen allein unterwegs bin, hat keiner der Grosshundehalter auch nur ansatzweise das Bedürfnis, ihre Hunde von meiner Zwergin abzuhalten. Und wenn diese ach so sozialen und tollen Grosshunde dann aufdringlich werden und meine Kleine versucht, sich diese Köter vom Leib zu halten, dann ist sie "giftig". Wenn meine Grossen dabei sind, kommen wir interessanterweise gar nicht erst in die Situation. Da können die anderen Grosshundehalter auf einmal ihre Hunde ganz schnell einsammeln. Stellt sich mir die Frage warum es da geht und bei einem kleinen Hund nicht?

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    ausserdem klingt diese argumentation für mich wie eine ausrede dafür,des kleine hunde gern grosse anfallen dürfen,was sie hoffentlich nicht darstellen soll

    Interpretationen sind so eine Sache. Man sollte schon ein gewisses Talent dafür haben. In dem Fall ist die Interpretation völlig daneben.

    Osiris

    schätze mal, da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Wer einen 30kg aufwärts Leinenrambo, Zicke, ..... hat, der wird idR nicht da laufen, wo alle laufen.

    Einen 5 kg Hund, der zickt, den kann man unter Kontrolle halten. Einen 35 kg zu halten, das ist schon deutlich schwieriger.

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    Hatte mit meiner Mischlingshündin am Freitag die erste Aportierstunde, wir haben bisher mehrere kleine Übungseinheiten gemacht, ich öffne Ihr das Maul und lege mit dem Komando "Aport" den Holzstab den Ball oder einen weichen Handschuh ins Maul, dann "Aus"-loslassen und belohnen.

    Sie klemmt richtig das Maul zu und versucht auszuweichen. Habt Ihr einen Trainingstipp?

    Babs

    Und da WUNDERST Du dich, dass sie meidet? Das wird wieder so ein bedauernswerter Hund, der Apport nur über Zwang lernt. Und von freudig apportieren meilenweit weg sein wird. :kopfwand:

    Hör als allererstes auf, deinem Hund den Fang zu öffnen. So ein absoluter Quatsch.

    Im Moment habe ich keine Zeit, ausführlich zu antworten. Ich versuche es später, wenn Christl bis dahin noch nicht dazu gekommen ist.

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    Da dreht sie so richtig auf, bellt, springt, und manchmal schnappt sie vor lauter Aufregung auch mal neben das Spieli und in meine Hand, bzw. meinen Oberschenkel. Nicht fest, es passiert nix dabei aber für mich trotzdem bedenklich.

    warum?

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    Nun war die Hundetrainerin da und hat auch Mia life erlebt. :D
    Tja und die meinte nun Agility wäre ganz und gar nicht gut. Mia dreht zu sehr auf (ohja...) und braucht ewig um wieder herunterzukommen.

    dann müssen Du und der Hundesitter eben dran arbeiten, dass sie lernt, auch mal wieder abzuschalten.
    Das zu erlernen ist durchaus möglich und bei sehr triebigen Hunden NOTWENDIG.

    Wir haben bei uns im Verein eine ganze Reihe "Powerhunde". Hunde, die Agi voll aufdrehen, und die eben auch gelernt haben, dass sie sowohl im Agi als auch im "normalen" Leben schnell wieder runterschalten müssen.

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    In Situationen in denen sie unsicher ist, ist sie kaum zu bremsen, bellt, ...

    Das hat nichts mit Agi zu tun, sondern mit ihrer Unsicherheit. Also müsst ihr an besagter Unsicherheit arbeiten.
    Und da kann Agi durchaus eine Hilfestellung sein, wenn sie da aus sich rausgeht.

    Die Frage ist halt, wie IHR reagiert, sprich wie ihr mit ihrem jeweiligen Verhalten umgeht.

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    Tja, jetzt stellt sich mir eben die Frage ob ich mit dem Agi mehr schade als meinen Hund gut auszulasten

    auslasten? einen triebigen Hund? mit 2x die Woche Agi?
    :lachtot: tut mir leid, aber allein die Vorstellung, dass ein triebiger Hund mit 2x die Woche Agi ausgelastet ist, ist einfach nur *ggg*.

    Ich mache mit meinen Hunden zur Auslastung noch Obedience, weil mit Agi allein sind meine Hunde ganz sicher NICHT ausgelastet.

    Und ich würde mal sagen, was Du von deiner Hündin schreibst, ist sie mit Agi allein auch nicht ausgelastet. Wenn sie meine Hündin wäre, würde ich Agi weiter machen, dazu aber noch für richtig Kopfarbeit sorgen, die sie auch auslastet. Du schreibt aber auch, dass Du mit ihr clickerst. Wobei reines BH-Training nun auch nicht wirklich auslastend ist. Ich würde die Kopfarbeit mal noch etwas forcieren und dann auch "Abschalt-Training" machen. Soll heissen, gezielt Ruhepausen einlegen, wo Hund lernt, einfach nur ruhig auf seinem Platz zu pennen.

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    Die Futterbeutelmethode finde ich genial für fast alle Hunde.

    Jo. Aber die ist ja NICHT ND-spezifisch. Das gab es schon lange, bevor JN so was wie ND überhaupt im Kopf hatte.

    Damals nannte man das schlicht "Hund beschäftigen" und nicht "jagen". Und der Futterbeutel war idR ein billiges Schlampermäppchen, kein sündhaft teures "Preydummy", das zwar prinzipiell genauso aussieht, aber mindestens das Dreifache kostet.