Beiträge von yane

    jemanden mit persönlicher Erfahrung wirst Du hier im Forum wohl eher nicht finden. Einfach weil diese Methode in D noch nicht sehr bekannt ist und wohl überhaupt nur eine Handvoll Agi-HF ihre Hunde auf diese Weise im Slalom ausgebildet haben. Es wäre ein grosser Zufall, wenn sich gerade hier im Forum so jemand tummeln würde.

    In den USA ist diese Methode inzwischen ziemlich bekannt und wird wohl auch inzwischen recht häufig genutzt. Ich lese/schreibe gleichzeitig in einer amerikanischen Agi-Mailingliste mit. Und da gibt es einige, die sehr begeistert davon sind.

    Ich selbst habe mir auch schon überlegt, mal rein just for fun meine zweite Hündin auf diese Weise neu aufzubauen. OK, sie kann den Slalom, hat ihn über Gasse gelernt. Aber zum einen ist sie inzwischen seit fast 1,5 Jahren aus dem Training. Zum anderen hakte es bei ihr immer mit dem Slalom. Sie hatte beim Gassenslalom gelernt, wie bekloppt "reinzubrettern". Und hat das nie so ganz abgelegt. ME übrigens der einzige Nachteil beim Gassenslalom. Wenn man einen extrem triebigen Hund hat, der zudem das Prinzip des "Bremsens" nicht mal ansatzweise begreift, ist der Slalomaufbau über die Gasse nicht unbedingt optimal.

    Eine nicht ganz "echte" 2x2 MEthode (zumindest nicht ganz nach Susan Garreth) findest Du hier
    http://www.licence-to-jump.de/sport/slalom.html

    Vielleicht kann Dir Nina deine Fragen beantworten.

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    @tinator: was bedeutet denn "artgerecht"?
    denkst du, dass eine biokuh artgerecht lebt?
    aus wessen sicht ist diese haltung artgerecht?
    hast du dich schon einmal darüber informiert, wie biotiere gehalten und geschlachtet werden?

    ich bin nicht tinator, aber antworte trotzdem mal.

    ME betreibst Du hier reine Polemik. Wer lebt denn heute noch artgerecht? Unsere Hunde sicher nicht, sonst käme niemand auf die Idee, einen Fleischfresser vegetarisch oder gar vegan zu ernähren. Also warum sollten Kühe artgerecht leben, wenn ihr es den Hunden schon nicht mehr zugesteht?

    Und ja, ich zumindest weiss, wie Kühe (und nicht mal nur Bio - was soll das überhaupt sein? Leben Nicht-Bio-Kühe nicht oder wie?) gehalten und geschlachtet werden. Ich war sogar oft genug bei Schlachtungen dabei. Sowohl Hausschlachtungen als auch Metzgereien als auch Schlachthof.

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    warum sollte man, vorrausgesetzt der hund ist und bleibt bei bester gesundheit durch spezialfutter, seinen hund nicht fleischlos ernähren?

    Vielleicht, weil Hunde FLEISCHfresser sind und KEINE Pflanzenfresser. Allein das reicht schon aus. Aber ich stelle nochmal die Frage: Habt ihr was dagegen, dass man Pflanzenfressern Fleisch bzw. Tiermehl füttert?


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    Was ich nicht so ganz verstehe ist, wieso findet ihr es besser, eure Hunde mit chemisch vollgepumpten Zeug zu füttern?

    DAS frage ich mich auch immer wieder, wenn ich lese, dass jemand auf die Schnapsidee kommt, einen Hund vegan zu ernähren. Hauptsache kein Fleisch, aber Chemie pur :gott:

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    der hundedarm ist längentechnisch dem menschendarm doch recht ähnlich,

    Die Darmlänge ist nicht das alleinige Kriterium von wegen Fleischfresser oder Allesfresser. Der gesamte Magen-Darm-Trakt sagt einem, was Sache ist.

    Wie schon geschrieben, schau mal in den Spiegel und betrachte deine Zähne, und dann schau in das Maul deines Hundes.

    Fällt Dir was auf? Speziell an den Backenzähnen? Wenn nein, dann solltest Du Dir schleunigst eine Brille kaufen.

    Dann gibt es da so was "völlig Unwichtiges" das sich Magen nennt. Der Aufbau der Magenwand, die Zusammensetzung des Magensafts, vorhandene Enzyme und und und.
    Dann der Darm, nicht nur die Darmlänge ist entscheidend. Auch wenn das für einen Laien wohl noch halbwegs nachvollziehbar ist. Der Darm, speziell die Darminnenwand, hat einen unterschiedlichen Aufbau, der letztendlich darauf abzielt, das Absorptionsvermögen entsprechend zu ändern, zu vergrössern. Und auch hier, die entsprechenden biochemischen Vorausetzungen, die Zusammensetzung der Darmflora und und und - alles entscheidet, wie man nun die einzlenen Gruppierungen aufteilt.

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    Gerade bei älteren Hunden zeigen sich die Vorteile einer veganen Ernährung. Oft wundern sich die Leute, wie fit diese Hunde sind und wie wenige gesundheitliche Probleme sie haben. So in Erfahrungsberichten gelesen und von Haltern veganer Hunde gehört.

    :lachtot:

    das gleiche kann ich Dir über fleischfressende Hunde sagen. Meine derzeit 11,5 Jahre alte Hündin, die zudem eine Anaplasmose hinter sich hat, erfreut sich DANK artgerechter Ernährung mit Fleisch bester Gesundheit. Bei einer anderen meiner Hündinnen wurde meiner Mutter mal gesagt "ach, es ist doch immer wieder schön, so einen jungen Hund im Garten rumtoben zu sehen". Antwort meiner Mutter war was in Richtung "na ja, wenn sooo jung sind 12 Jahre auch nicht mehr". Die Berner Sennenhündin einer Vereinskollegin, die ebenfalls gebarft wurde, wurde aufgrund ihres Erscheinungsbilds auf etwa 1 Jahr geschätzt. Tatsächlich war sie zu dem Zeitpunkt bereits über 10 Jahre alt - ein fast schon biblisches Alter für einen Berner Sennenhund.

    Und derartige Geschichten könnte ich noch so einige aufzählen.

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    sie geht nach ihrem Geschmack, und sie frisst das Futter.

    meine Hunde würden auch liebendgern nach ihrem Geschmack gehen:
    - Schokolade
    - Weihnachtsplätzen
    - Kuchen
    - .........

    da bräuchten sie nix anderes mehr, würde ihnen völlig ausreichen

    Hi,

    einen Hund vegan zu ernähren ist eine Form von Tierquälerei. Da hilft auch die falsche Behauptung, ein Hund sei ein Allesfresser nicht.

    Der MENSCH ist ein Allesfresser, das Schwein auch.

    Allein schon ein dezenter Blick in den Spiegel (Zähne) zeigt den eklatanten Unterschied zwischen Fleischfresser und Allesfresser.

    Aber klar - Fanatiker lassen sich nicht überzeugen, dass sie falsch liegen. Schade, der arme Hund kann einem nur leid tun. BTW - 1 Jahr ist keine so lange Zeit, um die Folgen einer Mangelernährung offensichtlich werden zu lassen.

    Gegenfrage, findest Du es gut, Rinder mit Tiermehl zu füttern? Wenn nein, dann füttere deinen Hund ARTGERECHT.

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    @ yane: sorry, wenn das nicht so rüber gekommen ist. mein beitrag war eigentlich ironisch gedacht - schieb's auf mein vergripptes allgemeinbefinden oder meine westfälische herkunft, wenn es zu dröge rüberkam, und nicht als ironie verstanden werden konnte ;)

    na, ich war vermutlich auch noch nicht ganz so richtig wach *gggg*
    so im nachhinein ist mir das jetzt auch klar geworden


    Volker

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    Was ich z.Bsp. tunlichst unterlassen habe, waren Sprünge (Hürden) oder A-Wand laufen ohne fachliche Anleitung, denn mir ist bewusst, dass die Gelenke des Hundes gerade bei diesen Geräten gesundheitliche Auswirkungen haben - macht man sie falsch.

    Der Slalom geht auch ganz gewaltig auf die Gelenke. Wenn auch "nur" auf die "unwichtigen" Gelenke der Wirbelsäule. Weshalb also Sprünge und A-Wand deshalb besser unter fachlicher Anleitung trainiert werden sollten, Slalom dagegen nicht entzieht sich meinem Verständnis.

    BTW, das Sprungtraining, bzw. der adäquate Aufbau der Sprungfähigkeit kommt derzeit noch bei 95% aller Agi-Trainer schlicht und ergreifend zu kurz. Falls man überhaupt von so was wie nem Aufbau reden kann. Ich bin ja diesbezüglich leider ein "gebranntes Kind". Und achte aus diesem Anlass auch vermehrt darauf, was wer wie wo zum Thema Sprungtraining so von sich gibt.

    Nun ja, langsam, sehr langsam, noch langsamer macht sich so langsam bei einigen der Gedanke breit, dass Hunde nicht einfach von Natur aus springen können und man vielleicht dem Aufbau von Sprüngen zumindest ansatzweise etwas mehr Zeit und v.a. erst mal Gedanken widmen könnte.

    cjalas

    Mitte der 90er ist NICHT Anfang 2009. Dazwischen liegen knapp 15 Jahre. Im Agi als einer recht neuen Sportart sind das WELTEN!
    Mitte/Ende der 90er haben auch unsere damaligen Trainer was erzählt von "erst mal Slalom nur links, denn der rechtsgeführte Slalom ist ja sooooo schwierig, und kommt sowieso erst frühestens im A2".

    Aber um das Rad nicht jedesmal neu zu erfinden, ist es schon sinnvoll, nicht einfach mal aus reiner Ungeduld allein irgendwas vor sich hinzutrainieren. Da baut man sich zu viele Fehler ein, die man später wieder abbauen muss. Zeitlich gewonnen hat man dadurch idR nicht allzuviel.

    zunächst mal,

    ich würde einem jungen Hund NIE "Platz" aus dem Sitzen heraus beibringen. Das sind dann später am ehesten die Hunde, die erst mal umständlich ins Sitzen gehen, bevor sie sich hinlegen. Und wer jemals ne BH Prüfung oder so ablegen will, hat da dann schon das erste Problem.

    Zumal es für den Hund auch deutlich schwieriger ist, den Unterschied zwischen Sitz und Platz zu lernen.

    Donna-Maus

    bei einem kleinen Hund funktioniert das "Platz" genauso wie bei einem grossen. Mein ausgewachsen 29 cm Zwerg hat mit 2-3 Monaten (damals deutlich kleiner) das Platz genauso gelernt wie mein ausgewachsen 66 Kalb.

    Hund steht, Hand mit Leckerlie auf den Boden und dann langsam Richtung Hund zwischen die Vorderbeine schieben. Abwarten bis Hund sich nach hinten weglegt und dann bestätigen.

    Dauert halt manchmal. Etwas Geduld sollte man schon aufbringen.

    Bei einem kleinen Hund setzt man sich idealerweise dazu auf den Boden.

    Wenn die Hand bei den Vorderbeinen des Hundes ist und Hund noch keine Anstalten macht, sich hinzulegen - ABWARTEN. Einfach Hand ruhig liegenlassen. IdR fängt Hund an, die Hand zu "bearbeiten". Mit Nase dranstubsen, Nase "reinbohren" usw. Irgendwann kommt Hund dann auch mit den Pfoten. Und idR legt sich Hund dann nach einiger Zeit auch hin.

    Kann schon mal 5-10 min dauern. Wie gesagt, man braucht halt etwas Geduld. In dem Moment, in dem Hund sich hinlegt, sofort bestätigen.

    Nach ein paar Mal weiss Hund dann, was Sache ist. Und wenn man dann sieht, dass Hund anfängt, sich abzulegen, kann man auch das Signal einführen.

    Einfache Geschichte. Und mir fällt bisher kein Hund ein, egal welcher Grösse, bei dem das mit entsprechender Geduld von Seiten des HH nicht geklappt hätte.

    IdR lag es bei Problemen bisher immer an der Ungeduld des Halters, der der Meinung war, das müsste sofort funktionieren.