Zitat
@tinator: was bedeutet denn "artgerecht"?
denkst du, dass eine biokuh artgerecht lebt?
aus wessen sicht ist diese haltung artgerecht?
hast du dich schon einmal darüber informiert, wie biotiere gehalten und geschlachtet werden?
ich bin nicht tinator, aber antworte trotzdem mal.
ME betreibst Du hier reine Polemik. Wer lebt denn heute noch artgerecht? Unsere Hunde sicher nicht, sonst käme niemand auf die Idee, einen Fleischfresser vegetarisch oder gar vegan zu ernähren. Also warum sollten Kühe artgerecht leben, wenn ihr es den Hunden schon nicht mehr zugesteht?
Und ja, ich zumindest weiss, wie Kühe (und nicht mal nur Bio - was soll das überhaupt sein? Leben Nicht-Bio-Kühe nicht oder wie?) gehalten und geschlachtet werden. Ich war sogar oft genug bei Schlachtungen dabei. Sowohl Hausschlachtungen als auch Metzgereien als auch Schlachthof.
Zitat
warum sollte man, vorrausgesetzt der hund ist und bleibt bei bester gesundheit durch spezialfutter, seinen hund nicht fleischlos ernähren?
Vielleicht, weil Hunde FLEISCHfresser sind und KEINE Pflanzenfresser. Allein das reicht schon aus. Aber ich stelle nochmal die Frage: Habt ihr was dagegen, dass man Pflanzenfressern Fleisch bzw. Tiermehl füttert?
Zitat
Was ich nicht so ganz verstehe ist, wieso findet ihr es besser, eure Hunde mit chemisch vollgepumpten Zeug zu füttern?
DAS frage ich mich auch immer wieder, wenn ich lese, dass jemand auf die Schnapsidee kommt, einen Hund vegan zu ernähren. Hauptsache kein Fleisch, aber Chemie pur 
Zitat
der hundedarm ist längentechnisch dem menschendarm doch recht ähnlich,
Die Darmlänge ist nicht das alleinige Kriterium von wegen Fleischfresser oder Allesfresser. Der gesamte Magen-Darm-Trakt sagt einem, was Sache ist.
Wie schon geschrieben, schau mal in den Spiegel und betrachte deine Zähne, und dann schau in das Maul deines Hundes.
Fällt Dir was auf? Speziell an den Backenzähnen? Wenn nein, dann solltest Du Dir schleunigst eine Brille kaufen.
Dann gibt es da so was "völlig Unwichtiges" das sich Magen nennt. Der Aufbau der Magenwand, die Zusammensetzung des Magensafts, vorhandene Enzyme und und und.
Dann der Darm, nicht nur die Darmlänge ist entscheidend. Auch wenn das für einen Laien wohl noch halbwegs nachvollziehbar ist. Der Darm, speziell die Darminnenwand, hat einen unterschiedlichen Aufbau, der letztendlich darauf abzielt, das Absorptionsvermögen entsprechend zu ändern, zu vergrössern. Und auch hier, die entsprechenden biochemischen Vorausetzungen, die Zusammensetzung der Darmflora und und und - alles entscheidet, wie man nun die einzlenen Gruppierungen aufteilt.
Zitat
Gerade bei älteren Hunden zeigen sich die Vorteile einer veganen Ernährung. Oft wundern sich die Leute, wie fit diese Hunde sind und wie wenige gesundheitliche Probleme sie haben. So in Erfahrungsberichten gelesen und von Haltern veganer Hunde gehört.

das gleiche kann ich Dir über fleischfressende Hunde sagen. Meine derzeit 11,5 Jahre alte Hündin, die zudem eine Anaplasmose hinter sich hat, erfreut sich DANK artgerechter Ernährung mit Fleisch bester Gesundheit. Bei einer anderen meiner Hündinnen wurde meiner Mutter mal gesagt "ach, es ist doch immer wieder schön, so einen jungen Hund im Garten rumtoben zu sehen". Antwort meiner Mutter war was in Richtung "na ja, wenn sooo jung sind 12 Jahre auch nicht mehr". Die Berner Sennenhündin einer Vereinskollegin, die ebenfalls gebarft wurde, wurde aufgrund ihres Erscheinungsbilds auf etwa 1 Jahr geschätzt. Tatsächlich war sie zu dem Zeitpunkt bereits über 10 Jahre alt - ein fast schon biblisches Alter für einen Berner Sennenhund.
Und derartige Geschichten könnte ich noch so einige aufzählen.