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1. Wie soll ich denn bitte deiner Meinung nach trainieren den Hund anzufassen.
Indem Du ihm erst mal nur abverlangst, was er auch ertragen kann. Ganz einfach.
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Und "ein logisch denkender Mensch" weiß, wenn der Hund entspannt auf der Seite liegt, dass alles OK ist. Er war entspannt.
Tja, was heisst das schon? "Er war entspannt". Offensichtlich hat er sich dann aber ganz schnell "angespannt". Oder aber, Du warst nicht in der Lage, die leichten Körpersignale zu lesen, die zeigen, dass Hund eben doch nicht 100% entspannt da lag. Da wärst Du nicht die Erste. Und ganz sicher wärst Du nicht die Erste, die der Meinung ist, diese Signale ganz sicher erkannt zu haben, wenn sie denn da gewesen wären.
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Und es war auch nicht das 1. Mal, dass ich ihn am Bauch anfasse.
Was hat das damit zu tun?
Ich habe eine Hündin, die "dank" einer Anaplasmose eine Hirnhautentzündung hatte. Und "dank" besagter Hirnhautentzündung diverse Nervenschädigungen, die sich u.a. in Reizweiterleitungsstörungen äussern. Bei ihr kann es durchaus sein, dass sie jetzt gerade völlig entspannt neben einem steht, sitzt oder liegt, man sie streichelt und sie auf einmal aufschreit und völlig panisch davonläuft oder auch droht. Meistens liegt es dann daran, dass "dank" besagter Reiweiterleitungsstörungen einzelne Muskelpartien verspannt sind oder durch ihre Fehlhaltungen mal wieder Blockaden im Bereich der Wirbelsäule aufgetreten sind, die Verspannungen und Schmerzen verursachen. Aber eben nur dann, wenn man sie irgendwie "blöd" anfasst.
Diese Hündin lässt sich ansonsten problemlos überall anfassen. Impfen ohne Festhalten - kein Problem. Blut abnehmen ohne Fixierung - kein Problem. Intravenös spritzen ohne Fixierung - kein Problem. Zähne oder Ohren untersuchen, auch von unseren TAs - kein Problem.
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Meinst du wirklich wir haben das Vertrauen der Hündin durch Gewalt aufgebaut. Geht das eigentlich????
Ich ging von deinem Rüden und deinem Verhalten ihm gegenüber aus. Ich bezweifle, dass das "vertrauensbildende Maßnahmen" waren, die Du bzgl. des Knurrens mit ihm gemacht hast.
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Eine Unterordnung ist meiner Meinung nach keine Kunststückchen.
was dann?
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Aber nein es ist schon wichtig, dass mein Hund sich "tot" stellen kann.
Erklär mir doch bitte wo der Unterschied FÜR DEN HUND zwischen "Platz" und "sich tot stellen" ist. Wenn Du mir diesen Unterschied verständlich erklären kannst, dann nehme Dir ab, dass "Platz" und die anderen "Unterordnungsübungen" wie Fuß, Sitz, Hier usw. keine Kunststückchen sondern Unterordnung sind.
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Ich hab nirgends gelesen, dass Gewalt angewendet wurde um das Schweineohr zu nehmen.
na dann lies Dir nochmal meckmeck's Kommentar durch. Schweineohr wegnehmen wollen - was an sich schon Zwang/Gewalt impliziert, Hund versucht, sich zu wehren - Kommentar, das hat er nie mehr gemacht ..... sicher nicht, weil meckmeck "dudidudideidei" zu diesem Hund gesagt hat.
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Was ist denn dann deine Erklärung für sein Verhalten und was viel wichtiger ist, was ist die Lösung??????
Nicht die Lösung ist wichtig .... die Lösung ergibt sich aus der Erklärung. Eine "Lösung" ohne Wissen um die Ursache ist keine ernstzunehmende Lösung sondern nur Symptombekämpfung.
Das Erste was ich machen würde, wäre den Hund durchchecken zu lassen. V.a. im Bereich der kompletten Wirbelsäule. Ggf. auch im Bauchbereich.