Beiträge von yane

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    ...
    Dann waren wir bei einer Bekannten, die gerade Tiermedizin studiert. Sie hat wenigstens den Hals untersucht und meinte, das wäre alles typisch für Wobbler.

    Andere Bekannte, mit viel Dobermannerfahrung meinten, dass die Muskeln im Hals noch nicht richtig ausgebildet sind und das Hängetraining zu früh war.

    ach du sch.....

    Du hast nen Dobermann?????

    Da würde ich persönlich auch sofort an Wobbler denken. Zumindest im Hinterkopf behalten. Auch wenn es vielleicht was völlig anderes sein kann.

    Mir stellt sich allerdings die Frage, wie man Goldimplantate vorschlagen kann, wenn man nicht mal weiss, was die Schmerzursache ist. Ich meine, vielleicht hat der Hund ne Zerrung, ne Blockade oder sonst was, was mit einfachen physiotherapeutischen Maßnahmen zu beheben ist und dann wären Goldimplantate mit Kanonen auf Spatzen geschossen und beseitigen die eigentliche Ursache absolut nicht.

    Ich würde Dir raten, such Dir einen Tierarzt, der eine physiotherapeutische Zusatzausbildung hat.


    Alina

    genau das - Wobbler-Syndrom ist beim Dobermann häufiger mal zu finden. Ist DIE Rasse schlechthin dafür. Aufgrund der Anatomie - langer schmaler Hals, im Verhältnis hochaufragend.
    Würde mal tippen, in ein paar Jahren steht aber der GP an erster STelle wenn die Züchter so weitermachen.

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    Hab übrigens grad mal die BHV-Prüfung angesehen: da wird halt jede Praxissituation einzeln geprüft in Alltags-Umgebung. Das ist bei der BH vom VDH meist etwas schwieriger, weil die auf Hundeplätzen stattfindet, die ja meist etwas außerhalb liegen, und dann Verkehrssituationen mit wenigen Teilnehmern gestellt werden müssen.

    Nö, muss nicht. Die meisten Hundevereine liegen ja irgendwo in halbwegs erreichbarer Nähe zu einer Ortschaft. Bei uns findet der Stadtteil idR im Bahnhofsbereich statt. Parkplätze, ständig fremde Personen, Radfahrer, Züge usw. Und dann noch die "gestellten".
    Einer der letzten Prüfer hat sogar mit der ganzen Truppe einen kompletten Spaziergang durch die "Stadt" gemacht.

    Die wenigsten machen heute noch so was a la "einmal Feldweg rauf und runter und das war's dann".

    Na ja, ich weiss nicht, was Du für ein Weichei als Hund hast. Aber wenn meine beiden jüngeren Hunde im Trieb jaulen .......... dann ist da was. Denn die bekommen, wenn sie derart im Trieb hochgefahren sind, wie das bsp. im SD normalerweise ist, nicht so schnell was mit. "Auf die Lefzen beissen" entlockt denen in so einem Moment garantiert kein Jaulen. Da müsste man schon mit nem Holzhammer draufhauen, selbst beim Gartenzwerg.

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    Weil ich es gerade gelesen habe. Wo ist der Unterschied zwischen BHV-Prüfung, Führerschein und der "offiziellen" VDH Begleithundeprüfung? Berechtigt die BHV Prüfung, der Hundeführerschein auch anschließend zur Teilnahme an Turnieren im Hundesportbereich?

    von wem wird die BHV-Prüfung abgenommen?

    VDH-Hundeführerschein berechtigt nicht zur Teilnahme an VDH-Turnieren.


    Problem: der Begriff "Begleithundeprüfung" ist nicht geschützt. Das heisst, jede Hundeschule, jeder private Hundetrainer etc. kann eine "Begleithundeprüfung" anbieten.

    Selbst innerhalb des VDH gibt es bsp. Zuchtverbände, die eine eigene Begleithundeprüfung haben, die nicht nach der VDH/AZG-PO abgenommen wird.

    Und wenn Du nicht in einem VDH-Verein sondern bsp. beim IRJGV bist, dann bringt Dir die VDH/AZG-BH nichts, da diese vom IRJGV nicht anerkannt wird. Da musst Du dann die IRJGV-BH ablegen.

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    1. ich darf klauen
    2. ich darf knurren
    3. ich darf beisen
    4. dann kommt Frauchen auch noch mit ner Belohnung juhu ich mach das jetzt immer so

    das zeigt, dass Du absolut NICHT verstanden hast, was ich geschrieben habe.

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    Aber versuche mal einen Unterschied zwischen einem 5kg Hündchen und einem 45kg Hund zu machen,

    Ach weisst Du, ich habe sowohl 5 kg als auch 45 kg Hund an der Leine gehabt. Von den 45 kg sogar zwei gleichzeitig. Und da hat weder der 5 kg noch die 45 kg Hunde gepöbelt, an der Leine gezerrt, an Leuten hochgesprungen oder ähnliches. Die waren nämlich erzogen.

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    Deine Komentare sind typisch Wattebauschhundeschule.

    Wenn Du meinst :lachtot:


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    ich denke es liegt an ihrer Vergangenheit, da ich sie erst mit 3 Monaten kam und sie das vom 1 Tag an hatte, zwar nie gegen mich, aber hauptsächlich Männer und Kinder und seit neustem auch Frauen.

    Wie? Ihr Verhalten wird schlechter? Dann solltest Du dir mal überlegen, was schief läuft. Training ist dazu da, dass ein Verhalten besser wird, nicht schlechter.


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    Training bedeutet nicht nur dem Hund das abzuverlangen was er ertragen kann oder kann, sondern auch immer einen Schritt weiterzugehen, wenn auch in ganz kleinen Schritten, ansonsten könntest du die Erziehung gleich in die Tonne kloppen

    Na denn, Du musst es ja wissen :hust:

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    yane
    Bei allem Respekt, ich finde du bist etwas überheblich und sehr interpretierfreudig.

    Warum? Weil ich meckmeck's Kommentar entsprechend "interpretiere"?

    Sharky

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    und aufeinmal bei einer absoluten Kleinigkeit (ich habe ihm keine Schmerzen zugefügt, ihn nicht bedroht...) mich anknurren.

    die Tatsache, dass Du ihm nicht bewusst Schmerzen zugefügt hast, heisst nicht, dass er keine Schmerzen hatte.
    Bestes Beispiel: Hündin steht locker und entspannt neben ihrem Halter, Halter streichelt sie, kein Thema, Halter kommt an einen bestimmten Bereich ihrer Wirbelsäule, sie schnappt. Halter nimmt Hand weg, Hündin wieder nach aussen hin relativ entspannt. DAs Spielchen hat sich mehrfach wiederholt. Nicht immer, aber immer mal wieder wenn der Halter an einen bestimmten Bereich der WS rankam, warnte die Hündin.
    Blockaden in der Wirbelsäule. Blockaden gelöst, Verspannung weg, Schmerz weg, kein Problem mehr.
    War nicht meine Hündin, nur so als Anmerkung. Ach noch was, diese Hündin lebte seit 5 oder 6 Jahren bei diesem Halter. Und das hat auch nichts damit zu tun, dass Hund sonst bei Schmerz zu "Mutti" gerannt kommt. In dem Fall war "Mutti" der Schmerzauslöser und Hund hat nur auf den Schmerz reagiert.

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    Ich weiß ja nichts was du als Erziehung siehst oder ob du deine Hund überhaupt zu irgendetwas erzieht.

    nööö gar nicht :lol:

    Hi Luna,

    wir hatten drei Berner, alles Hündinnen.

    Zunächst mal, der Berner ist ein recht grosser, kräftiger Hund. Deshalb sollte man sich von vornherein darüber im Klaren sein, dass so ein Hund eine konsequente Erziehung braucht. Wenn das Berner Welpi mal kein Welpi mehr ist, dann hat man da nen ganz gewaltigen Brocken von Hund. Ganz klarer Fall, rein körperlich ist ein ausgewachsener Berner einem Menschen grundsätzlich überlegen. Selbst wenn Mensch 1,90 gross ist und 100 kg wiegt.

    Grundsätzlich sind Berner körperlich und geistig "Spätentwickler". Also eher mit 3-4 Jahren erst ausgewachsen und geistig "reif".
    Junge Berner sind häufig richtige Temperamentsbolzen. Das wird gern mal unterschätzt. Aber ich kenne inzwischen eine ganze Reihe junger Berner, die Temperament ohne Ende haben. Mir gefallen sie so besser als diese phlegmatischen, verfetteten Hunde, die man nur zu häufig sieht. Aber 45 kg temperamentvolles Muskelpaket ist natürlich nicht ganz so einfach zu "bändigen".

    Unsere Berner waren alles Hunde, die gern auch beschäftigt worden sind. Kopfmässig meine ich jetzt. Spazierengehen natürlich auch. Längere Strecken versteht sich. Nicht einmal um den Block.

    Vielfach werden Berner als ach so tolle Familienhunde etc. angepriesen. Das KANN sein, muss aber nicht zwangsläufig. Während meiner Studienzeit habe ich in einigen Tierarztpraxen genug Stories zum Thema "Berner Sennenhund" mitbekommen. In der einen Praxis, in der ich Praktikum machte, erzählte ich einmal so nebenbei, dass wir Berner haben. Kommentar "oh je, lass das bloss niemanden sonst hier hören, die meisten hier kriegen die Krise, wenn sie nur Berner Sennenhund hören". Grund war, wie sich herausstellte, dass gerade die Berner häufig zu den Hunden gehörten, die massive Probleme in der Praxis machten. Aggressiv, bissig, unerzogen, nicht händelbar. Selbst unser eigener TA, der unsere Hunde ja kannte, meinte einmal nach Jahren "wenn ich bei euch auf den Hof gefahren bin, hatte ich immer ein mulmiges Gefühl wenn die Berner im Hof waren".
    Dir muss eines klar sein. Berner gehören zu den Lagerhunden. Soll heissen, sie durchaus auch als Wach- und Schutzhunde gezüchtet worden. Das ist etwas, was vielen Leuten nicht klar ist. Und womit sie nicht umgehen können, wenn Hund dann auf einmal Schutztrieb zeigt. Wohlgemerkt, ich rede hier nicht von Ausbildung oder so. Sondern von dem was Hund charaktermässig zeigt.

    Leider ist die Lebenserwartung recht niedrig. Wobei wir uns da bei unseren nicht beklagen dürfen. Unsere älteste Hündin starb mit knapp 14 Jahren. Sucht euch auf jeden Fall eine Linie aus, die alte Hunde hervorbringt.

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    1. Wie soll ich denn bitte deiner Meinung nach trainieren den Hund anzufassen.

    Indem Du ihm erst mal nur abverlangst, was er auch ertragen kann. Ganz einfach.

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    Und "ein logisch denkender Mensch" weiß, wenn der Hund entspannt auf der Seite liegt, dass alles OK ist. Er war entspannt.

    Tja, was heisst das schon? "Er war entspannt". Offensichtlich hat er sich dann aber ganz schnell "angespannt". Oder aber, Du warst nicht in der Lage, die leichten Körpersignale zu lesen, die zeigen, dass Hund eben doch nicht 100% entspannt da lag. Da wärst Du nicht die Erste. Und ganz sicher wärst Du nicht die Erste, die der Meinung ist, diese Signale ganz sicher erkannt zu haben, wenn sie denn da gewesen wären.

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    Und es war auch nicht das 1. Mal, dass ich ihn am Bauch anfasse.

    Was hat das damit zu tun?
    Ich habe eine Hündin, die "dank" einer Anaplasmose eine Hirnhautentzündung hatte. Und "dank" besagter Hirnhautentzündung diverse Nervenschädigungen, die sich u.a. in Reizweiterleitungsstörungen äussern. Bei ihr kann es durchaus sein, dass sie jetzt gerade völlig entspannt neben einem steht, sitzt oder liegt, man sie streichelt und sie auf einmal aufschreit und völlig panisch davonläuft oder auch droht. Meistens liegt es dann daran, dass "dank" besagter Reiweiterleitungsstörungen einzelne Muskelpartien verspannt sind oder durch ihre Fehlhaltungen mal wieder Blockaden im Bereich der Wirbelsäule aufgetreten sind, die Verspannungen und Schmerzen verursachen. Aber eben nur dann, wenn man sie irgendwie "blöd" anfasst.
    Diese Hündin lässt sich ansonsten problemlos überall anfassen. Impfen ohne Festhalten - kein Problem. Blut abnehmen ohne Fixierung - kein Problem. Intravenös spritzen ohne Fixierung - kein Problem. Zähne oder Ohren untersuchen, auch von unseren TAs - kein Problem.

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    Meinst du wirklich wir haben das Vertrauen der Hündin durch Gewalt aufgebaut. Geht das eigentlich????

    Ich ging von deinem Rüden und deinem Verhalten ihm gegenüber aus. Ich bezweifle, dass das "vertrauensbildende Maßnahmen" waren, die Du bzgl. des Knurrens mit ihm gemacht hast.

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    Eine Unterordnung ist meiner Meinung nach keine Kunststückchen.

    was dann?

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    Aber nein es ist schon wichtig, dass mein Hund sich "tot" stellen kann.

    Erklär mir doch bitte wo der Unterschied FÜR DEN HUND zwischen "Platz" und "sich tot stellen" ist. Wenn Du mir diesen Unterschied verständlich erklären kannst, dann nehme Dir ab, dass "Platz" und die anderen "Unterordnungsübungen" wie Fuß, Sitz, Hier usw. keine Kunststückchen sondern Unterordnung sind.


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    Ich hab nirgends gelesen, dass Gewalt angewendet wurde um das Schweineohr zu nehmen.

    na dann lies Dir nochmal meckmeck's Kommentar durch. Schweineohr wegnehmen wollen - was an sich schon Zwang/Gewalt impliziert, Hund versucht, sich zu wehren - Kommentar, das hat er nie mehr gemacht ..... sicher nicht, weil meckmeck "dudidudideidei" zu diesem Hund gesagt hat.


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    Was ist denn dann deine Erklärung für sein Verhalten und was viel wichtiger ist, was ist die Lösung??????

    Nicht die Lösung ist wichtig .... die Lösung ergibt sich aus der Erklärung. Eine "Lösung" ohne Wissen um die Ursache ist keine ernstzunehmende Lösung sondern nur Symptombekämpfung.
    Das Erste was ich machen würde, wäre den Hund durchchecken zu lassen. V.a. im Bereich der kompletten Wirbelsäule. Ggf. auch im Bauchbereich.