katharina,
vielleicht solltest Du Dir nicht so viel Gedanken machen, sondern es einfach TUN. Sicher ist einem nach einer Gehirnerschütterung erst mal übel. Und ja, vielleicht hat man die erste Zeit danach auch Probleme, speziell beim Rennen, so von wegen Stösse, die dann Kopfschmerzen auslösen.
Aber letztendlich bringt es Dir nichts, dazusitzen und zu jammern. V.a. bringt es Dich nicht wieder auf die Beine.
Ok, ich bin noch nie so beim Agi gestürzt, dass ich anschliessend ne Gehirnerschütterung hatte. Nur eine ganz böse Zerrung im rechten Unterschenkel, die heute noch immer mal wieder höllisch wehtut.
Dafür habe ich mich vor 12 Jahren mal so richtig mit dem Auto überschlagen. Dach bis auf die Hälfte runtergedrückt und alles. Ordentliches Schleudertrauma, monatelang Kopfschmerzen v.a. beim Joggen oder RAdfahren auf unebenem Boden.
Frag nicht, wie das beim ersten Mal hinterm Steuer nach diesem Unfall war. Letztendlich bin ich froh, dass mein Vater dabei war - Schlüssel in die Hand gedrückt und "Du fährst, keine Diskussion". Schätze, damals haben einige Leutchens über die Schnecke auf der Strasse geflucht.
ABER! die Angst verliert man nicht, wenn man nur jammernd dasitzt und zusieht. Da wird sie nur noch stärker und stärker. Und letztendlich traust Du dich gar nicht mehr.