Beiträge von yane

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    Vielleicht pflege ich einen anderen Umgangstil mit den HF und dieses Authoritäts-Problem des "nicht starten dürfens oder lassens" stellt sich so garnicht!

    Meine Liebe, woher willst DU wissen, welchen Umgangsstil ich mit meinen HF pflege? Kennst DU mich?
    Ich würde mal sagen nein.

    EDIT: ich weiss ja nicht, in welchem Verband Du bist. Aber eines weiss ich - in "meinem" Verband sind die Richter seit 1-2 Jahren angehalten, bei der BH-PRüfung wieder verschärft zu richten und nicht mehr so larifari wie sich das in den letzten 15 Jahren immer mehr eingeschlichen hat. Warum wohl? Weil es eben immer mehr nach dem Motto "wird schon reichen und wenn wir doch durchfallen, machen wir's halt nochmal" gegangen ist von wegen BH-Prüfung. Und die Leistungen dementsprechend immer schlechter wurden.
    Ende vom Lied - inzwischen "dürfen" die ganzen Sportwarte der Kreisgruppen zu Schulungen antanzen (man könnte auch sagen, sie wurden höflich gebeten doch zu erscheinen), damit sie sich erzählen lassen dürfen, wie ein prüfungsreifes BH-Team aussehen sollte.
    Ach ja, die meisten Richter machen das auch inzwischen wieder - strenger richten meine ich.

    Und verbieten brauche ich meinen Leuten gar nichts. Die haben sich bisher immer entsprechend meiner Empfehlung entschieden. Selbst die, die ich dazu gebracht habe, mitzulaufen, obwohl sie sich selbst ne Prüfung noch nicht zugetraut haben. Man muss eben nur wissen, wie man seine Leute "anpackt".

    Marinchen
    klar kann man in 4 Monaten noch einiges trainieren. Ich würde sagen, ein guter HF schafft es locker, einen Hund von 0 auf ordentliches BH-Niveau in 4 Monaten zu trainieren. Aber bei Anfängern sieht das anders aus. Und da kann man, wenn man ne Zeitlang mit seinen TEams trainiert hat, schon abschätzen, wer evtl. das Zeug dazu hat mitzulaufen. Ich gehe mal davon aus, dass das noch keine endgültige Entscheidung ist, sondern eine Vorauswahl.
    Die Sache ist jedoch klar, wenn ich eine Prüfung anmelden muss, dann muss ich mir rechtzeitig überlegen, wie viele Teams ich evtl. habe. Dass man sich dann ganz schnell mal verschätzt weiss ich. Aber 3-4 Monate vorher sollte man schon mal einen groben Überblick haben, wer soweit sein könnte.

    Andernfalls steht man evtl. mit einem geschützten Termin da und hat Teams für zwei Prüfungen. Oder man schützt vorsichtshalber 2 Tage und muss dann einen Tag wieder abmelden, weil man nicht genügend Teams hat, die prüfungsreif sind. Beides nicht so prickelnd. Der erste Fall deshalb nicht, weil wie entscheidet man dann wer läuft und wer nicht. Und die wenigsten Erststarter haben die Nerven, in einem fremden Verein zu starten um ggf. einfach woanders die Prüfung zu laufen.
    Der zweite Fall ist auch nicht so doll. Da stellt man einen Terminschutzantrag, ein anderer Verein, der auch da Prüfung machen möchte, bekommt seinen Antrag nicht durch, weil die Richter für den Tag alle vergeben sind, und dann sagt man 2-3 Wochen vor Prüfungstermin ab - nicht wirklich toll.

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    Da wir den Hund ja tagsüber bei einer Dogsittern (Freundin) abgeben werden stellt sich mir nur die Frage, ob der Hund weiß das ich sein Frauchen bin.

    Ja und nein. Du magst zwar offiziell die Eigentümerin des Hundes sein. Aber der Dogsitter wird in den Augen des Hundes ziemlich genauso "sein" Frauchen sein wie Du. Damit wirst Du dich abfinden müssen. Soll heissen, dein Hund wird dich zwar abends beim Abholen vermutlich begeistert begrüssen. Aber wenn es ihm beim Dogsitter gut geht, wird dieser am nächsten Morgen genauso stürmisch begrüsst werden.
    Und solltet ihr am Wochenende dem Dogsitter beim spazierengehen begegnen, wird Hund diesen auch erst mal überschwänglich begrüssen und Dich vielleicht auch mal für ein paar Minuten aussen vor lassen.

    Wie gesagt, damit musst Du dich einfach abfinden. Ist so. Hund kennt nicht "auf dem Papier ist das mein Frauchen". Hund kennt "diese Person unternimmt was mit mir, diese Person füttert mich, diese Person ist um mich rum, diese Person streichelt mich, ..... ".

    Und je mehr sich eine Person mit dem Hund abgibt (was NICHT gleichbedeutend ist mit 24h-rundumdieUhr-Bespassung), desto eher akzeptiert Hund diese Person als "Frauchen/Herrchen".

    Tatsache ist nur, dass Hund mehrere Personen ziemlich gleichwertig als "Herrchen/Frauchen" akzeptieren kann. Das wird bei euch vermutlich geschehen.


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    . Ich habe ja 4 Wochen Urlaub wenn ich den Hund hole. Am Anfang wollen mein Freund ich ich die Zeit mit ihm verbringen und dann nach und nach bringe ich ihn jeden Tag eine stunde länger zur Dogsittern, bis ich dann wieder arbeiten muss und er 8-9 Stunden dort bleiben muss.

    Die Zeit, die Du am Anfang mit Hund verbringst, ist diesbezüglich irrelevant, wenn Hund dann über Jahre 5 Tage die Woche bei diesem Dogsitter ist.


    BTW - meine Hunde sind tagsüber bei meinen Eltern als "Dogsitter". Und meine Eltern sind nahezu gleichwertig in der Einstufung wie ich.
    Mein "Leihhund", den ich 2-3x die Woche habe um Agi und Obi zu trainieren, begrüsst mich jedes Mal mit frenetischer Begeisterung. Und wenn ich sie zu ihrem Frauchen zurückbringe, wird dieses mit der gleichen Begeisterung begrüsst. Solange wir auf dem Hundeplatz sind, bin übrigens ganz klar ich ihr "Frauchen", da ist ihr eigentliches Frauchen eher "Nebensache". Wird mal schnell begrüsst, aber dann gewinnt der "ich will arbeiten"-Wille wieder die Oberhand. Ausserhalb des Hundeplatzes sieht es wieder anders aus. Da kommt es drauf an, bei wem sie gerade ist und wer gerade auftaucht. Also wenn sie bei mir ist und ihr Frauchen kommt, bin ich erst mal abgeschrieben. Umgekehrt ist es genauso.

    bienemaja

    hier geht es nicht um Bevormundung und Gängelei. Auch nicht um Machtgehabe und sonstiges Getue.

    Hier geht es um den gesunden Menschenverstand und Erfahrung. Und zwar nicht nur im Hinblick auf ein einzelnes Individuum, das unbedingt Prüfung laufen möchte, obwohl es mit seinem Hund nicht soweit ist.

    Schon mal überlegt, dass derjenige, der den ganzen Tag als Richter auf dem Platz steht, so viel Respekt verdient, dass man ihm keine Teams vorstellt, die nicht prüfungsreif sind?
    Ich kenne einige Richter, habe mit einigen Leuten, die Richter sind, auch schon trainiert. Und kenne deren Einstellung. Und ich kenne einige Richter, die von der netten Sorte, die irgendwann die Notbremse gezogen haben und von ihrem Richteramt zurückgetreten sind. O-Ton "ich habe besseres in meiner Freizeit zu tun, als mir Wochenende um Wochenende um die Ohren zu schlagen, und dann haben die Vereine die Frechheit, einem derart miserabel ausgebildete Teams vor die Nase zu stellen - nein danke, mit mir nicht mehr". Zurück bleiben genau die Richter, die letztendlich keiner wirklich will, weil das Richteramt nicht aus Idealismus, sondern aus einem verqueren Sinn von Machtgehabe heraus machen.

    Dann, auch ein Punkt, den Du anscheinend noch nie bedacht hast - kleiner Tipp, lern die andere Seite der Medaille kennen, nicht nur die des Starters, sondern auch die des Organisators, Prüfungsleiters, etc., dann denkst Du vielleicht etwas anders - der Prüfungsleiter speziell bei der BH unterschreibt mit der Zulassung eines Teams die Bestätigung der Prüfungsreife. Und dreimal darfst Du raten, wer vom Richter hinterher eine auf den Deckel bekommt, wenn da lauter "wischiwaschi-nurmitdreizugedrücktenaugenbestehenlassenkann"-Teams laufen. Die Hundeführer sind es nicht, das kann ich Dir sagen.
    Und ich kann Dir noch was sagen - wenn so was in einem Verein öfter vorkommt, dass da Teams vorgestellt werden, die nicht wirklich prüfungsreif sind, dann endet das ganz schnell damit, dass
    a) der Verein einen entsprechenden Ruf in Richterkreisen weghat
    b) in Zukunft genau die Richter dem Verein zugeteilt werden, die man nicht so gerne möchte - die Richter, die wirklich pingelig und penibel richten

    Ich habe genau das schon zu Genüge erlebt - ein Verein, der immer die netten, freundlichen Richter bekommen hat, die keinen durchfallen lassen wollten, egal wie schlecht die Leistungen waren - tja, und irgendwann hatten diese Richter die Schnauze voll. Und dann stand halt mal einer der "Hardcore"-Richter auf dem Platz - mit entsprechendem Ergebnis. Besonders unfair denjenigen gegenüber, die unter "normalen" Bedingungen die Prüfung locker geschafft hätten, denn der Richter hat dann extremst penibel gerichtet, die Teams regelrecht rausgerichtet.

    And last but not least - ich habe es oft genug erlebt, dass selbst diejenigen, die vorher ganz gross verkündet haben "mir macht das nichts aus, wenn ich durch die Prüfung falle, ich mache das jetzt nur um Erfahrung zu sammeln" - hinterher nie mehr bereit waren, eine Prüfung zu laufen. Denn innerlich wollten sie doch nicht durchfallen und haben sich das Ganze ziemlich nahe gehen lassen.

    Das "mal eben ne Prüfung auf gut Glück versuchen, und ggf. durchfallen, um Erfahrung zu sammeln" - das kann ich mit einem erfahrenen HF machen, der gerade nen jungen Hund ausbildet. Aber nicht mit einem blutigen Neuling, der ggf. sowieso schon Probleme mit Prüfungen hat so von wegen Stress und so.

    Marinchen

    das war dann aber keine VDH/AZG-BH, da ist nämlich kein Apportieren dabei.

    Und generell, wenn ein Team nicht prüfungsreif ist, läuft es bei uns nicht.
    Ist letztendlich den anderen gegenüber unfair. V.a. den zukünftigen Prüflingen. Denn wenn die Durchfallquote in einem Verein verhältnismässig hoch ist, kann man davon ausgehen, dass dann irgendwann mal die "Chefs" selbst vorbeischauen als Richter um mal zu sehen, was in dem Verein so los ist. Mal davon abgesehen, dass der Verein ganz schnell nen entsprechenden Ruf weg hat.

    Krebserkrankungen direkt sind nicht vererbbar.
    Allerdings eine gewisse Prädisposition, also sozusagen "Schwachstellen" im Körper, die ggf. dazu führen können, dass Krebs entsteht. Das kann dann geschehen, muss aber nicht.

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    Wir sollten die Bestätigung seltener geben, dafür aber mehr. Mit Leckerli vor der Nase wedelt keiner bei uns rum. Ich selbst stelle Ide gerade auf extern stehende Leckerli um, jemand hat mir den Tip gegeben. Hoffentlich klappts... ;)

    Wie kurz vor der Prüfung wolltest Du das denn machen, wenn Dir 4 Monate noch so lang hin sind?
    Der Abbau von Bestätigungen und Umstellung bsp. auf externe Bestätigung braucht auch seine Zeit. V.a. wenn das soweit gefestigt sein soll, dass es auch in der Prüfung abrufbar ist. Das geht nicht in 1-2 Wochen. Oder besser gesagt, klar kann man das in 1-2 Wochen durchziehen. Aber dann sind Mensch und Hund in dem Ganzen nicht so gefestigt, dass das unter dem Stress, den eine Prüfung nun mal bedeutet, standhält.

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    Diese soll nun in ca. 4 Monaten stattfinden. Nun wurde jetzt schon von den Übungsleitern angekündigt, wer daran teilnehmen soll und wer nicht. Ich finde die Auswahl viel zu früh

    absolut nicht - meine Leute wissen auch schon länger, wer für welchen Prüfungstermin im Herbst potentiell in Frage kommt. 4 Monate sind keine so lange Zeit - jetzt kommt erst mal die Urlaubszeit, da fallen viele Teams erst mal weg. Bei uns im Verein findet im August bsp. überhaupt kein Training statt. Wobei wir für die BH-Teams, die im Herbst laufen sollen, speziell Training anbieten. Aber eben, da muss dann auch schon recht früh feststehen, wer evtl. laufen könnte.

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    Wie ist das bei eueren Vereinen mit dieser "BH-Auswahl"? Was denkt ihr über den Zeitpunkt der Auswahl? :???:


    Zeitpunkt ist völlig ok. V.a. wenn der ZEitpunkt bedeutet, dass Mensch mal langsam mit dem Hund arbeiten muss und nicht nur mit Leckerlie vor der Nase rumwedelt.
    Wir werden unsere Teams etwa 6-8 Wochen vorher komplett eine Probeprüfung laufen lassen, unter Prüfungsbedingungen. Dann sieht man da schon, wo's noch hakt und wo mn ggf. noch etwas Training investieren sollte. Und dann nochmal etwa 2-3 Wochen vorher für die endgültige Entscheidung.

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    Ja schon aber zum beispiel heist es, der Hund darf nicht mit auf's Sofa, im Bett schlafen- (jeder wie es mag) aber wenn er mit einem Kuscheln kann und dazu habt man am Sofa oder im Bettchen anemds zusammen mehr Zeit wie tagsüber. Sogennantes Kontaktliegen. oder erst die Menschen dann die Hunde, die essne dürfen. Nicht ganz richtig. Waruf füttern die Bauern erst Ihre Viecher und dann essen Sie? Weil sie dann in ruhe essen könn und keiner ankommt und bettelt, die legen sich in die Ecke und entspannen, weil Sie schon Satt sind.r

    Butterfliege

    das ist doch nichts Neues, dass die ganze Geschichte mit
    - zuerst zur Tür rausgehen
    - nicht erhöht liegen, nicht auf Bett oder Sofa
    - Mensch isst zuerst
    usw.

    NICHTS mit Rangordnung zu tun hat und schon gar nicht die Rangordnung bestimmt.

    Auch die Theorie, dass es zwischen zwei völlig verschiedenen Arten wie Mensch und Hund keine richtige Rangordnung geben kann, keine echte Rudelbildung usw. ist absolut nichts Neues.
    Da muss man sich nur mal mit der Verhaltensforschung der letzten 20 Jahre befassen, dann bekommt man das alles mit.

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    das problem ist wirklich eher meine freundin, dass es ihr peinlich sein wird, das quer über die wiese zu rufen. ihr ist soundso schon fast alles peinlich.

    wo ist das Problem?

    Du rufst Purzel, sie Clara.

    Der Hund kapiert das schon. Hunde kapieren ja auch, wenn sie mit unterschiedlichen Kosenamen angeredet werden.


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    mal ne andere frage: kann man einen ca. 1 jährigen hund noch an einen anderen namen gewöhnen???

    nö, deshalb verbringen die Leute im Tierschutz teilweise auch Wochen damit, den Namen des jeweiligen Fundhundes herauszufinden :winken: ;)

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    denke da ist die möglichkeit der wahrscheinlichkeit, dass wenn denn was ist..ist bei beiden genauso groß. ob da jetzt die krebsart a oder b prozentual erhöht wird ist doch..meiner meinung nach wurscht.

    Letztendlich ja, da hast Du recht. Aber hier wird ständig drauf rumgeritten, dass ja eine Kastration Krebs verhindert - das tut sie nicht.

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    sry aber eine kastra soll in erster linie dazu dienen den ungewollten nachwuchs zu verhindern..

    Genau - und genau DAFÜR braucht es keine Kastration, sondern nur verantwortungsbewusste Hundehalter.