Beiträge von yane

    *klugscheissmodusan*
    mit 5 Monaten ist ein Hund kein Welpe mehr
    *klugscheissmodusaus*

    vorbeugende Maßnahmen:
    a) Garten ausbruchsicher machen - v.a. wenn man sowieso schon weiss wo die Zaun"löcher" sind
    b) Hund nur noch unter Aufsicht raus - wenn er im Garten nicht mehr hört, dann auch da nur mit langer Leine

    ruelpserle

    Fakt ist, es liegt zu 99% keine Tierschutzrelevanz vor. Zwinger ist gross genug, es gibt keine genaue Definition, was ausreichende Bewegung anbelangt, die Hunde sind nicht allein (zwei Hunde sind grundsätzlich nicht allein), haben menschliche Zuwendung ......

    das ist genau das Problem, wo dann wieder die ganzen Leute aufjaulen, dass das Vetamt ja nichts tut. Solange die Minimalanforderungen erfüllt sind, und das scheint hier der Fall zu sein, sind dem Vetamt die Hände gebunden.

    Es könnten allenfalls Auflagen gemacht werden wie zusätzlich zum Zwinger noch nen grösseren Auslauf. Aber das war's dann auch schon.

    Im Prinzip kann die Threaderstellerin nur versuchen, durch entsprechend höfliche und diplomatische Gespräche auf die Besitzer der Hunde einzuwirken. Bsp. hinsichtlich zusätzlicher Grunderziehung, so dass die Hunde ggf. in Begleitung der Halter frei laufen können.

    Aber das wird sicher nicht möglich sein, wenn sie nach dem Motto "tierschutzrelevante Haltung" und blablabla vorgeht. Und ganz sicher wird das auch nicht funktionieren, wenn sie eine derart dogmatische Haltung annimmt, wie das in diesem Forum immer wieder gern getan wird a la "so hat die perfekte Hundehaltung auszusehen und alles andere ist schlecht".

    Zitat

    sondern von Arthrose.

    ich weiss, was Arthrose ist, sowohl im praktischen Sinn als auch im rein wissenschaftlichen Sinn, dank 6 Jahren Studium der Tiermedizin.
    Und wie schon geschrieben, ein Hund, der sich nicht bewegen WILL, hat seine Gründe. IdR Schmerzen. Und da ist der Zwang zur Bewegung über das notwendige Maß hinaus durchaus tierschutzrelevant.
    ERST Schmerzausschaltung, DANN Bewegung. Und nicht "Hund zwingen, damit er sich bewegt, auch wenn er Schmerzen hat". Wenn der Schmerz weg ist, bewegt sich der Hund freiwillig wieder. Bzw. ich kenne keinen Hund, der sich nicht freiwillig bewegt, wenn er schmerzfrei ist. Es sei denn, er ist derart übergewichtig, dass er sich nicht bewegen kann oder anatomisch so verkorkst - aber das ist dann auch schon wieder ne ganz andere Baustelle, die ebenso tierschutzrelevant ist.
    Dazu kommt, dass ein schmerzfreier Hund sich auch anders bewegt als ein Hund, der Schmerzen hat. Durch Schonhaltung bei Schmerzen kommt es ganz sicher nicht zu einer Verbesserung der Arthrose. Im Gegenteil. Dadurch kommt es zu teils massiven Fehlbelastungen, die dann ggf. die Arthrose in den übermässig belasteten Gelenken noch deutlich verstärkt.

    Zitat

    Verdreh mir bitte nicht das Wort im Mund um.... Da werd ich wahnsinnig.

    Dann schreib bitte nicht davon, dass JEDER Hund zwangsweise spazierengehen MUSS.

    Zitat

    und spazieren gehen ist da die Beste alternative....


    Ist das wirklich der Fall?
    Oder ist das einfach die aktuell vorherrschende Meinung, weil "man" es einfach tut?
    Die beste Alternative wäre, die Hunde gemäss ihrer Veranlagung auszulasten. Und spazierengehen gehört da nicht dazu.

    EDIT: ich denke nicht, dass es sich lohnt, hier weiter zu diskutieren. Wir haben unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema und gut war.

    Sophia

    wenn sich ein Hund nicht bewegen will, hat er Schmerzen, dann geht es ihm nicht gut - und dann muss man ihn nicht bewegen. Im Gegenteil, dann grenzt der Zwang zu Bewegung schon ans Tierschutzrelevante. Dann ist erst mal wichtig, dass der akute Schmerzreiz weg ist - und DANN kann man wieder anfangen, den Hund zu bewegen.

    und auch ein 4jähriger Hund muss nicht spazierengehen, wenn er anderweitig ausgelastet wird.

    Spazierengehen ist eine Form der "Auslastung" für unterforderte, arbeitslose Hunde, damit sie zumindest ihren Teil an Bewegung haben. Mehr nicht. Ein Hütehund, der mehrere Stunden an der Herde war braucht keinen Spaziergang mehr - ob er anschliessend noch gern mit spazierengeht ist eine andere Sache. Aber rein körperlich und geistig braucht er das nicht. Ein Jagdhund, der mit auf der Jagd war, dort eingesetzt wurde, der braucht keinen Spaziergang mehr, der ist idR körperlich und geistig genug gefordert gewesen. Ob er anschliessend noch mit auf einen Spaziergang gehen will, ist ne andere Baustelle. Ein Herdenschutzhund, der seine Herde zum Bewachen hat, braucht ebenfalls keinen Spaziergang mehr.

    Zitat

    okay, ich geb euch recht.
    trotzdem ist es schöner einen hund von welpenalter an auszubilden :D

    nööö, nicht unbedingt, hat alles seine schönen und weniger schönen Seiten, seine Vor- und seine Nachteile

    Ich habe einmal eine 4jährige Hündin gemeinsam mit ihrer halbjährigen Tochter zur Ausbildung übernommen - war beides toll.

    Wo die ältere Hündin einen Tick länger gebraucht hat beim Kapieren, was man von ihr will, machte sie es durch bessere Konzentration und Aufmerksamkeit wieder wett.
    Die Jungspundin dagegen begriff schneller, war aber altersbedingt so viel schneller abgelenkt und "unaufmerksam".

    Eine sehr interessante Erfahrung.

    Und auch jetzt, ich trainiere gern mit meinen alten Hunden und bringe ihnen Neues bei. Dabei ist mir persönlich egal, ob ich Hund von Welpe an hatte oder nicht.

    Klar hat so ein Welpi seinen besonderen Reiz. Aber auch ältere Hunde auszubilden hat was für sich.

    schnauzermädel meint nicht, dass diejenigen sich ausgebildete Hunde kaufen.

    Nur eben gibt es ne ganze Reihe von Leuten, die es vorziehen, sich bereits einen Junghund zu kaufen. Einfach, weil man da weit eher abschätzen kann, wie sich dieser weiter entwickelt.

    Nicht jeder vielversprechende Welpe hält auch, was er verspricht. Jemand, der v.a. just for fun Hundesport macht, zwar davon träumt, überregional zu führen, aber auch mit weniger zufrieden ist, dem ist es egal, ob das Welpie vielleicht nicht so ideal geeignet ist für Hundesport. Aber jemand, dem es wirklich wichtig ist, im Hundesport vorne mitzulaufen, der wird sich ggf. durchaus eher nach einem 8-18 Monate alten Hund umschauen. Da kann man über Wesen, Trieb usw. einfach mehr sagen als bei einem 8 Wochen alten Welpen.
    Oder das Diensthundewesen - da ist es eher selten, dass da Welpen gekauft werden. Und da kommt ausbildungsmässig noch einiges mehr dazu als "nur" überregional zu führen.

    So ein typisches Beispiel habe ich gerade vor Augen - Mali, tolle Hündin, für jemanden, der just for Fun Hundesport machen will. Oder der Agi/Obi machen möchte. Rein von der Veranlagung her wird diese Hündin nicht über Vereinsprüfungen im VPG rauskommen. Trotz sehr guter Ausbildung. Für höhere Wettkämpfe fehlt da einfach einiges. Und das, obwohl ihre Vorfahren reine Leistungslinien waren.

    Ist nun mal so. Selbst mit der für den jeweiligen Hund besten Ausbildung wird nicht jeder Hund Weltmeister. Einfach weil die Veranlagung fehlt. Das muss man akzeptieren. Wird auch nicht jeder Mensch ein Diego Maradonna, Carl Lewis oder sonstiger Weltklassesportler.

    Zitat

    Neeeeee, wenn ich das sag, stoß ich nich alle vorn Kopf, das ist nur bei dir so, das hängt nämlich mit deinem Umgang mit deinen Zöglingen (=Wurzel allen Übels :roll: ) zusammen! :hust:

    och, ich glaube, meine "Zöglinge" kommen damit ganz gut zu recht - sie lernen hat von Anfang an, dass sie den Fehler erst mal bei sich suchen sollen und nicht beim Hund

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    Wo kommst du nochmal her?? Falls ich mal da in der Nähe bin: Kann man Einzelstunden bei dir nehmen?! ICh glaub das wäre recht informativ für mich!;)

    Neee, für Einzelstunden habe ich absolut keine Zeit *ggg*, bin sowieso schon viel zu ausgelastet, bist Du bei den HF Bamberg? Wenn Du aus Bamberg kommst? Ansonsten - sagt Dir Heilbronn was?

    schnauzermädel

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    Wenn man bisher in diesem Bereich keinen Hund ausgebildet hat, dann baut man sich ohne Hilfe von außen Fehler ein, die schwer wegzubekommen sind.

    kann Dir nur zustimmen und das Ganze noch erweitern - das gilt nicht nur für VPG, sondern für alle Sparten.

    Zitat

    Überregional Führen kann man auch nicht vorgearbeitete Second-Hand-Hunde, mit denen man erst irgendwann zwischen einem und vier Jahren angefangen hat zunge zeigen .

    Jepp, man muss nur wissen, was man tut.

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    Frühes Arbeiten schafft keine höhere Qualität beim Hund.

    Auch hier muss man nur wissen, was man tut - sonst verdirbt man mit zu frühem Arbeiten den Hund.

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    Und selbst Futtertreiben will gelernt sein, damit der Hund treibt und der Hundeführer nicht lockt.

    Ganz klares JA.

    Fassen wir zusammen: um in einer Sparte erfolgreich überregional führen zu können, braucht man entweder selbst viel Wissen, oder wenn man Anfänger ist, Megaglück um einen entsprechenden Trainer zu finden. Je nach Sparte braucht man auch das Glück, den passenden Hund zu haben.

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    er war 7 monate alt und schon so ein dominantes vieh, dass ich fast keine chance mehr hatte, ihm auch nur irgendwas beizubringen :(

    Na, wohl eher nicht dominant, sondern ein unerzogener Rotzlöffel, der dann zudem noch gerade in die Flegelphase kam, wo die Ohren sowieso auf Durchzug stehen.

    Zitat

    Wenn du noch keinen Hund in dem Bereich ausgebildet hast, was willst du denn da in dem Alter sinnvolles zur BH üben?

    würde mich auch interessieren.

    Im Prinzip sollte man das erst mal trainieren, was man in der Welpenstunde als Übungen so alles zu trainieren bekommt. Und selbst damit sind die meisten Hundeanfänger völlig überfordert.

    EDIT

    Zitat

    als die BH-Kunststückchen zu üben!!

    *tststs* wie kannst Du so was schreiben - Du deklassierst damit die BH-Prüfung und stösst alle die, die gerade freudestrahlend ne BH-Prüfung bestanden haben, vor den Kopf - oder so ähnlich :D

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    Also sollte man anfangs lieber erstmal nur gradeaus gehen üben? Und später erst Wendungen? Dachte es ist für den Hund interessanter Wendungen zu laufen,...

    Bevor ich überhaupt mit geradeaus laufen beginne, kann mein jeweiliger Hund Winkel und Kehrtwendungen auf der Stelle. Erst wenn das auf der Stelle klappt, geht es ans Geradeaus laufen. Und erst wenn Hund eine Strecke von 10-20 Schritten geradeaus laufen kann, baue ich langsam Winkel und Kehrtwendungen ein. Aber die trainiere ich vorher auch erst mal wieder mit 1-2 Schritten "Entwicklung" und dann steigende Schrittzahl.