Beiträge von yane

    Zitat

    4.) Tritt auch nicht zu selten auf, im Prinzip wie 1-3, der einzige Unterschied: so viele läufige Hündinnen, wie sie denn für die Ausreden gebraucht werden würden, gibt es garnicht :D

    :lachtot: :lachtot: :lachtot:

    Erinnert mich an eine Begebenheit in meinem alten Verein, da kann ich mich heute noch drüber biegen vor lachen.

    HF A mit mässig motiviertem Rüden trainiert Slalom. HF B mit Hündin kommt in die Nähe. Rüde, wie gesagt mässig motiviert , schaut zu dem sich nähernden Team, einfach der Abwechslung halber. HF A , der absolut nicht checkte, dass sein Hund durch die zigte Slalomwiederholung auch nicht mehr schneller wird, weil Hund das Ganze einfach nur :muede2: fand und sich deshalb auch durch ne hustende Maus hätte ablenken lassen, fragte natürlich sofort "Ist deine Hündin läufig".
    HF B spontan: "ja, warum?"
    HF A wütend: "wie kannst Du nur mit einer läufigen Hündin auf den Platz kommen, kein Wunder dass sich mein Rüde ablenken lässt." grummelgrummelgrummel

    HF B bleibt cool stehen, HF A will Hund wieder in den Slalom schicken, dem Rüden reicht dieses blöde Getue jetzt endgültig und verweigert komplett. HF A tillt darauf hin völlig aus und brüllt nur noch rum wie unverschämt es von HF B ist, mit ner läufigen Hündin auf den Platz zu kommen, da könne man ja nicht erwarten, dass ein Rüde noch was macht ..... *brüllschreikreisch* ..... und zieht dann wütend mit Rüde ab. HF B steht völlig perplex da und ruft ihr hinterher "Reg dich ab, meine Hündin ist nicht läufig, die ist KASTRIERT"

    Bentley
    wenn ich weiss, dass meine Hündin bei Läufigkeiten "indisponiert" ist, laufe ich mit dieser Hündin keine Prüfungen. Aktuell habe ich aber keine Hündin, die bei Läufigkeiten anders drauf ist als sonst. Warum also sollte ich zur Läufigkeitszeit keine Prüfungen laufen?

    Einzige Einschränkung, die ich persönlich mache, die Woche vor einer normalen Vereinsprüfung (Obi, VPG, BH, THS) sollte eine läufige Hündin nicht auf den Platz. Es gibt immer Rüden, die das nicht ab können, einfach weil sie es nicht gewöhnt sind, da muss man es denen nicht noch schwerer machen.

    Im Agi sieht das etwas anders aus. Ein Hund ist beim Agi maximal 40-50 sec im Parcours - und die Action ist eine ganz andere. Wenn der Hund sich da durch den Geruch ablenken lässt, hätte er sich auch durch den Geruch eines Würstchens oder ähnliches am Parcoursrand ablenken lassen.

    troela
    Aktuelle Situation:
    BH: läufige Hündinnen erlaubt, und zwar nicht erst seit der neuesten PO, sondern war schon vor 10 Jahren erlaubt. Wenn das einzelne Vereine anders gehandhabt haben weil sie Angst vor der ach so schrecklichen Krankheit "Läufigkeit" hatten, ist das eine Sache. Erlaubt war es.
    Läufige Hündinnen starten zum Schluß. Was aber nicht heisst, dass sie nicht den ganzen Tag anwesend sind und die Rüden nicht mitbekommen, dass da ein "heiss Mädsche" da ist.
    VPG: meines Wissens wie BH
    Obedience: läufige Hündinnen starten zwar zum Schluß, sind aber idR auch den ganzen Tag anwesend
    Agility: läufige Hündinnen starten am Ende einer Klasse von einem Teppich aus. Was aber letztendlich nur Makulatur ist - die Rüden der nachfolgenden Klasse sind ja nicht geruchsblind, die bekommen durchaus mit, dass da ne läufige Hündin war. Würde also nix ausmachen, wenn die läufige Hündin ganz normal der STartreihenfolge entsprechend starten würde. Dass einzelne Vereine läufige Hündinnen ausschliessen stimmt zwar. Aber das müssen sie in der Ausschreibung bereits angeben. Und dann kann sich jeder überlegen, ob er dort melden will oder nicht. In unserer Gegend sind das idR so gut wie nur noch SV-Vereine, die läufige Hündinnen ausschliessen. Im swhv gibt es da idR keine Diskussion mehr. Man sagt einfach BEscheid und gut war. Dann können die Vereine, wenn es noch rechtzeitig genug war, evtl. noch die Starterliste entsprechend anpassen, so dass es keine Verschiebungen bzgl. der Startnummern gibt.
    THS: dass die THS-Leute diesbezüglich noch ganz stark hinterm Mond leben, weiss ich, hab das durch Diskussionen mit THS-Leuten schon mitbekommen. Nun ja, auf Dauer werden sie ihre Argumentation von wegen keine läufigen Hündinnen nicht aufrechterhalten können.
    Ausstellungen: Läufige Hündinnen dürfen ausgestellt werden und sind dann idR auch den ganzen Tag auf dem Ausstellungsgelände. Wenn ich mir vorstelle, dass da idR NUR unkastrierte Rüden rumlaufen, dazu noch ne ganze Menge Deckrüden - die müssen auch ordentlich laufen und dürfen dann im Ring nicht rumspinnen, nur weil da "heiss Mädsche" in der Nähe sind.

    @corgifan-Toni:
    Klar, dein Hund ist jetzt noch ein Jungspund. Aber ehrlich gesagt fände ich es besser, wenn Du jetzt schon anfängst ihm klarzumachen, dass der Geruch einer läufigen Hündin nun mal da sein kann.
    Ich würde das sogar gezielt trainieren. Dann halt am Anfang die Anforderungen deutlich runterschrauben.
    Das ist das Hauptproblem dabei. Läufige Hündin ist ne Ablenkung wie alle anderen Ablenkungen auch. Wenn man die ganze Zeit "geruchsneutral" trainiert hat, dann auf einmal ne läufige Hündin da war und man dann erwartet, dass Hund arbeitet wie sonst ..... das kann nur schiefgehen. Siehe Pimpfis Posting. Die ersten Trainingseinheiten waren nicht so der Hit, aber nachdem Hund kapiert hat, dass trotzdem Arbeit angesagt ist, hat er auch mitgearbeitet. Wenn man so was von Anfang an gleich mit aufbaut, bereits bei den Junghunden, lernen die Hunde das auch von Anfang an und stehen dann nicht auf einmal vor einer Aufgabe, die sie nicht erfüllen können.

    martina,

    es gibt aber ganz sicher auch genauso viele Hunde, die sind noch nicht soweit wie dein Hund. Oder können andere Übungen noch nicht so gut wie dein Hund.

    Hier mal ein Link
    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…r=asc&&start=10

    Wenn Du etwas runterscrollst, findest Du ein Posting von mir, wie ich die Ablage bei meinen Hunden aufbaue.

    Zu Anfang nehme ich übrigens nur Leckerlies und bestätige absolut ruhig mit ruhiger Stimme. Und wie schon geschrieben, meine Hunde sind durchaus absolute Zappelphillips. Speziell meine zweite Hündin hatte im Alter von 5 Monaten bsp. die Pfoten idR gerade mal so lange auf dem Boden, wie es dauerte, sich wieder abzudrücken um in die Luft zu kommen :lol: - Flummi, Känguruh, Springbock, Hüpfdohle usw. waren damals "Kosenamen".
    Bei ihr bin ich wirklich sekundenweise vorgegangen. Klar, es hat gedauert, aber am Ende hatte sie ne bombensichere Ablage. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell zu viel bei der Ablage will. Also nicht zu schnell zu lange liegen lassen und nicht zu schnell zu weit weg gehen.[/quote]

    Das Zauberwort hier heisst TRAINING :D .

    Musst mal ein bischen rumsuchen, entweder in diesem Unterforum oder im Unterforum Obedience. Da gibt es genügend Varianten wie man die Ablage trainiert. Sogar von mir sind ein paar Postings zu diesem Thema dabei. Und meine Hunde entsprechen der Beschreibung "zappeliger, durchgeknallter Workoholic" zu 100%. Zumindest die beiden jüngeren.
    Die Älteste ist zwar auch ein Workoholic und kann schnell zappelig werden, aber sie ist nicht gaga im Kopf.

    DaniA

    welches Krebsrisiko? Das Risiko bzgl Mammatumoren?
    Dafür steigt das Risiko für andere Krebsarten?

    Die Logik entgeht mir völlig :???: . Ich lasse meinen Hund kastrieren, damit ich das Risiko einer Tumorvariante verringere, die zum einen sehr gut erkennbar ist, wenn man seiner Hündin regelmässig die Milchleisten abtastet und zum anderen zu über 90% gutartig ist (die Studien sind zugegebenermassen schon älter, gehe aber davon aus, dass sich daran nicht viel geändert hat, habe bisher zumindest nichts anderslautendes gehört oder gelesen). Und erhöhe damit bsp. das Risiko einer Tumorvariante, die grösstenteils bösartig ist (Hämangiosarkom in der Milz) und zudem idR erst entdeckt wird, wenn sich die ganze Sache schon im Endstadium befindet oder Hund gerade mit aufgeplatztem Milztumor auf dem OP-Tisch liegt?

    Wie gesagt, die Logik entzieht sich mir.

    Zitat

    Vielleicht könntest du auch mal versuchen ein wenig die Groß- und Kleinschreibung zu benutzen, das würde meiner Lesekompetenz bestimmt auf die Sprünge helfen und das Lesen deiner Texte wäre einfacher.

    Wer im Glashaus sitzt ......

    Den Spruch kennst Du doch bestimmt. Vielleicht solltest Du mal versuchen, die Zitierfunktion zu benutzen, das würde das Lesen deiner Texte vereinfachen.

    Eigentlich wollte ich noch was anfügen, aber andere waren schneller, deshalb nochmal ne Anmerkung zu meinem letzten Posting.


    Zitat


    Ich kenne in meinem Umfeld Hunde, die wegen der Spätfolgen eingeschläfert werden mussten - massive Nierenprobleme durch wiederkehrende Harnwegsinfektionen. Und das, obwohl die Inkontinenz durch Medikamente sogar verhältnismässig gut im Griff war.


    Wenn dann jemand so lapidar schreibt

    Zitat

    Ich werde wohl mit Homiopathie weiterverfahren, denn Tabletten die meinem Hund Herzrasen etc geben koennten probier ich gleich gar nicht aus.


    sollte derjenige mE schon drauf hingewiesen werden, dass die Medikamente nicht nur da sind, das lästige Übel von wegen "Pfützen wegwischen und Hund regelmässig abduschen" zu vermeiden.

    DaniA
    Irrtum, ich hatte eine Hündin mit hochgradiger Pyo kurz vor dem Platzen, die Hündin einer Bekannten hatte ne geplatzte Pyo bis der TA drauf kam, was die Hündin hatte. Dazu habe/hatte ich Hündinnen mit Mammatumoren.

    Und komme trotzdem NICHT auf die Idee, ne Hündin einfach so mal kastrieren zu lassen.

    Denn ich kenne auch ne Hündin, die aufgrund der Kastration an Nierenversagen gestorben ist - nicht infolge von Inkontinenz in dem Fall, sondern weil der operierende TA leider einen Harnleiter verletzt hat, dessen Lummen durch die Vernarbung verlegt wurde und damit der Harn nicht mehr aus der einen Niere abfliessen konnte. Die zweite Niere konnte auf Dauer die doppelte Aufgabe nicht mehr erfüllen und Bingo - die Hündin wurde 6 oder 7 Jahre alt.
    Erst vor ein paar Monaten verstarb eine 16 Monate alte Hündin einer Vereinskollegin in der Narkose während der Kastration.

    Und wenn Chanco jetzt die beleidigte Leberwurst spielt, weil einige Personen hier im Forum darauf hinweisen, dass mit Inkontinenz nicht zu spassen ist, ist das ehrlich gesagt nicht mein Problem.

    Zitat

    Wieso auf die leichte Schulter? Willst Du mir jetzt hier unterstellen das ich meinen Hund im Urin liegen lasse und zwar so demenz das der Urin ihre Haut schon auffrisst?

    Reg Dich ab.
    Nein, ich will Dir gar nichts unterstellen. Wir reden hier auch nicht von einem Zeitraum über ein paar Tage. Sondern über JAHRE!

    Und Du solltest Dir schon im Klaren darüber sein, dass es durchaus auch sein kann, dass dein Hund die "chemische Keule" als Medikation braucht.

    Zitat

    Ich seh hier jetzt keinen Weltuntergang fuer mich und meinen Hund.

    Ich kenne in meinem Umfeld Hunde, die wegen der Spätfolgen eingeschläfert werden mussten - massive Nierenprobleme durch wiederkehrende Harnwegsinfektionen. Und das, obwohl die Inkontinenz durch Medikamente sogar verhältnismässig gut im Griff war.

    "Gesunde Mittelchen" gibt es nicht. Jedes Medikament, ob homöopathisch, pflanzlich oder "chemisch" (Chemie ist letztendlich ja alles, auch die homöopathischen und pflanzlichen) hat Nebenwirkungen. Wenn ein Medikament eine Wirkung entfaltet, dann hat es auch Nebenwirkungen, denn kein Medikament wirkt im Körper nur und ausschliesslich an einer ganz expliziten Stelle.

    Letztendlich ist es immer eine Nutzen/Risiko-Abwägung.

    Und über eines solltest Du dir im Klaren sein. Dein Hund ist nicht nur ein bischen inkontinent. Das ist nicht nur ein lästiges Übel.
    Der Körper deines Hundes ist NICHT darauf ausgelegt, ständig in Urin zu liegen oder zu sitzen. Sprich, recht häufig mit Urin in Kontakt zu geraten.
    Ständige Feuchtigkeit an sich ist für Haut und Fell ein Problem, wenn die Feuchtigkeit dann noch Urin ist, sieht die Sache gleich nochmal etwas heftiger aus.
    Geruchsbelästigung, Hautprobleme usw. erfordern ein deutlich höheres Maß an Hygiene - regelmässiges Abwaschen usw.
    Dazu kommt, dass inkontinente Hündinnen durchaus ein höheres Risiko einer Blasenentzündung haben, da der Schliessmuskel der Blase nicht sauber schliesst (sonst wären sie ja nicht inkontinent). Das heisst, Du kannst dich schon mal drauf einstellen, dass deine Hündin öfter Blasenentzündung bekommt und damit Antibiotika nehmen muss als eine vergleichbare nicht inkontinente Hündin.
    Das Risiko von weiterführenden Harnwegsinfektionen bis hin zu Nierenentzündungen ist selbstverständlich auch erhöht.

    Also, so auf die leichte Schulter a la "wenn die homöopathischen Mittel nicht wirken, dann ist das auch nicht weiter tragisch" würde ich das nicht nehmen.