ZitatYane, hier oben mal zu Deiner Information, was ein Trampeltier, noch nicht einmal ein "überdimensioniertes", ist. Eigentlich hätte ich Dir etwas mehr zoologische Kenntnisse zugetraut. So kann man sich irren!
Keine Sorge, ich weiss, was ein Trampeltier aus zoologischer Sicht ist.
Nichtsdestotrotz gibt es auch die umgangssprachliche Bedeutung
"Trampel/Trampeltier = ein plumper / unvorsichtiger / ungeschickter / unhöflicher Mensch ", in dem Fall halt ein Hund.
Wenn Du dich auf den Schlips getreten fühlst, weil das ein Neufundländer war, ist das dein Problem. Ich bezeichne meine weisse GP-Hündin auch als Trampeltier, weil die oben fett marktierten Eigenschaften auf sie zu 99% zutreffen. Auf den besagten Neufundländer ebenso, ergo "Trampeltier".
ZitatYane, das was du willst, ist für mich selbstverständlich. Und sollte für beide Seiten gelten. ... Ob der Halter nun seinen 10 kg Zwerg, oder seinen 35 kg Hund ungefragt zu meinen läßt, ist mir persönlich egal. Ich finde beides gleich ätzend und werd da mittlerweile auch echt bös, egal wie groß oder klein der andere Hund ist!
Sehe ich auch so.
Nur finde ich es zum kotzen, dass von vielen Grosshundehaltern hier im Forum die Sache immer wieder so dargestellt wird, als seien es nur die Kleinhundehalter. Und als seien alle grossen Hunde immer top erzogen, sozialisiert und mit Koryphäen der Kynologie als Hundehalter ausgestattet.
Ich habe mit meinen Hunden, ob gross oder klein, noch nie Probleme mit Kleinhundehaltern gehabt. Dafür aber ne ganze Reihe von Problemen mit Hunden ab Mittelgrösse aufwärts. Sprich, ab 40 cm aufwärts.
Erst vor 6 Wochen durfte meine alte Hündin (58 cm/21 kg, 12 Jahre) als Opfer eines Groenendal herhalten, dessen HH nicht mehr in der Lage war, seinen grossen Hund zu halten, in dem Fall war Hund sogar noch an der Leine, und von seinem Gröni-Rüden auf meine Hündin zugezerrt wurde. Danke aber auch. Ich habe noch keinen Hundehalter erlebt, der von seinen 5 Dackeln an der Leine derart durch die Gegend gezogen wurde. Fand ich absolut klasse, doch. Zum Glück war das ein grosser Hund, also wohlerzogen, gut im Gehorsam stehend, gut sozialisiert und überhaupt ein grosser Hund. Möchte nicht wissen, wie das ausgegangen wäre, wenn es sich dabei um einen kläffenden, asozialen, unerzogenen Wesenskrüppel, sprich kleinen Hund gemäss Meinung vieler hier, gehandelt hätte.
Vermutlich hätte ich dann zum Tierarzt müssen um meinen Hund wieder zusammenflicken zu lassen, anstelle die Wunden, die die Zähne hinterlassen haben mit Jod auszuspülen und erst mal abzuwarten.
Aber in einem habt ihr schon recht - wir kommen hier auf keinen gemeinsamen Nenner, da es viele hier gibt, die gern ihre Vorurteile pflegen und hegen anstatt mal über den Tellerrand rauszuschauen.