Beiträge von Ocarina

    Ich finde das sehr schwierig.

    Benni war von Privat. Mein Ex hat die Anzeige gesehen, wir sind 2h hingefahren, haben gelabert und der Typ hat die beiden Rüden (mein Ex wollte einen Rüden) die noch da waren ins Zimmer geholt. Nach 30 Minuten hat er gesagt: Wenn wir keinen Hund wollen können wir es ruhig sagen. Ist ok. Wir wollten aber. Leider hatte ich nicht genug Geld dabei und konnte auch nicht genug am fremden Automaten abholen. Deswegen mussten wir am nächsten Tag noch einmal hin. Ansonsten hätten wir den Welpen gleich mitnehmen können. Dazu muss man aber sagen, dass der Typ alle 4-6 Montate Welpen aus dem Ausland geholt hat um sie in Deutschland teuer zu verkaufen.
    War alles andere als seriös, aber man lernt ja aus seinen Fehlern.
    Die Züchterin, mit der ich schon gesprochen habe will mehrere Telefonate zum kennenlernen und hat gerne Besuche während der Welpenzeit, aber max. 1h mal gucken und vielleicht alle 1-2 Wochen, frühestens ab der 3. oder 4. Woche. Also theoretisch 3 Besuche und beim 3. Mal nimmt man den Hund mit.

    Als privater würde ich wahrscheinlich den Hund mitgeben wenn ich ein gutes Gefühl hätte. Allerdings muss ich ehrlich sagen würde ich wohl die Variante: "Du kommst her und schaust dir den Hund an, wenn alles ok ist bringe ich dir den Hund" wählen. So hat es mein Mann damals mit seinem Border nach der Trennung gemacht. Er konnte sich leider nicht mehr um den damals 5 jährigen Rüden kümmern und hat sich eine ganze Ecke Zeit genommen. Schlussendlich hat er nach einem Telefonat den Hund 400km entfernt hingebracht, dort den Tag mit der Person verbracht bzw. den nachmittag und ist dann ohne Hund wieder heim gefahren. Der Tag war für ihn absolut schrecklich aber er hatte ein sehr gutes Gefühl. Alle 1-2 Jahre schickt sie mal ein Foto oder einen Youtube-Link. Ob der Hund aktuelle noch lebt wissen wir nicht, er müsste inzwischen um die 14 Jahre sein. Bei der Frau hat er es sehr gut, sie trainiert an Schafen, macht Agility kurz: Dem Hund fehlt es an nichts.

    Zum Glück war ich selber noch nicht in dieser Situation und hoffentlich komme ich da auch nicht hin. Aber der TS drücke ich die Daumen für eine erfolgreiche Vermittlung.

    Auf Facebook tummeln sich sowieso Extreme aller Art. Für mich ist das einfach Popcornkino und ich frage mich immer ob die Menschen dort "echt" sind oder alles nur Schauspiel. Da wird (ganz allgemein) aus Fadenscheinigen Gründen von Impfungen abgeraten, da nämlich der Cousin vom Nachbarn gegenüber an der Einstichstelle mal n Pickel bekommen hat, es wird behauptet, dass in den Impfungen Mikrochips enthalten sind um uns zu überwachen, es gibt "Heiler" die behaupten, den Tod besiegen zu können, also den Tod als ein Gen bezeichnen, welches man ausschalten kann. Es gibt Leute, dich sich selber in jeder Lebenslage inkl. ihrem Essen zum Frühstück, Mittag und Abendbrot posten müssen, Menschen die tagtäglich ihre Meinung ändern, zu Krawallen aufrufen, zum Boykott irgendwelcher Sachen oder es wird schlicht und ergreifend irgendwelcher Müll einfach mal eben behauptet.
    Ich sitze nur da, verschwende Zeit meines Lebens damit, solche Posts zu lesen und grinse in mich hinein. Das ist quasi MEIN Hartz4-TV xD

    Wenn es um die Gesundheit geht wird es für mich immer kritisch. Gerade bei den eigenen Tieren. Wenn ein Mensch sich nicht impfen lässt (auch schön: Kommentar auf Facebook: Warum gegen Masern impfen? Die sind doch fast ausgerottet...) ist das eine Sache auch wenn man damit viele Menschen schädigen kann, aber dem eigenen Hund eine Behandlung zu verwehren weil man vielleicht nachts den Aufpreis beim Tierarzt nicht zu zahlen bereit ist hat für mich eine andere Qualität. Natürlich gibt es genug Leute, die Engpässe haben, da zähle ich mich dazu. Aber irgendwie muss es gehen wenn es nachts dem Tier plötzlich schlecht geht. Und wenn man Tagsüber irgendetwas feststellt kann man auch einfach bei einem TA anrufen und mal um einen Rat bitten.

    Ich finde Foren jeglicher Art an sich gut. Gerade wenn es um seltenere Krankheiten geht bekommt man vielleicht Tipps, Hinweise und Lösungsansätze. Hier wird auch sehr sehr oft gleich dazu geraten zum TA zu gehen. Das finde ich prima. Der TA sollte immer ersteinmal die erste Anlaufstelle sein. Danach kann ich immer noch nachfragen, posten und "raten lassen".

    Die beiden TA Posts sind typische "wir machen auf uns aufmerksam" - Posts aber ich denke auch, solange man vielleicht einen damit aufweckt der vielleicht mal drüber nachdenkt ist viel gewonnen.

    Benni hat noch nie in seinem Leben eine Schnecke gefressen oder angeleckt o.ä.. Er frisst Kot im Wald (Reh, Fuchs, Dachs, Schweine, keine Ahnung was hier so rumläuft) und hat kurz vor Ausbruch des Hustens 2 mal eine Maus erwischt, d.h. kurz im Maul gehabt und wieder ausgespuckt. Woher nun die Lungenwürmer kamen? Vielleicht durch Schnüffeln an verwurmten Kot oder so.

    Benni hat ganz ganz schlimm gehustet. Im Dezmber ging das los, da war es nur eine normale Erkältung, leichter Husten und schweres Atmen. Nach 1 Woche war der Spuk vorbei. Im Januar wieder Husten und dann ging die Odysee los. Leider. Sein Husten war wirklich stark. Wir haben 3 oder 4 Nächte beinahe gar nicht geschlafen da Benni alle 20 Min einen Hustanfall bekam. Honig, Hustensaft, Massagen am Hals haben alle nix gebracht in der "schlimmsten" Woche. Davor ging es mit Honig meist. Am Verhalten tagsüber hat man aber fast nix gemerkt. Er hat am Tag vielleicht 2 oder 3 mal gehustet, es ging immer erste so gegen 22-0Uhr los.

    Aber genug OT :)
    Ich denke auch, dass Lungenwürmer wieder häufiger auftreten, bei uns in der Umgebung wurde danach auch noch ein Fall bekannt. Und zu den Kosten kann ich morgen was sagen da Wuffel geimpft werden muss und ich gleich Entwurmung mit hole.

    Ich hatte bisher Benni 3 mal entwurmt. Einmal davon als Welpe, als er schöne besonders lange sich windende Spulwürmer vor mir auf den Teppich kotzte. Ds war was eklig. :ugly:

    Durch Bennis Erkrankung Anfang des Jahres (Lungenwürmer, die erst nach Wochen des Hustens entdeckt wurden) stehe ich der Sache Entwurmung um einiges Unkritischer entgegen. Wenn wir zu dem Zeitpunkt "auf Verdacht" entwurmt hätten, hätten wir uns viel Zeit und Geld und dem armen Wuffel ganz viel Husterei (vor allem nachts) erspart. Das war wirklich übel.
    Unserer Tierklinik ist aber richtig gut (ok, die meisten der dort arbeitenden Ärzte) und der Arzt damals wollte eben auf Grund des angeschlagenen Gesundheitszustandes keine Entwurmung geben. Ist natürlich toll, aber in dem Fall wäre eine Entwurmung besser gewesen. Aber weiß man ja leider nicht vorher. :ill:

    Daher habe ich beschlossen, jetzt 2 mal im Jahr mit Milbemax zu entwurmen. Das verträgt Benni nämlich prächtig im Gegensatz zu den kleinen weißen Tabletten, die er vor Jahren bekommen hatte.
    Vielleicht wird er auch im Alter einfach robuster. haha. Die ersten 2 Jahre hat der Hund gefühlt nur Durchfall, in den letzten 2 Jahren kann ich das an einer Hand abzählen bzw. hat es fast immer ausgereicht um noch raus zu rennen.
    Statt des empfindlichen Magens (teilweise bekam er Durchfall von einem Stück Brot) hat er jetzt eben häufg Schuppen. Ist zwar auch nicht schön aber besser als Dünnschiss.

    An der Stelle der TS würde ich aber auch nicht entwurmen. Wenn der Hund sowieso Probleme damit hat und gerade stabil ist würde ich das definitiv nicht gefärden.

    Benni ist extrem auf sein Spielzeug fixiert. Aber nur auf ein ganz bestimmtes Spielzeug. Alles andere ist nach kurzer Zeit langweilig. Wir sind hier sicherlich auch bekannt als das Pärchen, deren Hund immer ein Spielzeug dabei hat. Zum "normalen" Gassi gehen an der kurzen Leine hat er kein Spielzeug dabei, nehme ich die 10m Leine und es geht "aufs Feld" hat er den Kong dabei. An manchen Tagen ist das Ding so dermaßne toll, dass er es kaum rausgibt, an anderen Tagen wird es immermal hin und her gerollt und das wichtigste für Benni: Drauf kauen. Ins Gras schmeißen und kauen, kauen, kauen. Hinterherrennen ist ihm egal.
    Natürlich habe ich mit der Aktion dem Hund auch beigebracht: Feld=Spielzeug, d.h. wenn ich ohne Spielzeug aufs Feld gehe ist Benni die ersten sagen wir 10 Minuten am suchen, springt um mich drum herum bis er kapiert, dass ich das Spielzeug nicht mit habe.

    Mein Problem ist einfach: Was soll ich sonst machen? Leckerlie suchen findet Benni öde obwohl er sonst toal verfressen ist, spielen mit anderen Hunde fällt flach da er nicht von der Leine kommt. Also entweder lange Strecken laufen (da hat er den Kong auch nicht dabei) oder eben 1 1/2h aufs Feld, Kong knartschen. Ich wechsel das immer mal ab und Benni ist auf den Kong auch so fixiert, dass er im Zweifel keine Rücksicht nimmt (wenn er ihn schon länger hat kein Problem, wenn ich ihm den gerade gegeben habe kann es schon mal passieren, dass er mich ausversehen umrennt). Ich lasse ihm seinen Spleen solange er mich und andere bemerkt und damit hat er kein Problem. Wenn beispielsweise ein anderer Hund auf uns zurennt wird der Kong erstmal fallen gelassen und er beobachtet den anderen Hund. Ich kann Benni auch ranrufen und er kommt. Er mag das Teil eben sehr sehr gerne.

    Aber mein kleiner Trottel ist ja sowieso leicht von allem ablenkbar, ich glaube der Kong ist das Einzige, mit dem er sich länger beschäftigen kann. Alles andere interessiert nach 10 Minutennicht mehr. xD