Beiträge von Ocarina

    Ich finde es herrlich, wie selbstironisch der Martin heute ist.

    Bei Benni ist das übrigens ähnlich. Er lässt sich durch Futterdummy prima ablenken, aber irgendwann ist die Konzentration hin und dann findet er z. B. Labradore die ihm zu nahe kommen extrem kacke. Wenn er direkt im Training steht, also gerade mit ihm trainiert wird, kann er neben genau diesem Labbi Schulter an Schulter sitzen ohne Probleme.

    Hm...Ich glaub das fällt aber unter Vorteil Listenhund.
    Die meisten werden schlicht mehr Hemmungen haben „ihren kleinen Wutz dem Bösen Kampfhund zum Fraß vorzuwerfen“.

    In Erfurt gab es anfangs keine Liste (und inzwischen schon wieder nicht mehr). Benni durfte mit allen Hunden zusammen spielen, die wir getroffen haben.

    Ich glaube, der Grund ist einfach, dass ich immer schöne große Runden gemacht habe. 80% der Hundebesitzer sind bei uns etwa 200m entfernt aufs Feld, haben gelabert, geraucht und die Hunde sind herum gerannt. Und nach ner Stunde sind alle wieder heim.
    Ich habe schlicht und ergreifend selten Leute getroffen mit Hunden. So ist es jetzt hier auch. Die wenigstens laufen "so weit" wie ich. Und ich laufe mit meinen Senior gerade mal 3-5km. :ka:
    Die meisten laufen durchs Dorf (800m) und dann geht es in den Garten. Fertig.

    Und wenn ich mal Leute unterwegs treffe, sind das meist Leute, die extra so weit raus fahren, weil sie selber unverträgliche Hunde haben und mal in Ruhe herum laufen wollen.

    Auch bei den kleinen Hunden (Dackel, Minipudel) wird hier angeleint. Ohne Leine laufen nur die verträglichen Hunde herum, die aufs Wort hören und gar nicht erst zu uns laufen.

    Ich habe viele Jahre in Erfurt gewohnt und nun etwas außerhalb von Hannover. In fast 12 Jahren Hundehaltung habe ich 3 Tut-Nixe getroffen. Ein kleiner Terrier, der einem vielleicht 10 jährigen Mädchen auf dem Feld ausgebüchst war und durch seine Zappelei echt schwer zu greifen war, einem echt fiesen, auf Krawall gebürstetem Labrador, eher Labratonne, der über einen Fluss zu uns auf die Seite rannte, laut knurrte und mit aufgestelltem Fell und schnellem Trab auf uns zu kam (ohne meinen Mann wäre ich wohl verloren gewesen, mein Mann hat sich groß gemacht, einen stampfenden Schritt Richtung Labrador gemacht und dieser hat nach Knurren und Schnappen in seine Richtung dann doch den Rückzug angetreten, nicht ohne vorher noch einmal arg protzig gegen einen Baum zu markieren) und Nummer 3 war ein 10 Monate alter Goldi, der locker 500m von Frauchen entfernt auf uns zu rannte und in Spielmanier auf Benni sprang.

    Finde ich für 12 Jahre in Ordnung. :D

    Mein Hund ist ein Schisser und zieht sich eher sehr zurück und knurrt und schnappt im Zweifel nur, daher kann ich deine Situation sehr schwer einschätzen...

    ABER: ich finde, dass ein Tierarztbesuch schon eine Ausnahmesituation ist. Mein Hund ist sehr pflegeleicht, aber einmal in der Tierklinik konnte ich ihm einfach keinen Maulkorb aufsetzen. Die Ärztin hatte Angst, ich sollte es machen und Benni hat sich gewunden wie ein Aal. Ich habe mehrere Minuten gebraucht. Der Kommentar der Ärztin: kein Wunder, bei der Herkunft. War mir klar, dass der garstig ist!
    Zuhause und in jeder anderen Situation geht ein Maulkorb problemlos drauf. :ka:

    Ich habe den Tierarzt gewechselt und der war so prima, einfühlsam und hat erklärt und Benni so gut behandelt, dass wir gar keinen Maulkorb mehr brauchten. Inzwischen am neuem Wohnort klappt auch alles ohne Maulkorb.

    Von daher : Tierarzt wechseln. Die Hündin ist ein Jahr, steckt noch in der Entwicklung, hatte sicherlich Schmerzen und war in einer blöden Situation.
    Beobachten aber nicht übertrieben reagieren!

    Hier ist alles voll. Unsere Kinderfeuerwehr sät die immer aus und erntet dann im Herbst und gegen Spenden kann man die mitnehmen. Und das ist ein riesiger Hänger voll. Und auch im Nachbardorf im Edeka liegen genügend rum und ich finde auch sehr preiswert.
    Wie aber das tatsächlich ist, weiß ich nicht.

    Ich weiß nur, dass die Nussernte extrem gut ausgefallen ist. Unsere Nachbarin hat im Keller von 2 Bäumen 150kg. Und wir sie hat schon eine ganze Ecke verkauft und verschenkt.
    Der Rest geht an den Hannover Zoo.
    Letztes Jahr war ein extrem schlechtes Nussjahr, da war es weniger als die Hälfte.

    Benni hat ebenfalls Arthrose in allen Pfoten, vorne ist es schlimmer, als hinten. Er ist Anfang bis Mitte des Jahres beinahe gar nicht mehr gelaufen.
    Nach einem langen Untersuchungsmarathon und Medikamentenwechsel haben wir nun was gefunden (Previcox, ne halbe Tablette pro Tag und 2 Tabletten Canicix HD pro Tag). Er bekommt seit 3 Monaten Tabletten und seit etwa 6 Wochen mache ich 2 mal die Woche Osteopathie (Benni hat eine Stunde bekommen und die Osteopathin hat mir erklärt, wie ich es machen soll). Inzwischen geht er wieder gerne Gassi, springt herum und ihm geht es wirklich gut.

    Bei euch scheint die Arthrose deutlich fortgeschrittener. Ich würde zusätzlich zu Schmerzmitteln auf jeden Fall Physio oder Osteopathie machen lassen. Und wenn die Schmerzmittel nach 2, 3 Wochen nicht wirken würde ich nach Rücksprache mit dem Tierarzt andere Schmerzmittel testen.