Ich war ein typischen "großgehungert-Kind". Ich habe echt nix gegessen. Meine arme Mama. Ich habe bei fast jedem Essen das Gesicht verzogen. Kartoffeln Bäh!, Gemüse Bäh! Fleisch Bäh!
Leider ist das bis heute so. Also ich esse inzwischen durchaus Kartoffeln, Brokkoli und so Zeugs, aber lecker finde ich das nicht. Ich weiß einfach, dass ich essen muss, um Fit und Gesund zu bleiben. Ansonsten würde ich mich wohl ausschließlich von Nudeln mit Tomatensoße ernähren. 
Wenn ich jetzt Gemüse aufzählen müsste, welches mir wirklich richtig gut schmeckt, dann habe ich exakt zwei. Erbsen und Blumenkohl. Und ich kann locker 30 Sachen aufzählen, die ich "mitessen" würde weil es im essen eben drin ist (aber pur nicht essen würde) und noch einmal locker 10 Sachen, die ich gar nicht esse. Jetzt ganz spontan.
Bei "Sättigungsbeilagen" esse ich Nudeln, Reis geht mal selten, Kartoffeln ok wenn es was dazu gibt. Bei Senfeiern zum Beispiel. Da esse ich auch viele Kartoffeln.
Und bei meinen Eltern wurde immer frisch gekocht, richtig toll und lecker und mir tut es echt leid, dass ich so mäkelig bin. Aber was soll ich tun. Ich habe auch immer brav alles probiert. Und meine Schwester zum Beispiel war nie wirklich mäkelig und isst bis heute beinahe alles und ist ein richtiger Feinschmecker (asiatische, japanische, afrikanische Küche etc. probiert sie auch total gerne aus).