Beiträge von Ocarina

    Mal eine Frage an diejenigen, die eine feste Grenze für Alleinbleiben oder Fremdbetreuung haben. Seien es jetzt 6, 7 oder 8 Stunden. Manche sagten ja, wären sie täglich so lange weg oder der Hund täglich solange woanders, dann hätten sie keinen Hund.

    Warum ist das für euch die Grenze? Wie seid ihr zu dieser Dauer gekommen?

    Bei mir ist das einfach die allgemeine Zeit, die dann vom Tag fehlt. So doof das klingt, ich hätte zum Beispiel bei 6-14uhr deutlich weniger Unbehagen, den Wuffel alleine zu lassen, als bei 10-18uhr. Da ist einfach irgendwie noch mehr "Tag" übrig.
    Um das Einhalten mache ich mir bei Benni (noch) keine Sorgen. Am Wochenende können es hin und wieder auch mal 14h sein. Interessiert Herrn Hund nicht. Er pennt einfach.

    Ich habe bei meinem alten Arbeitgeber 8 Jahre gearbeitet. Dann habe ich gekündigt, weil es mir keinen Spaß gemacht hat. Wenn ich Benni hätte mitnehmen können, hätte ich es dort sicher locker 15 Jahre ausgehalten. :ka:
    Freie Wirtschaft, in Weimar, also nun nicht das superduperjobballungszentrum und die suchen bzw. Haben aus allen möglichen Bereichen gesucht. Von Sekretärin, Hausmeister, Architekten und Ingenieure, Bauzeichner, Werbe-Marketing, etc. Gibt also überall solche Firmen, vor allem bei der heutigen Jobsituation. :bindafür:

    Hunde neigen dazu auch alt und krank zu werden.

    An diesem Punkt könnte ich mir Fremdbetreuung noch weniger vorstellen.

    Wie kommt ihr damit klar, besonders diese Verantwortung mit abzugeben?

    Ich gar nicht.
    Habe meinem Mann schon gesagt, dass ich, solange Benni noch da ist, nur noch mit Hundi zusammen in den Urlaub fahre. Fliegen fällt aus, Pension für Benni auch. Ich habe viel zu große Angst, dass genau dann etwas passiert. Meine Mama mag Benni inzwischen auch nicht mehr so lange bei sich haben (also hinbringen und dann 2 Wochen Urlaub machen ohne Wuffel). Da macht sie sich auch Sorgen, dass was passieren könnte.

    Wir hatten Meerschweinchen. Und ich würde immerwieder welche haben wollen (mein Mann macht da aber nicht mit, zu viel Dreck, so wie ich sie halten wollen würde). Meine Schwester und ich haben mit ihnen trainiert, sie haben uns lautstark begrüßt, wenn wir heim kamen, sie sind ab Mittags draußen in der Wohnung gewesen und sind überall rumgetapst. Zu den Mahlzeiten saßen sie auf der Türschwelle und haben ihre Gurke und ihren Chicoree bekommen, sie waren stubenrein (sind fürs Geschäft immer in einen auf dem Fußboden stehenden Käfig gehüpft) und waren eine tolle Bereicherung für unsere Familie. Murkel und Polly waren unsere zwei kleinen Hunde. :herzen1:

    Ich denke, viel liegt auch am Hund. Meinem Wauz ist es Pupsegal (im wahrsten Sinne des Wortes) ob ich traurig oder fröhlich bin. Er agiert nicht anders. Er ist da einfach null empfänglich. Vor allem unser Meerschwein Murkel war da sehr aufmerksam und hat auch getröstet, wenn man traurig war.
    Bei Benni hat der Mensch an sich einfach seine Couch und sein Kühlschranköffner zu sein! Er erinnert mich immer an Katzen. xD
    Ich garstiges Frauchen werde Benni jetzt vom Körbchen auf die Couch schleifen, um das abendliche Streichelritual zu vollführen. Und um ein wenig angesabbert zu werden, bei der Bettelei nach Salzbrezeln. :ugly:

    Unser Klops ist schon ein ganz besonderes Getier :cuinlove: :applaus:

    Hätte ich meinen Hund in eine Tierpension mit anderen Hunden zusammen gesteckt, hätte ich ihn anschließend von Tierarzt abholen müssen.
    Benni war mit etwa 8 Monaten für 4 Tage am Stück in so einer Pension. Ich glaube, er fand es mega geil. Aber als er kurz darauf seine Sexualität entdeckte, war es aus mit Spielen. Das wäre dann wirklich nur noch Stress gewesen, wenn ich das dann noch einmal versucht hätte.

    Kommt also sicher auch auf den Hund drauf an.

    Mir persönlich wäre jemand Nettes, der zu uns kommt und Benni Gesellschaft leistet und mittags mal raus geht, am liebsten. Aber mein Mann mag fremde Leute nicht in der Wohnung.

    Ich kann @Aoleon und @PocoLoco nur in allen Punkten zustimmen, die sie zum Mini genannt haben.
    Haarend, grobmotorisch, tollpatschig, nicht auf die Umgebung achtend, mit Hang zum Selbstmord (ich will jetzt aber hier exakt auf der Straße stehen bleiben, weil da ein interessanter Stein liegt), als Welpe eine echt fiese Schnappschildkröte. Der Jagdtrieb ist nicht zu unterschätzen.
    Vom guten Züchter (unbedingt auf die Größe der Hunde achten!) meist schon recht Artgenossenverträglich.
    Dafür wird man belohnt mit einem anhänglichen Schmusetier, welches sich mit jedem Schnaufer, Nasenstieber und Pfotenstubser weiter ins Herz buddelt, der normalerweise bei allem und jedem Menschen Freude empfindet, Krach- und Lärmunempfindlich ist, überall gerne dabei ist und der perfekte Alltagsbegleiter ist.
    Die Erziehungsarbeit ist aber wirklich nicht zu unerschätzen. Will-to-please im Sinne von Tricks und "sofort zum Herrchen rennen" wenn er ruft, sind nicht ganz so üblich.

    Bei einem Einbrecher würde der MiniBullterrier eher beim raustragen der Möbel helfen, allerdings schreckt das Äußere doch die meisten Leute ab.

    Auf mich zurennende Hunde habe ich in 12 Jahren sehr sehr selten erlebt, das kommt sicher auf die Gegend an.

    Vollzeit und Hund käme für mich nicht in Frage. Allerdings haben wir das "Modell" seit nunmehr 8 Jahren. :hust:

    Aber anschaffen würde ich mir dann keinen Hund. Mir geht es da wie einigen... Mein Hund, meine Sache. Ich weiß noch, wie ich anfangs zu kämpfen hatte, weil Benni meinen Mann unglaublich toll findet und schon immer fand. Das war nicht einfach, den Moppelhund teilen zu müssen. |)