Mir stellt sich die Frage: Was macht schlimmere Verletzungen: ein Hund, der einmal zugreift und festhält, oder ein Hund, der mehrmals zugreift und wieder loslässt?
Die Frage stellt sich für mich weniger. Weil es darauf ankommt, wo wer hinbeisst. Wenn der Einmal-Zubeisser direkt eine Arterie trifft ... nu ... und wenn der andere eine solche beim mehrfachem Beissen verletzt. 
Aber man kann einen Hund so besser greifen und ansetzen, also wenn er bleibt wo er ist.
Der Westi meiner Tante hat nie losgelassen. Der hat ewig Geduld gehabt, den konnte man 10 Minuten am Spielzeug in die Luft halten, der hielt fest und knurrte und zerrte eher noch in der Luft hängend (war für uns Kinder immer ein riesen Spaß, wenn mein Onkel das gemacht hat).
Das ist eben ein ganz typisches Terrierding.
Der Husky einer Bekannten hat damals auch nicht los gelassen, nicht nachgeschnappt und nix. Ein Biss, festhalten und drücken.
Es gibt zig Hunderassen, die auf Grund ihrer ursprünglichen Zucht eher festhalten als nachschnappen. Diese deswegen zu verbieten halte ich für ziemlich unsinnig (ich überlege gerade, wieviele Westis wohl schon auffällig geworden sind xD).
Ich bin allerdings auch der Meinung, dass ein großer Hund alleine durch seine Masse mehr Schaden verursachen kann, als ein kleiner Hund. Und mit klein meine ich in diesem Zusammenhang wirklich Chihuahuas, Pappilons, Malteser und andere wirklich winzige Hunde.
Der Miniatur-Bullterrier (bei dem ständig überlegt wird, ihn auf die Liste zu packen) ist etwa 30-35cm hoch und wiegt um die 12-15kg. Das zählt für mich defintiv unter Kleinhund, max. Mittelgroß und da traue ich mir problemlos zu, dagegen anzukommen.
Bei einem 45cm Schäferhund sehe ich für mich wenig Chancen.