McChris Nein, dich hatte ich nicht gemeint.
Wen dann? Ich habe die Aussage überhaupt nicht verstanden. ![]()
Ich denke, es kommt immer auf das Tierheim und die einzelnen Mitarbeiter an. Im Tierheim meines damaligen Wohnortes durfte man erst alleine mit dem Hund in den Auslauf oder Gassi, wenn das Tierheim den Hund zumindest grob einschätzen konnte.
Klar, unvorhersehbare Situationen passieren, aber zumindest konnte das Tierheim sagen, ob der Hund eher nach vorne geht oder zurück weicht. Das fand ich schon einmal eine gute Voraussetzung.
Nach dem bescheuerten Kampfhundegesetz 2009 (welches ja in Thüringen zum Glück wieder abgeschafft wurde) mussten alle Tiere der 4 als gefährlich einstufen Rassen in einen extra Bereich in die normalen Tierheimboxen (die sind ja ringsherum vergittert) und zusätzlich dazu wurde in 2m Abstand ein 2,5m hoher Zaun mit nach innen gebogenen Stäben gefordert und auch gebaut. Gassi gehen durfte man mit den Hunden dort nicht, in den Freilauf durften sie auch nicht. Die haben mir so unglaublich leid getan, einschläfern wäre da vielleicht noch die nettere Variante gewesen. Vermittelt werden durften sie nämlich damals auch nicht. Mag sein, dass da der ein oder andere gefährliche Hund dabei war, aber die meisten der Hunde wurden eingezogen, weil sie nicht korrekt angemeldet waren. Es gab keine Vorfälle.
Im Gegensatz dazu hing dann an zig Gittern "Achtung, Hund beißt" weil viele "Nichtkampfhunde" auffällig waren. Da gab es häufig Bissverletzungen, weil die Besucher unbedingt ihre Hände durch die Gitter stecken mussten.
Das Tierheim meinte damals, dass sie gerne die tatsächlichen gefährlichen Hunde in die doppelt gesicherten Boxen packen würden, aber das OA das nicht erlaubt. ![]()
Ich bin so froh, dass diese Zeiten zumindest in Thüringen vorbei sind.