Ich liebe Benni. Ich tue alles mögliche für ihn und er ist extrem wichtig in meinem Leben.
Aber nach ihm zieht vorerst kein Hund mehr ein.
Ich fühle mich einfach extrem eingeschränkt, Vollzeitjob, Familie, Hund. Meine Hobbys sind zum Glück in der Wohnung durchführbar (liegt aber auch daran, dass ich auf alles andere verzichte).
Vielleicht stelle ich mir das auch viel toller vor, als es ist und nach 6 Monaten sitzt ein neuer Wuffel hier, aber aktuell würde ich das deutlich verneinen.
Ich bin aber auch keiner, der es toll findet, dass Benni altert. Ich weiß, es ist nun einmal so, aber es nervt mich extrem. Nur noch kurze Runden, einmal zu viel gelaufen und schon wird wieder gehumpelt, von den Futter-und Medizinkosten will ich gar nicht reden. Das sind Punkte, warum ich auch nicht mehr einen Hund möchte. Hunde werden nun einmal alt und gebrechlich, nur geht es gefühlt einfach schneller als beim Menschen. Auch wenn Benni sehr fit für sein Alter ist.
Der Mehrwert (wenn man das einfach mal so lieblos sagt) ist einfach gering. Ich brauche keinen Hund in meinem Leben um mich glücklich, ganz oder geliebt zu fühlen. ![]()
Ich kann es also durchaus verstehen, dass man hin und wieder hadert. Da hilft wirklich nur Stress raunehmen und ganz bewusst etwas für sich selber machen.
Natürlich ist Benni einfach toll, ich bekomme Herzchen in den Augen, wenn ich ihn anschaue, ich könnte ihn dauerhaft knuddeln, beschmusen und angrabbeln. Ich kann bei ihm auch prima entspannen und runter kommen. Könnte ich aber bei tausend anderen Dingen auch und hätte nicht noch die Verantwortung für ein Lebewesen.
Ich hoffe, das klingt jetzt nicht so hart, ich bin froh, dass Benni in mein Leben getreten ist will die Zeit nicht missen. Aber wenn ich die Wahl habe, brauche ich kein Haustier.