Beiträge von Ocarina

    Ich denke auch, dass das daran liegt, dass man heutzutage nicht die ursprüngliche Zucht meint, sondern das, was bei den jeweiligen Bundesländern als Kampfhund auf der Liste steht.

    Hier in Niedersachsen gibt es keine Liste, ich habe also keinen Kampfhund. Ziehe ich nach NRW ist mein Hund plötzlich ein Kampfhund. Mein Hund ist ja aber immernoch der Gleiche.

    In Thüringen hieß es auch nicht Kampfhund zur Einführung der Liste (die ja zum Glück wieder abgeschafft wurde) sondern Gefahrenhundeverordnung. Das macht für mich von der Begrifflichkeit mehr Sinn, wenn dann verschiedene Hunde drauf stehen. Wenn dann aber tatsächlich noch die echten Vorfälle einbezogen worden wären (wie bei der KFZ-Steuer) hätte ich es noch nachvollziehen können. So war es eben eine Liste mit den üblichen 4 Hunderassen.

    Da stimme ich wow... Zu. Zumindest aus meiner eigenen Erfahrung.

    Benni ist ja aus Tschechien, offiziell mit seinen Geschwistern als Mini-Bullterrier eingeführt.

    Er hatte von Anfang an Kommunikationsprobleme und ab der Pubertät eine extrem kurze Zündschnur. Es gab ja auch oft genug Probleme mit anderen Hunden. Auch wenn da natürlich auch andere Sachen mit reinspielen. Falsche Prägung in den ersten Wochen, die Hündin, die ich jeden Tag getroffen habe zu spielen, die immer geknurrt/gebrummt hat. Das war ihre Kommunikation. Und dann habe ich mich gewundert, warum Benni, wenn andere Hunde knurrten, sich total freute und hinrannte.

    Die Mini-Bully-Züchter die ich in den Jahren kennen gelernt habe, müssen ihre Welpen nicht trennen. Auch wenn es echt fiese Piranhas sind. Zudem sind und waren sie alle überaus freundlich zu Artgenossen. Bis auf eine einzige Ausnahme und diese Hündin hat im Freilauf kein Problem, sie möchte eben nur Einzelprinzessin zu Hause sein und fand da andere Hunde überflüssig.

    Im Lesefluss klingt es ganz schön fies, @Blessvoss , als würdest du anzweifeln, dass Hektorine weiß, ob und wann man das Wort "Kampfhund" nutzen sollte. xD

    Aber du meinst es sicher so, wie ich auch : ich bezweifle, dass es in Deutschland keine Kampfhunde mehr gibt. Allerdings weiß ich nicht, welche Rassen und Mixe dafür missbraucht werden.

    Im Sinne der von Frauchen07 genannten Sätze sind aber sicher die auf einer Liste stehenden Hunde gemeint. Fragt sich dann nur, welches Bundesland. Ist ja überall anders. :tropf:

    Im Augenblick ist Glyphosat das einzige wirklich gute Pestizit. Wenn man das einfach abschafft, ohne wenigstens etwas ähnliches auf den Markt zu bringen, ist klar, dass die Bauern sauer sind.

    Wie machen es denn alle Biobauern? Bei denen ist Glyphosat doch auch nicht im Gebrauch. Also muss es ja auch anders gehen. :muede:

    Wenn du von vorneherein mit anderen Dingen planst und von anderen Voraussetzungen ausgehst beim Betrieb ist das ja etwas anderes.

    Ohne Glyphosat gehen ja nach Saat bis zu 50% der Ernte verloren. Das muss man erst einmal abfangen im laufenden Betrieb.

    Als Biobauer rechnet man ja direkt mit 50% weniger Ertrag. Ich hoffe, das ist verständlich.

    Bei uns im Dorf darf man nix sagen, da 3 der 4 Großbauern mit demonstrieren (war ja letztens in Hannover erst eine Demo). Der vierte ist sowieso "anders". Mag "seine" Regenwürmer, pflanzt immer ein paar Sonnenblumen auf die Rübenfelder (diese beiden Pflanzen sind ähnlich aufgebaut und daher töten die Pestizide die Sonnenblumen nicht). Aber er ist da wirklich der Außenseiter.

    Er hält sich aber komplett raus aus der Diskussion.

    Ich habe ein bisschen darüber gelesen, stecke aber zu wenig im Thema. Was ich aber weiß ist, dass wieder Schritt 3 vor Schritt 2 gemacht wird. Im Augenblick ist Glyphosat das einzige wirklich gute Pestizit. Wenn man das einfach abschafft, ohne wenigstens etwas ähnliches auf den Markt zu bringen, ist klar, dass die Bauern sauer sind.

    Ich glaube, die wenigstens hängen tatsächlich an Glyphosat. Es gibt aktuell nur keine annähernd gleichwertige Alternative (Aussage unserer Landwirte, auch vom "Ökolandwirt").

    Wie gut, dass ich mit meiner echt üblen Ernährung keinen Mangel habe (wurde erst wieder über ein umfangreiches Blutbild geprüft).

    Ich denke, man sollte das nicht zu extrem sehen. In der heutigen Zeit werden ernährungsbedingte Probleme oft (!) rechtzeitig entdeckt und man kann gegensteuern. Da muss man aus einfacher Ernährung keine Wissenschaft machen.

    Ok, vegan ist vielleicht noch einmal etwas anderes, aber vegetarisch sehe ich ebenfalls völlig problemlos (mein Mann isst seit 4 Jahren - mindestens - vegetarisch und muss berufsbedingt häufiger mal große Blutbilder machen. Da ist alles perfekt. Selbst sein Vitamin D Mangel ist weg, auch wenn ich nicht so richtig glaube, dass das an der Ernährung liegt).

    Wie gut, dass ich weder Insta, noch YT, noch irgendwelchen Bloggern folge. Da bleibt mir sehr viel erspart.

    Bin wohl einfach zu alt für solche Sachen und interessiere mich grundsätzlich zu wenig für das Leben fremder Menschen. :D

    Meine Freundin ernährt ihre Zwillingen (1,5 Jahre alt) vegetarisch. Da will ich beim nächsten Treffen mal nachfragen, wie sie sich dazu informiert hat. Das interessiert mich sehr.