Beiträge von MelIi

    Ich bin vermutlich Kategorie "Kekseschmeißer". Für mich ist aversive Handlung auch nicht gleich Strafe. Ist vermutlich Definitionssache (und ich kann nicht sagen, wie Hund das interpretiert), aber für mich hat Strafe etwas mit Intention einer negativen Konsequenz zu tun, eine Korrektur ist für mich Kommunikation. Ich korrigiere Plüschi durchaus (körpersprachlich, Abbruchsignal oder auch Wiederholung). Ich wüsste nicht, dass ich sie schon mal bestraft hätte. Frustriert - sicherlich, aber meist komm es mir als ein "aha - ok" bei ihr vor. Oder sie zeigt an, dass sie noch nicht verstanden hat, was ich von ihr will. Dann ist es mein Job, es besser zu kommunizieren. Es ist selten, dass wir etwas wiederholt "ausdisktieren" müssen (bisher).

    Aber ich gehe auch immer davon aus, dass sie kooperieren WILL; sie ist einfach ein netter Hund.

    Das Kekseschmeißen ist dabei für mich einfach nur die Übersetzung von "finde ich gut" für den Hund. Und mein Ambitionsniveau ist ggf recht niedrig: Es gibt wenig "harte" Kommandos (außer Rùckruf, "raus da", "warte" und Abbruch fällt mir nix ein, was ich sofort korrigiere bzw durchsetze bzw. was mir richtig wäre), Leinenführigkeit und Sachen wie Sitz und Platz bietet Plüschi standardmäßig oft von selbst an, weil sie weiß, dass es mir gefällt und es dafür Kekse gibt. Aber das ist halt Anfänger mit anfängertauglichem Hund.

    Guten Morgen, und allen nochmal ein gutes, gesundes neues Jahr für Mensch und Tier.

    Hier ist alles ok, gegen 1 Uhr war die Knallerei vorbei und wir sind schlafen gegangen. Plüschi pennt schon wieder, sie kam gerade nur schauen, ob sie nichts von meinem Sektfrühstück abgreifen kann (Antwort: Nein - nur das morgentliche Stückchen trockenes Toastbrot, armer Hund ☺️), dann hat sie sich wieder hingelegt.

    Wenn sie aufwacht, gibts die morgentliche Gassirunde, heute halt mal 1-2 h später als so sonst. Sie hat definitiv 23:40 nochmal gepinkelt (bin da sicherheitshalber mit Leine in den Garten mit ihr) und hatte vorhin, als ich Frühstück gemacht habe, Gelegenheit, in den Garten zu gehen. Daher gehe ich davon aus, dass sie nicht (mehr) dringend muss. Also gehen wir heute alles etwas langsamer an.

    Da sie dieses Jahr alles so entspannt weggesteckt hat und ich jetzt einen Eindruck habe, wie robust ihr Nervenkostüm ist, kann ich es zum nächsten Jahreswechsel mal mit Verschlafen probieren. 😎

    Frohes Neues Jahr!

    Hier wird munter geböllert, Plüschi ist eigentlich entspannt, die wundert sich mit, warum es heute abend Megasnacks "regnet". Vermutlich würde sie schon pennen, wenn ich nicht dauernd Fleischwurst und Roasbeef verteilen würde, aber ich will keine Risiko eingehen, dass sie noch zum Schluss wg irgendeinem Böller erschrickt.

    Eigentlich will ich jetzt auch nur schlafen, aber erst wenn der Hauptkrach vorbei ist ...

    Ich hoffe, Ihr habt es mit Euren Hunden auch gut überstanden 🙂

    Waren grade letzte Gassirunde für dieses Jahr. Bin direkt nur über die Felder/Plantagen und habe zur Sicherheit alle Dorfwege umschifft. Wobei es im Dorf noch ruhig blieb.

    Trotzdem laufende Feuerwerksbeschallung im Hintergrund, aber alles weiter weg, quasi Grundrauschen. Hat Plüschi nicht interessiert.

    Habe trotzdem großzügig Megasnacks verteilt. Plüschi denkt, es ist wieder Weihnachten. 😎

    Ich gebe zu, ich verstehe die Quadranten theoretisch, kann damit aber in der Praxis als Hundehalter-Anfänger nicht wirklich arbeiten.

    Konzeptionell habe ich das bei mit eher sprachdidaktisch ausgeprägt: Also versucht, eine Übersetzungslogik Hundesprache:Menschensprache zu etablieren. Und wie erkläre ich Hund, was ich will: alles belohnen, was ich gut finde; und wenn ich was nicht gut finde: unterbrechen und umlenken. Und das dann sukzessive mit Worten hinterlegen (Kommandos). Eine Unterbrechung oder Korrektur ist nmV grundsätzlich aversiv, weil ich Hund ja signalisiere "was du grade tust, will ich nicht" und das dann irgendwie durchsetze.

    Ich fand die Welpenzeit deshalb super anstrengend, weil ja diese Kommunikationsebene erst etabliert werden musste. Dafür bin ich echt zufrieden, wie es bisher mit Junghund läuft. Ob eine Handlung jetzt in Quadrant 1, 2, 3 oder 4 fällt, wüsste ich oft gar nicht bzw. geht ineinander über. So kommt bei mir nach Abbruchsignal (Hund soll stoppen, was er grade macht) idR sofort ein Folgekommando ("mach stattdessen xy").

    Bewusst aufgebaut habe ich das nie, hat sich so ergeben.Ist ggf sogar falsch, weil hier ggf. Verhalten vermischt wird. Wobei mein bisheriger Eindruck ist, dass es funktioniert, weil Hund keine Zeit hat, zu überlegen,ob er den Abbruch ggf. ignoriert. Und eine Belohnung gibt's im Zweifel ja für das Folgekommando ...

    Vielleicht zum Vergleich, da größentechnisch ähnlich: Meine Plüschi ist ca. 2 Monate älter als Deiner, aber wir haben das Gassigehen ab dem 4. Monaten laufend, aber langsam erhöht. Mit 4-5 Monate waren es so ca. 2x 2 km pro Tag, und wochenends auch schon mal 4-5 km mit längeren Pausen. Der Zeitansatz dafür bestimmt der Hund, kann also schon mal 90 Min fùr 2 km sein, wenn viel geschnüffelt und beobachtet wird (wir gehen meist an 10-15 m Schlepp, je nachdem ob Mann oder ich gehen). Wochends gibts Freilauf in geeignetem Gebiet (jwd) mit einer befreundeten Hündin - wie Du habe ich gern eine Absicherung für den Rückruf, und da hilft eine "gehorsame" Begleitung ungemein.

    Jetzt, mit rd.9 Monaten, gehen wir eher so 8-10 km pro Tag (verteilt auf 2-3 Runden) - wir haben heute z.B für 6 km 3h gebraucht.

    Plüschi ist auch ein Obst- und Rübensammler, sie findet auch jetzt noch immer essbares Fallobst. Das darf sie auch, ich nutze das immer als "Aus"-Training, heißt auf Kommando ausspucken, ich inspiziere und sie bekommt es im Gutfall zurück (im Schlechtfall gibts Ersatzgoodie, z.B. wenn sie eine Maus gefangen/gekillt hat und ich nicht will, dass sie die frißt). Durchfallprobleme hatten wir da bisher eher selten, wobei sie auch manchmal schneller etwas frisst, als ich es registriere (Stichwort "frischer Pferdemist").

    Habe grade eine große Gassirunde (Geld/Wald/Wiese) durch.

    Geböller gab's durchgängig nur aus der Ferne, also bisher hier keine Probleme. Weit genug weg interessiert das Plüschi null.

    Jetzt pennt sie, die 2. Runde plane ich am späteren Nachmittag, in der Hoffnung, dass hier lokal keiner vor den späteren Abendstunden loslegt. Und dann schauen wir mal. Medis habe ich keine, nur Höhlen/Decken, Mega-Snacks & einen musikalischen Beschallungsplan für's Wohnzimmer, wo wir den Abend mit Leckereien verbringen wollen.

    Über meine Katzenomi mache ich mir keine Gedanken, sie hat Silvester bisher immer locker weggesteckt. Ich hatte tatsächlich auch mal 2 Kater, die das Feuerwerkspektakel fasziniert von der Fensterbank begutachteten (leider beide jetzt schon auf der anderen Seite der RBB).

    Ich hatte auch für Plüschi anfangs einen Welpenauslauf - und ich hatte anfangs feste Ruhezeiten eingeführt, wg Home Office notgedrungen. Da war einfach Pause angesagt für 2-3 h. Danach Garten/Lösen und Welpine machen lassen. Ich habe anfangs kaum etwas echt trainiert, nur alles gelobt (mit Snacks oder verbal), was ich gut fand. Sitz & Platz hat Plüschi von selbst angeboten, das wurde dann verstärkt. Gassi gegangen sind wir die ersten 2 Wochen auch nicht, aber war halt Frühsommer, da konnten wir einfach zusammen im Garten abhängen.

    Mein Mann hatte auch anfangs Puppy Blues, auch wenn er rational wusste, dass das ein Hundbaby ist, fand er die Realität schwierig

    Ich auch, aber Plüschi hatte sich die Welt ja nicht ausgesucht, daher hatte ich etwas wenig Schlaf, aber direkten Anreiz für feste Tagesstrukturen, die dann halt mal im Kalender als 2h-Puppy Playtime nach Tel.konferenz standen, oder so

    Mit rd 4 Monaten (und Welpengruppe, wo Trainingsaufbau gelernt würde) war die Grundkommunikation gelegt und alles einfacher. Also rd 2 Monate durchhalten 😉