Das sehe ich anders.
Wir sind ja gerade seit ein paar Monaten im Impulstraining was auch mittlerweile sehr gut funktioniert und immer wieder etwas gesteigert wurde. Der Tip von flying-paws hat mir da schon gut gefallen es als Training zu machen. Also wieder sehr langsam aufbauen und ihm die Möglichkeit geben sich mit der Situation anzufreunden.
Was danach kam hilft tatsächlich nicht weiter und darauf gehe ich auch gar nicht ein. Ich kann nicht alles was wir machen detailiert schreiben weil das den Rahmen sprengt.
Wir haben ein zwanzigseitiges Gutachten mit Verhaltens und Trainingsplan von einer renommierten Ärztin und Verhaltenstherapeutin bekommen und haben auch wöchentlichen Austausch. Auch unsere Trainerin ist mit der Ärztin immer in Kontakt weil die ganze Hundeschule (mit 8 Trainern und seit 20 Jahren Erfahrung) so einen Fall noch nicht hatten.
Aber mittlerweile wissen wir wie wir damit umgehen müssen und was wir machen können. Mantrailing zum Beispiel wird einmal in der Woche für 10 Minuten gemacht weil er dann eh durch ist. Darauf wird (Zusammen mit zwei Trainern) streng darauf geachtet das es langsam und entspannt abläuft. Das es eben keine Übersprungshandlungen gibt oder er überfordert bzw. Angst bekommt. Denn das ist er ja sehr schnell.
Begonnen haben wir mit 3 Minuten.
Aber wenn man die Hintergründe nicht kennt dann ist es leicht einfach draufzupoltern.