Beiträge von Fischl

    Das sehe ich anders.

    Wir sind ja gerade seit ein paar Monaten im Impulstraining was auch mittlerweile sehr gut funktioniert und immer wieder etwas gesteigert wurde. Der Tip von flying-paws hat mir da schon gut gefallen es als Training zu machen. Also wieder sehr langsam aufbauen und ihm die Möglichkeit geben sich mit der Situation anzufreunden.

    Was danach kam hilft tatsächlich nicht weiter und darauf gehe ich auch gar nicht ein. Ich kann nicht alles was wir machen detailiert schreiben weil das den Rahmen sprengt.

    Wir haben ein zwanzigseitiges Gutachten mit Verhaltens und Trainingsplan von einer renommierten Ärztin und Verhaltenstherapeutin bekommen und haben auch wöchentlichen Austausch. Auch unsere Trainerin ist mit der Ärztin immer in Kontakt weil die ganze Hundeschule (mit 8 Trainern und seit 20 Jahren Erfahrung) so einen Fall noch nicht hatten.


    Aber mittlerweile wissen wir wie wir damit umgehen müssen und was wir machen können. Mantrailing zum Beispiel wird einmal in der Woche für 10 Minuten gemacht weil er dann eh durch ist. Darauf wird (Zusammen mit zwei Trainern) streng darauf geachtet das es langsam und entspannt abläuft. Das es eben keine Übersprungshandlungen gibt oder er überfordert bzw. Angst bekommt. Denn das ist er ja sehr schnell.

    Begonnen haben wir mit 3 Minuten.

    Aber wenn man die Hintergründe nicht kennt dann ist es leicht einfach draufzupoltern.

    Ihr könnt mantrailen, Jagdersatztraining etc aber du kannst den Hund nicht von der Schaufel und von dir wegbeordern. Du denkst das ist ein Angsthund. Ich denke da fehlen so ziemlich alle Basics. Grundgehorsam, Gelassenheitstraining, Hundeführung. Was macht den die viszlahaltende Hundetrainerin beruflich?

    Naja sie macht das seit 15 Jahren und züchtet auch selber alle zwei Jahre. Wir haben nicht nur die Hundetrainerin alleine sondern auch eine Verhaltenstherapeutin die uns begleitet seit drei Monaten. Mittlerweile haben unseren Hund schon mehrere Trainer begutachtet und alle sind zu dem Ergebnis gekommen das er mindestens Verhaltensauffällig (evtl. sogar gestört) ist. Wir haben ein ausführliches Gutachten von einer großen Tierklinik in Österreich bekommen das er keinerlei Training bzw. Umwelteinflüsse in der Prägungsphase erhalten hat und somit nicht mit Reizen umgehen kann.

    In zusammenarbeit mit den Trainern und der Therapeutin (Welche auch Tierärztin in der KJlinik ist) sind wir nun seit vier Monaten am Trainieren genau an diesem Thema.

    Ok. Also ist Juckreiz eine Vorerkrankung?

    Denn bis heute weiß man nicht wo dieser herkommt. Wir füttern aktuell nur Pferd um mit einer Ausschlussdiät zu beginnen. Bislang wurde halt immer ein Mittel gegen Juckreiz gespritzt was dann eine Woche anhielt und der Juckreiz war schon wieder da.

    Naja, dann brauche ich vermutlich keine mehr abschließen weil ja im Grunde alles zukünftige auf diese Geschichten zurückzuführen sind.

    Hallo

    ich bin schon länger am überlegen nun eine Krankenversicherung zu machen. Unser Viszla ist nun 2 Jahre alt und wir haben schon 3000EUR Arztkosten und Klinikkosten bezahlt. Starker Juckreiz, Prostata vergrößert wurde im Ultraschall festgestellt, Analdrüsen, Blutbilder, Verhaltenstherapie in der Klinik und Dermatologische Untersuchung in der Klinik sowie zahlreiche Arzneimittel.

    Meine Frage wäre wie die Versicherung nun die Vorerkrankungen feststellen will? Bzw. Haben wir ja noch nicht einmal konkrete Diagnosen bis auf die vergrößerte Prostata. Die Klinik ist noch dazu im Ausland.

    Also wenn ich nun eine abschließe und dann Rechnungen einreiche wird das bezahlt oder sagen die immer das ist ja alles Vorerkrankung?

    Wenn ich jetzt beim Antrag nichts angebe? Es gibt ja kein Verzeichnis wo diese Vorerkrankungen stehen. Vor allem dann für Arztbesuche im Ausland.


    Danke für euere Hilfe.

    Darf ich mal fragen, was ihr sonst so mit dem Hund macht?

    Ich habe mal deine alten Beiträge gelesen und ihr hab einen jungen, energetischen und rassetypisch eben auch hibbeligen Jagdhund, der beschäftigt werden möchte und eben auch arbeiten möchte.

    Ja genau. Er braucht gute Beschäftigung mit Mantrailing, Suchaufgaben und Jagdersatztraining. Dabei haben wir einen Hundetrainer der selber seit 20 Jahren Viszla hat und auch züchtet.

    Wir hatten und haben immer noch unsere Probleme die aber mittlerweile immer besser werden. Ja er ist sehr reizoffen und reaktiv beim spazieren gehen. Da sind wir fleißig im Training mit Impulskontrolle und Frustration.

    Im Garten ist dieses Verhalten allerdings sonst gar nicht eben nur beim Aufräumen des Kotes

    Ich würde es so sehen, dass er seinen Haufen als sein Eigentum ansieht und diesen dann vor Dir verteidigen möchte.

    Wie stellt sich die Situation denn außerhalb Eures Gartens dar, macht er dann beim Aufsammeln seines Geschäftes kein Theater? Oder verrichtet er es ausschließlich im Garten?

    Nein. Das Verhalten ist nur im Garten. Draußen darf ich das ganze mit der Tüte ohne Probleme entfernen.

    Hallo.

    Ja klar spielen wir auch im Garten. Wir apportieren, aber ich lege das Apportel nur ab und werfe es nicht. Und wir machen Suchspiele mit Hasenohren oder ähnlichem. Ab und zu wird auch mal etwas gezerrt bzw. auch gerauft.

    Des weiteren machen wir Deckentraining und auch andere Übungen wie Frustration.

    Dann würde ich in Kombination mit der Rasse davon ausgehen, dass der ein wüstes Jagdspiel damit machen möchte.

    Ja genau das Gefühl habe ich auch. Vermutlich weil halt das auch nach Beute riecht und in Kombination mit der Schaufel sieht er es als Jagdbeute an.

    Wir entfernen die Bomben halt wenn er nicht im Garten ist. Manchmal ist es halt einfacher das schnell aufzusammeln wenn wir eh schon draußen sind.

    Danke