Beiträge von hannahteresa

    Ich spreche vom Umgang mit Außenreizen wie Menschen, Hunden, Wild und so weiter. Das baue ich ausschließlich über Belohnung auf. Ich möchte langfristig haben, dass die Hunde eine (andere) Verhaltenskette zeigen, wenn sie den Reiz sehen. Egal, ob ich das mitbekomme oder nicht. Das dauert im Aufbau vielleicht einen Tick länger, verschafft mir aber über viele Jahre ein entspanntes Zusammenleben. Ich muss nicht dauernd beobachten wo was auftauchen könnte. So kann ich auch meine z.B. großen Runden im Dunkeln drehen und die Hunde frei laufen lassen.

    Könntest du beschreiben, wie du das genau machst? Ich würde das auch gerne aufbauen

    Wenn man sich mit bestimmten Rassen ausseinander setzt heißt es oftl es wäre keine "Anfänger" Rasse. Ich Persönlich bin ja der Meinung das alle Rassen egal ob Klein, Mittel, Groß und Riesig eine gute Erziehung brauchen.

    Alle Rassen brauchen eine gute Erziehung, aber es gibt riesige Unterschiede, wie leicht sie sich erziehen lassen und was die Konsequenzen sind, wenn Erziehungsfehler passieren, und die passieren einem als Anfänger zuhauf.

    Ich stand vor der gleichen Entscheidung mit ähnlichen Gedanken, bei mir ist es der LHC geworden, der jetzt die Ausbildung zum Rettungshund macht. Der Gedanke dahinter war, wenn es mit dem Sport bzw. der Rettungshundestaffel nicht klappt, ist das sehr schade, aber wenn ich mit dem Hund im Alltag nicht zurecht komme, ist das deutlich problematischer, und zwar für viele Jahre. Ich kann jetzt noch nicht viel sagen, meine Hündin ist erst 7 Monate alt, aber bisher bin ich unglaublich zufrieden mit meiner Wahl. Die Erziehungsfehler, die ich als Anfängerin sicher zuhauf mache, haben keine schlimmen Konsequenzen und allein das nimmt schon eine Menge Druck (den du dir, glaube ich, auch machst, so wie ich dich einschätze :)). Und die Ausbildung klappt bisher super, sie ist unfassbar motiviert und hat mega Bock. Ich denke, beim Collie kommt es auch sehr auf die Linien an. Und obwohl sie noch nicht ausgewachsen ist, kann ich bestätigen, dass ein Trico (in meinem Fall mit Stehohren) auf viele Menschen einschüchternd wirkt.
    Edit: Damit will ich gar nicht sagen, dass es unbedingt ein LHC sein muss, sondern eher, dass man mit vielen sportlichen Allroundern in vielen Sportarten durchaus glücklich werden kann, glaube ich. Im IGP ist das wahrscheinlich tatsächlich anders.

    Ganz blöde Frage: Was heißt Leinenführigkeit bei euch genau? Also bedeutet es nur, dass der Hund nicht an der Leine ziehen darf, aber an der lockeren Leine zur Seite, schnüffeln, ein bisschen weiter vorne laufen etc., oder sollte der Hund da neben einem laufen, ohne zu überholen und mit der Aufmerksamkeit auch eher bei einem sein? Und wie baut ihr das auf, abgesehen von Aufmerksamkeit belohnen?

    Ich glaube, der Unterschied ist, dass flying-paws zig Hütehunde hat und selbst Hundetrainerin ist, das ist doch ein ganz anderes Level an Erfahrung als das von jemandem, der einen jungen, gesunden Aussie in einer ganz anderen Lebenssituation kennt. Bei Hütehunden kommt vor allem immer der Tipp, man müsse sie nur mehr auslasten, dabei kann das in vielen Situationen genau das falsche sein. Hier geht es ja jetzt um einen älteren Aussie mit Spondylose, der sehr viel Programm und offensichtlich sehr großen Stress hat, da ist mehr Auslastung und mehr Bewegung doch offensichtlich kein guter Hinweis.

    Hallo,

    kann mir jemand Collie Züchter, Langhaar oder Kurzhaar in der Eifel empfehlen?

    Bzw. höchstens ca. 1,5 - 2 Stunden Fahrt von Prüm?

    Habe schon versucht Google zu bemühen, stelle mich da aber scheinbar ziemlich blöd an.

    Wir überlegen ja noch am Collie herum und würden gerne mal welche kennenlernen (KH, LH, Brite, Ami) um uns auch einfach mal ein Bild zu machen, auch in Interaktion mit Cupra. Soll jetzt erstmal ein generelles Kennenlernen der Variationen werden, ob die überhaupt zu uns passen (und welche Richtung eher) und zu unserer Hündin.

    Ich glaube, die Anamcara Collies dürften auch noch in dem Radius liegen (Langhaar und Bearded Collies)

    Ich weiß nicht, ob das etwas bringt, weil das ja sehr individuell ist, aber bezüglich des Trauerns vor der Tochter: Als mein erster Kater gestorben ist, war ich acht und natürlich am Boden zerstört. Meine Eltern auch, haben sich das aber kaum anmerken lassen, weil sie mich damit nicht belasten wollten. Meine Lehrer und Klassenkameraden zu der Zeit hatten selbst keine Haustiere und haben diesbezüglich nur wenig Verständnis für meine Trauer gezeigt. Als ich dann meiner Mutter erzählt habe, dass ich "zu" traurig bin für den Tod meines Katers und dass ich wohl nur so traurig sein dürfte, wenn ein menschliches Familienmitglied gestorben wäre, hat sie mir erzählt, dass sie selbst wahnsinnig traurig ist, dass sie auch noch oft weint deswegen und dass das ganz normal ist. Das hat mir in dem Moment total mein schlechtes Gewissen genommen. Natürlich ist ein großer Unterschied zwischen vier und acht Jahren, aber das war damals meine Erfahrung als Kind.