Beiträge von hannahteresa

    Hallo,

    kann mir jemand Collie Züchter, Langhaar oder Kurzhaar in der Eifel empfehlen?

    Bzw. höchstens ca. 1,5 - 2 Stunden Fahrt von Prüm?

    Habe schon versucht Google zu bemühen, stelle mich da aber scheinbar ziemlich blöd an.

    Wir überlegen ja noch am Collie herum und würden gerne mal welche kennenlernen (KH, LH, Brite, Ami) um uns auch einfach mal ein Bild zu machen, auch in Interaktion mit Cupra. Soll jetzt erstmal ein generelles Kennenlernen der Variationen werden, ob die überhaupt zu uns passen (und welche Richtung eher) und zu unserer Hündin.

    Ich glaube, die Anamcara Collies dürften auch noch in dem Radius liegen (Langhaar und Bearded Collies)

    Ich weiß nicht, ob das etwas bringt, weil das ja sehr individuell ist, aber bezüglich des Trauerns vor der Tochter: Als mein erster Kater gestorben ist, war ich acht und natürlich am Boden zerstört. Meine Eltern auch, haben sich das aber kaum anmerken lassen, weil sie mich damit nicht belasten wollten. Meine Lehrer und Klassenkameraden zu der Zeit hatten selbst keine Haustiere und haben diesbezüglich nur wenig Verständnis für meine Trauer gezeigt. Als ich dann meiner Mutter erzählt habe, dass ich "zu" traurig bin für den Tod meines Katers und dass ich wohl nur so traurig sein dürfte, wenn ein menschliches Familienmitglied gestorben wäre, hat sie mir erzählt, dass sie selbst wahnsinnig traurig ist, dass sie auch noch oft weint deswegen und dass das ganz normal ist. Das hat mir in dem Moment total mein schlechtes Gewissen genommen. Natürlich ist ein großer Unterschied zwischen vier und acht Jahren, aber das war damals meine Erfahrung als Kind.

    Mir ging es in der ersten Woche mit Welpe überhaupt nicht gut, obwohl ich mich nicht noch zusätzlich um ein Kind kümmern musste (und frei hatte ich auch). Ich hatte davor zwar noch keinen anderen Hund, aber einen Kater, zu dem ich eine enge Bindung hatte, und am Anfang war ich fast enttäuscht, dass diese Bindung mit dem Welpen nicht sofort da war - rational gesehen kann man das natürlich nicht erwarten, das wusste ich auch, aber emotional war es trotzdem komisch. Man kennt das Tier ja noch gar nicht, das einem plötzlich das Leben so auf den Kopf stellt. Aber das wurde mit jeder Woche besser, irgendwann war sie nicht mehr der Welpe, der bei mir wohnt, sondern mein Welpe und dann ging alles leichter.

    Ich habe selbst gerade einen Welpen, sie ist jetzt 13 Wochen alt, wir wohnen im 6. Stock (allerdings mit Aufzug) und wir sind zu zweit mit ihr - und trotzdem war es am Anfang extrem anstrengend. Ich verstehe dich so sehr, an den Wochenenden, an denen ich alleine mit ihr war, habe ich glaube ich jeden Tag mehrfach geheult, einfach aus Erschöpfung und Schlafmangel, aber: das gibt sich schneller als du denkst. Selbst wenn Stubenreinheit insgesamt länger dauert, werden die Unfälle ja trotzdem mit der Zeit weniger, sie schlafen durch, sie versuchen nicht mehr, absolut alles zu fressen usw.. Und klar werden andere Sachen anstrengend, aber ich kann für mich sagen, der Schlafmangel und die Erschöpfung dadurch machen am Anfang alles einfach viel anstrengender und auch emotional schwieriger, aber das geht vorbei, bei mir wurde es schon nach zwei Wochen deutlich besser. Das packst du!