Beiträge von Finchen_1989

    Liebes Forum,

    ein paar haben sicher meine Threads verfolgt bzw. meine Aufregung im Fragen-Thread.

    Und nun scheint es wahr zu werden: auch bei uns zieht ein Hund ein 😊

    Wir sind natürlich sehr freudig aufgeregt.

    Wir durften gestern Aiko kennen lernen und es hat – wie man so schön sagt – gefunkt.

    Sein Herrchen auf der Pflegestelle meinte, er hat selten erlebt, dass von Anfang die Chemie so stimmt.

    Aiko ist 3,5 Jahre alt, unkastriert, ein Retriever-Mischling. Ca. 50 cm hoch und 20 kg schwer. Derzeit auf einer Pflegestelle eines seriösen TSV.

    Man sieht den Goldie in ihm auf Anhieb und er hat ein freundliches, sonniges Gemüt.

    Er lebt auf der Pflegestelle mit Katzen zusammen, kann dort für angemessene Zeit gut alleine bleiben und ist sehr kinderlieb und auch menschenlieb.

    Auf der Pflegestelle lebt er auch mit einem weiteren zusammen, was kein Problem ist.

    Einen Weg haben wir noch vor uns beim Thema Spazieren gehen.

    Alles, was neu ist, wird angebellt, weil Aiko unsicher ist.

    Fremde Hunde sind dabei ganz seltsam für ihn. Wenn er sie kennt ist es aber kein Problem mehr.

    Das Herrchen von der Pflegestelle ist extra auf einer "Trigger-Strecke" mit uns spazieren gegangen, damit wir gut abschätzen können, ob das etwas ist, was wir uns zutrauen.

    Ich kenne dieses Verhalten vom Hund meiner Schwiegermutter und traue mir zu, das einerseits gut zu managen, andererseits mit Trainerunterstützung daran zu arbeiten.

    Freitag bringt das Herrchen von der Pflegestelle Aiko zu mir und nach dieser Vorkontrolle darf er ein Probewochenende bei uns verbringen.

    Klappt das gut wird er auch gleich hier bleiben.

    Sonntag treffen wir eine endgültige Entscheidung.

    Nun ein paar Fragen, ich hatte ja doch noch nie einen eigenen Hund.

    Gibt es etwas, wie ich ihm den Umzug erleichtern kann? Es ist sicher schwer für ihn und ich möchte ihm helfen so gut ich kann.

    Was sind eure Must-Haves für Neu-Hunde-Besitzer?

    Thema Name:

    Der Name Aiko geht mir so schwer von der Zunge. Ich weiß nicht woran es liegt.

    Kann man Hunde in dem Alter noch umbennen?

    Wenn es super schwer für ihn wäre kann ich aber mit dem Namen auch leben.

    Ein Katzengitter habe ich schon bestellt, damit wir einen Raum abtrennen können, in dem mein Katzenopi seine Ruhe hat – zur Sicherheit. Eigentlich kennt Aiko das Zusammenleben mit Katzen und lässt sie in Ruhe, während mein Opi Hunde kennt und die einfach in Ruhe lässt. Aber better safe than sorry.

    Ich möchte eine befreundete Trainerin bitten eine Runde mit mir und Aiko zu gehen, ich glaube, eine professionelle Einschätzung gleich am Anfang kann uns gut helfen gleich gemeinsam gut zu starten.

    Ja oder blöde Idee? Ich möchte Aiko ja auch nicht überfordern.

    Wie viel Urlaub sollte ich mir nehmen?

    Mit etwas bitten und betteln bekomme ich schon bis zu 3 Wochen.

    An sich kann Aiko gut alleine bleiben die Zeit, in der ich arbeiten muss. Aber natürlich muss man das im neuen Zuhause kleinschrittig erneut aufbauen.

    Sind 3 Wochen da eine realistische Zeit?

    Thema HuTa:

    An meinem langen Tag würde Aiko in eine Betreuung gehen, wenn mein Mann nicht daheim ist.

    Ich möchte ja nicht, dass er denkt, er verliert schon wieder sein Zuhause.

    Kann ich das irgendwie positiv verknüpfen?

    Danke für eure Hilfe! 😊

    Ich habe ja gesagt ichberzähle euch wie mein Treffen mit Aiko gelaufen ist :)

    Ja, was soll ich sagen ... mein Mann und ich sind verliebt.

    Wir waren spazieren, es ist doch eine Pflegestelle auf der Aiko im Moment ist.

    Wir wind extra die Route gegangen, wo viele Trigger für Aiko sind, damit wir sehen, wie es ist.

    Leinenfühigkeit ist ein großes Thema, er ist wenig fokussiert auf den Halter.

    Ich durfte auch mal führen und ich kann es nicht beschreiben und vielleicht klingt es blöd...aber ich hatte das Gefühl, ich weiß instinktiv wann wir stehen bleiben müssen, weil er jetzt zu sehr aufdreht.

    Danach waren wir noch mit drin und da wurde erstmal ganz ordentlich gekuschelt und geflauscht.

    Drinnen kommt er auch gut zur Ruhe und ist weit weniger reizoffen.

    Lekcerli sind der große Game Changer :)

    Das Herrchen von der Pflegestelle meinte, er hat selten gesehen, dass auf Anhieb so die Chemie stimmt.

    Das Thema Leinenführigkeit und Fokus wird uns sicher noch eine Zeit beschäftigen, aber ich habe ein wirklich gutes Gefühl mit uns beiden.

    Wir wollen jetzt noch eine Nacht drüber schlafen und dann können wir uns ein Probewochenende ausmachen.

    Das Herrchen meinte, ein Wochenende wäre besser, Aiko bindet sich wohl schnell an Menschen und wenn er eine Woche bei uns ist, wäre es schwer mit dem Abschied nehmen, das mag er ihm nicht zumuten.

    Also...lief gut :)

    Klingt gut, vielen Dank :)

    Als Abgabegrund wurde mir gesagt, dass Aiko (der Hund :)) viel Aufmerksamkeit braucht und die Zeit neben einem Kind nicht mehr da ist.

    Er ist wohl sensibel und schnell gestresst, braucht dann viel Zuwendung und bestärken, um mit für ihn neuen Situationen gut klar zu kommen.

    Und die Zeit ist nicht mehr da im alten Zuhause.

    Auch mit der Leinenpöbelei ist es so, dass es nur bei Hunden ist, die er nicht kennt. Hat er Hunde einmal kennen gelernt verträgt er sich sehr gut mit ihnen.

    Wir haben kurz über die Ausbildung zum Schulhund gesprochen, da meinte der Besitzer gleich, er glaubt nicht, dass Aiko dafür geeignet ist, weil er eben in neuen Situationen leicht gestresst ist. Andererseits liebt er Kinder so sehr, das sich das vielleicht aufhebt.

    Letzlich ist es aber für mich egal, ich möchte ja einen Hund in erster Linie als Familienmitglied. Alles was zusätzlich geht ist schön, was nicht macht auch nichts.

    Er ist ein 3,5-Jähriger Retrievermischling, lebt mit Katzen zusammen, kann eine angemessene Zeit alleine bleiben (meine Dienstzeiten sind garkein Problem laut Besitzer) und ist Retriever-mäßig sehr menschenfreundlich und liebt Kinder.

    Ich bin schon ganz aufgeregt :)

    Ich kann die Problematik nachvollziehen in dem Teil, dass auch meine Schwiegermutter ihren Hund absolut nicht so hält, wie ich mir Hundehaltung vorstelle.

    Ich musste mich auch erst damit abfinden, dass ich nichts dagegen tun kann.

    Mir hilft es, mir oft vor Augen zu halten, dass es ihr Hund ist, nicht meiner.

    Dass der Hund zu fressen bekommt, sich lösen kann an einem geeigneten Ort und keine Gewalt ertragen muss, ein Dach über dem Kopf hat und einen Schlafplatz, wenn sie ärztliche Hilfe braucht wird sie ihr gewährt.

    Vielen Hunden auf der Welt geht es leider sehr viel schlechter.

    Ich würde ihn auch gerne öfter treffen :)

    Schauen wir mal wie es Samstags läuft.

    Denkt ihr, ich kann um ein Probewochenende bitten? Oder ist das ganz schräg?

    Dann würde ich mir nämlich eine Stunde bei einer tollen Trainerin buchen, das würde sicher viel bringen, denk ich 🤔

    Und mir natürlich auch, weil ich sehe, wie wir im Alltag harmonieren, ganz grob zumindest.

    Danke auf jeden Fall :)

    Gibt es etwas, was ich bei der Hundevermittlung durch einen seriösen TSV unbedingt fragen oder beachten sollte?

    Ich habe auf einer Pflegestelle einen Hund gefunden, der eventuell sehr, sehr gut zu mir passen könnte.

    Er ist wohl noch daheim bei der Familie, muss dort aber aus Zeitgründen weg und der TSV (Nitra) hilft bei der Vermittlung. (So nehme ich das an, die Umstände muss ich dann vor Ort genau erfragen)

    Heute habe ich mit dem Besitzer telefoniert, der sehr nett und, so weit ich das beurteilen kann, ehrlich war.

    Er hat gleich noch einmal erklärt, welche Probleme auf mich zukommen (Leinenpöbeln u.a.) und auch gleich von sich aus vorgeschlagen, dass wir gemeinsam spazieren gehen, damit ich gleich sehe, wie die Pöbelei ist und ob ich mir das zutraue.

    Aber ich fühle mich so unbedarft...

    Habt ihr Tipps, worauf ich beim Kennen lernen besonders achten soll und welche Fragen ich stellen soll?

    Also die orga ist seriös, seit sehr vielen Jahren tätig und ich selbst habe noch nie etwas gröberes gehört.

    Sieh ihn dir an, schau dass du ihn auf einem Spaziergang erleben kannst um einzuschätzen ob du mit dem pöbeln klarkommst.

    Aber alles in allem klingt das nach ner guten Vorauswahl

    Das ist schon mal super zu wissen, danke für deine Einschätzung :)

    Liebes Forum,

    ich hab mir nun viel Zeit genommen, um genau zu überlegen. Bin auch moch immer nicht fertig damit und gerne offen für neue Sichtweisen :)

    Lange Zeit wollte ich einen Welpen, weil mein Unfeld immer gesagt hat: die kannst du erziehen wie du es brauchst.

    Aber als ich mich dann hingesetzt und überlegt habe, kam mir ein älterer TS-Hund einfach so viel passender vor...

    Wenn aus aus einem seriösen Tierschutz natürlich.

    Das wurde ja auch von einigen hier vorgeschlagen.

    Ich habe nur den Vergleich mit Katzen und muss ehrlich sagen, so süß ich Kitten auch finde, ich würde mir nie wieder eine Babykatze holen. Mein Weg würde mich immer straight zu einer Pflegestelle führen, wo ich anhand von Charakter ein gut passendes Tier für mich finden könnte.

    Lässt sich das so halbwegs auf Hunde umlegen?

    Ich hab ein klein wenig die Fühler ausgestreckt, ganz unverbindlich. Auf Tierheimseiten geschaut etc.

    Und heute bin ich auf Liam (Aiko) gestoßen:

    https://www.animalhope-nitra.at/tiersuche/wir-suchen-ein-zuhause

    Ein Retriever-Mischling, mein Herz schlägt ja absolut für Goldies. Ich liebe diese Rasse einfach.

    Was sagt ihr zu Aiko? :)

    Ich habe ein bisschen Angst, dass ich auf eine unseriöse Orga reinfall...man hört ja immer wieder Dinge.

    Ein Bonus ist, dass ich Aiko kennen lernen kann.

    Ich hoffe, wenn es sein soll, dass ich öfter mit ihm etwas unternehmen darf, damit wir sehen, ob wir gut harmonieren.

    Ich müsste natürlich noch genauer erfragen, wie genau er Katzen kennt und was für Auslastung er sich wünscht.

    Die Problematik beim Spazieren gehen traue ich mir mit Trainerunterstützung zu. Ich habe da jemanden guten an der Hand.

    Fini hatte dasselbe Problem, wenn wir fremde Hunde treffen, sprang sie in die Leine und gebärdete sich wie eine verrückte.

    Das haben wir inzwischen im Griff. Das ist erstens hier wo ich wohne gut managebar (es ist leicht Routen zu wählen wo man laum Hunde trifft) und andererseits sind wir inzeischen so weit, dass ich sie gut lesen kann und ihr ein Abbruchsignal gebe, sobald ich den Hund sehe, dann läuft sie einfach vorbei.

    Angespannt zwar, aber ohne zur Furie zu werden.

    Für die kurze Zeit, die wir nur trainieren können - weil Fini nicht oft hier ist - verbuche ich das als großen Erfolg und bin stolz auf sie :)

    Könnt ihr mir mit eurem Fachwissen helfen, ob Aiko und ich eventuell ein Match werden könnten?

    Und woran ich einen seriösen, guten TSV erkenne? Ich möchte, dass es für alle gut ausgeht am Schluss.

    Habt ihr Tipps was ich im Erstkontakt unbedingt noch fragen sollte bzw. worauf ich besonders achten sollte?

    Danke! :)