Liebes Forum,
ein paar haben sicher meine Threads verfolgt bzw. meine Aufregung im Fragen-Thread.
Und nun scheint es wahr zu werden: auch bei uns zieht ein Hund ein 😊
Wir sind natürlich sehr freudig aufgeregt.
Wir durften gestern Aiko kennen lernen und es hat – wie man so schön sagt – gefunkt.
Sein Herrchen auf der Pflegestelle meinte, er hat selten erlebt, dass von Anfang die Chemie so stimmt.
Aiko ist 3,5 Jahre alt, unkastriert, ein Retriever-Mischling. Ca. 50 cm hoch und 20 kg schwer. Derzeit auf einer Pflegestelle eines seriösen TSV.
Man sieht den Goldie in ihm auf Anhieb und er hat ein freundliches, sonniges Gemüt.
Er lebt auf der Pflegestelle mit Katzen zusammen, kann dort für angemessene Zeit gut alleine bleiben und ist sehr kinderlieb und auch menschenlieb.
Auf der Pflegestelle lebt er auch mit einem weiteren zusammen, was kein Problem ist.
Einen Weg haben wir noch vor uns beim Thema Spazieren gehen.
Alles, was neu ist, wird angebellt, weil Aiko unsicher ist.
Fremde Hunde sind dabei ganz seltsam für ihn. Wenn er sie kennt ist es aber kein Problem mehr.
Das Herrchen von der Pflegestelle ist extra auf einer "Trigger-Strecke" mit uns spazieren gegangen, damit wir gut abschätzen können, ob das etwas ist, was wir uns zutrauen.
Ich kenne dieses Verhalten vom Hund meiner Schwiegermutter und traue mir zu, das einerseits gut zu managen, andererseits mit Trainerunterstützung daran zu arbeiten.
Freitag bringt das Herrchen von der Pflegestelle Aiko zu mir und nach dieser Vorkontrolle darf er ein Probewochenende bei uns verbringen.
Klappt das gut wird er auch gleich hier bleiben.
Sonntag treffen wir eine endgültige Entscheidung.
Nun ein paar Fragen, ich hatte ja doch noch nie einen eigenen Hund.
Gibt es etwas, wie ich ihm den Umzug erleichtern kann? Es ist sicher schwer für ihn und ich möchte ihm helfen so gut ich kann.
Was sind eure Must-Haves für Neu-Hunde-Besitzer?
Thema Name:
Der Name Aiko geht mir so schwer von der Zunge. Ich weiß nicht woran es liegt.
Kann man Hunde in dem Alter noch umbennen?
Wenn es super schwer für ihn wäre kann ich aber mit dem Namen auch leben.
Ein Katzengitter habe ich schon bestellt, damit wir einen Raum abtrennen können, in dem mein Katzenopi seine Ruhe hat – zur Sicherheit. Eigentlich kennt Aiko das Zusammenleben mit Katzen und lässt sie in Ruhe, während mein Opi Hunde kennt und die einfach in Ruhe lässt. Aber better safe than sorry.
Ich möchte eine befreundete Trainerin bitten eine Runde mit mir und Aiko zu gehen, ich glaube, eine professionelle Einschätzung gleich am Anfang kann uns gut helfen gleich gemeinsam gut zu starten.
Ja oder blöde Idee? Ich möchte Aiko ja auch nicht überfordern.
Wie viel Urlaub sollte ich mir nehmen?
Mit etwas bitten und betteln bekomme ich schon bis zu 3 Wochen.
An sich kann Aiko gut alleine bleiben die Zeit, in der ich arbeiten muss. Aber natürlich muss man das im neuen Zuhause kleinschrittig erneut aufbauen.
Sind 3 Wochen da eine realistische Zeit?
Thema HuTa:
An meinem langen Tag würde Aiko in eine Betreuung gehen, wenn mein Mann nicht daheim ist.
Ich möchte ja nicht, dass er denkt, er verliert schon wieder sein Zuhause.
Kann ich das irgendwie positiv verknüpfen?
Danke für eure Hilfe! 😊