Die früheren Ratgeber haben übrigens nie empfohlen, die Hunde im Zwinger versauern zu lassen, aber es wurde großen Wert auf eine korrekte Prägung gelegt und es war immer Grundvoraussetzung sich ausreichend mit den Hunden zu beschäftigten und sich Gedanken bei der Ausbildung zu machen.
Das stimmt!
Ich habe ein Buch von C. Tabel, einem Jagdhundeausbilder. Buch schon seeehr alt und mit einigen Ausbildungsmethoden würde man heute definitiv und zu recht an den Pranger gestellt.
Aber! Er beschreibt sehr verständnisvoll dass der Zwinger der Ort für den Hund ist, wo er nicht gestört wird, wo nichts von ihm verlangt wird, und wo er machen kann, was er will. Ein sehr wichtiger Rückzugsort und eben nichts zum Wegsperren. Da folgt auch immer der Hinweis, dass man sich täglich mehrere Stunden mit dem Hund beschäftigen muss und nicht nur zum Training rausholen und dann wieder einsperren.
In der Hinsicht war er heutigen Hunde"trainern" vielleicht doch weit voraus - solch ein Rückzugsort, in dem der Hund nichts falsch machen kann, täte vielen Hunden heute sicherlich auch gut.