Guten Morgen, liebe JuliHa !
Du hast ja hier jetzt schon ganz, ganz viel Input bekommen und auch Lösungsvorschläge. Ich bin jetzt auch bei Weitem keine Expertin, aber wollte dir gern zusichern, dass du auf keinen Fall allein dastehst in deiner Situation. Ich glaube, manchmal hilft es, so etwas noch zu hören.
Hier wird bald auch ein Welpe einziehen. Wessen Wunsch? Meiner. Zu 100%. Mein Freund hatte nie Haustiere und will maximal eine Katze, die nur herumliegt und etwas schmusen will - also ein Plüschtier sozusagen. Aber er hat sich ganz unterschwellig mit dem Gedanken angefreundet. Dazu zählen aber beiderseits viele, viele Kompromisse. Hund wird mein Hund. Hund ist meine Verantwortung, meine Finanzen, mein Alles (auch, wenn er im Notfall sicherlich bereit wäre auszuhelfen, aber es wird eben nicht erwartet - du machst das ja genau so!).
Den Hinweis mit den getrennten Räumen will ich da noch einmal besonders hervorholen: das war bei uns auch ein riesiges Thema (und ist es noch!). Der Welpe wird also erst einziehen, wenn wir in einer größeren Wohnung mit Extrazimmer leben. Aktuell gäbe es nämlich keinen Rückzugsort - weder für den Hund noch für den Menschen. Das ist ihm extrem wichtig und ich weiß, dass er, wenn es dann doch darum geht über Gefühle zu kommunizieren, seine Schwierigkeiten haben wird und sich lieber schweigend zurückzieht, als Dinge auszusprechen, die ihm nicht passen. Also auch ähnlich wie bei dir sicherlich. Manche Menschen sind so und müssen da selbst an sich arbeiten und auch an diesem neuen Lebenswandel wachsen. Ihr alle drei braucht sicherlich Zeit, euch aneinander zu gewöhnen!
Was ich mit dem langen Text nur sagen will: du machst das schon richtig so, indem du Welpe und Mann erstmal von der Verantwortung und aller Erwartung (und eben vielleicht auch räumlich) trennst. Vielleicht geht es einfach vorbei, dieser kleine Schock an Veränderungen, den dein Mann gerade durchlebt. Ich drücke dir dahingehend auf jeden Fall die Daumen.
Liebe Grüße! ![]()