Beiträge von Limetti

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    Es ist immer die Frage, welche Art Hund man als Belastung empfindet. Mein Hund wäre für die absolute Mehrzahl der Hundehalter eine Belastung. Bei mir passt er wie die Faust aufs Auge. Dafür würde ich den meisten Hunden, die in vielen Hundehalterfamilien völlig problemlos mitlaufen einfach gar nicht gerecht werden, weil mir einfach die Zeit fehlt regelmäßig mit einem Hund spazieren zu gehen oder ihn anderweitig zu bespaßen. Hier hat der Hund seinen Job und der macht ihn. glücklich.

    Genau, es ist die Gesamtheit, die passen muß. Deswegen hat halt in meinen Augen auch der Direktimport so seine Tücken, wenn im Grunde unbekannte Hunde aus dem Shelter von TschOrgas vermittelt werden und niemand was über die Hunde weiß. Geht ja auch des öfteren in die Hose.

    Ich finde das so aberwitzig, niemand würde sich einfach einen Hund mittels Foto aus einem deutschen TH liefern lassen und drauf spekulieren, daß er lieb und nett und gesellschafttauglich ist. Aber beim Auslandshund machen viele genau das. Muß ich nicht verstehen.

    Womit ich nicht sagen will, daß ich gegen Auslandstierschutz bin, aber gewissenhaft sollte er sein und ehrlich.

    Und deswegen würde ich mir zuerst eine Organisation aussuchen, der ich vertrauen würde und würde bei dieser Orga einen Hund auswählen, auch wenn ich dann vielleicht warten muß, bis der passende Hund dabei ist. Und nicht umgekehrt - den Hund wählen ohne zu wissen, an wen ich bei den Menschen/dem Verein überhaupt geraten bin.

    Was ich als den eigentlich Wahnsinn empfand, als ich damals wieder einen Hund suchte - diese unendliche Flut von gefühlt 5 Millionen Auslandstierschutzorgas, und man hat - wenn man nicht in der Szene drin ist, überhaupt keine Möglichkeit wirklich festzustellen, ob die Orga seriös arbeitet oder nicht. Das finde ich tatsächlich ein Problem. Aber solange eben manche Orgas völlig unpassende Hunde nach Deutschland bringen und nicht mehr zurücknehmen müssen, landen eben genau diese unseriös verkauften Hunde in deutschen Tierheimen. Für mich hat das auch nichts mehr mit Tierschutz zu tun, sondern mit Hundehandel.

    Hm, geht ihr mit dem Tipp mit, dass man am besten junge Katzen und junge Hunde vergesellschaftet?

    nein, ich hatte früher ja auch Katzen, die alle keine Erfahrung hatten bis sie erwachsen auf Hunde stießen, die auch noch keine Erfahrung mit Katzen hatten. Das ging bei mir problemlos mit dem Zusammenleben

    Ich glaube, es ist tatsächlich ein Problem, dass viele Leute einen einfachen Hund ohne Baustellen wollen, dem man höchstens ein paar Kommandos beibringen muss, und das liefern halt die allerwenigsten TS-Hunde (zumindest, die ich kenne).

    woran ja auch nichts negativ ist, finde ich. Warum soll sich jemand unnötig belasten, weil mit einem schwierigen Hund muß man eben auch erst mal können, oder es wollen. Es möchte nicht jeder sein ganzes Leben umkrempeln, nur weil er einen Hund aus dem Tsch aufnehmen möchte.

    Die Frage ist halt: Haben Tierschutzorgas Probleme, ihre Tiere zu vermitteln, weil sie nicht gefunden werden, oder weil zukünftige Halter zu oft entweder von sich selbst falsch Vorstellungen haben oder an Tiere die falschen Erwartungen stellen?

    Oder weil halt nicht jeder einen Hund mit Beißvorfall möchte und diese Hunde häufen sich ja doch in den Tierheimen. Warum? Weil sich Menschen ursprünglich den falschen Hund geholt haben.

    Es mangelt am Verständnis an Tier und Natur, wieder einmal liegt das eigentliche Problem ganz wo anders.

    Irgendwelche Dachorganisationen mit standardisierter Vermittlung etc, was für eine grausige Vorstellung. Man sieht ja, was mit Hunden passiert, wenn Dachorganisationen sowas wie ein Monopol bei der Zucht haben oder was der Paragraph 11 "angerichtet" hat und welch unfähige Menschen in Hundeschulen und Vereinen Trainer sein dürfen.

    Und es war ja nur eine Idee, wie man mehr Hunde vermitteln könnte.

    das Zergportal ist ja so eine Plattform, und wer so eine Plattform benutzen möchte, als Tsch oder Suchender, der kann es ja machen. Wer es nicht verwenden möchte, der wird seine Gründe haben.

    So etwas quasi als Zwang einzurichten, damit es der Kunde bequem hat? Noch bequemer als eh schon?

    Vor allem, wer soll denn dann die ganzen evlt Anfragen beantworten, sortieren, Vorkontrollen organisieren, übernehmen?

    Hunde, die süß aussehen, wie Bonnie, aber dennoch schwierig sind, wie Bonnie, hatten x Anfragen von völlig inkompetenten Leuten, weil halt - wie so oft - nur die Optik zählt.

    Solche Anfragen dann mal Faktor x weil bundesweit easy zugängliches Register

    Gäbe es eine vernünftige einheitliche überregionale Plattform, die z.B. vom deutschen Tierschutzbund evtl. gemeinsam mit anderen Verbänden betrieben wird, dann bräuchte es auf der eigenen Webseite gar keine umfangreiche separate Vorstellung der eigenen Tiere mehr. Es gäbe stattdessen eine zentrale Zugriffsmöglichkeit auf alle in ein System eingepflegten Tierschutzhunde deutschlandweit

    Klingt für mich nach: Ich möchte bitte einen Onlinesupermarkt für Tierschutzhunde, damit ich keine Mühen habe.

    Leider total im Trend der Zeit, die Arbeit verlangt man von anderen, selbst ist man zu bequem

    Wir diskutieren hier ja über die Vermittlung schwieriger oder grundsätzlich schlecht vermittelbarer Hunde.

    Das Thema ist, ob wir ein systemisch Problem mit dem Tierschutz haben, vor allem, aber eben nicht nur, mit gefährlichen Hunden

    Ich bin mir aber ganz sicher, dass ich nicht stundenlang recherchieren werde und das dann immer mal wieder, ob nicht vllt dann irgendwo. Nee, dann eben nicht, es sei denn der Zufall erreicht mich irgendwie.

    Meine Meinung: Einen TschHund nimmt man aus Überzeugung, nicht, weil die Suche bequem ist. So wie ich auch aus Überzeugung keinen Züchter unterstützen würde, selbst wenn das mein Nachbar wäre. Weil das meine Lebensphilosophie ist. Ein Züchterwelpe passt nicht in mein Leben und widerspricht so ziemlich allem was ich möchte und wovon ich überzeugt bin.

    Genauso, wie ich keinen Auslandshund möchte. Weil es in Deutschland genug Elend gibt. Es gibt auch keine Seite, die mir bequem nur deutsche Notfälle auf eine Website schnalzt. Ich mußte tatsächlich lange suchen. Das war nicht einfach, ich hab Monate geschaut. Weil es meine Überzeugung ist und ich brauche es nicht bequem. Muß jeder für sich selbst entscheiden. Aber zu sagen, ich nehm keinen TschHund, weil mir die Suche danach zu umständlich ist... naja

    Zudem würde ich dringend dazu raten, ein entsprechendes Online-Portal aufzubauen, evtl. könnte man damit schon einige erfolgreiche Zusammenführungen erreichen. Mir wäre es so jedenfalls zu mühselig, wenn ich eine explizite Vorstellung von meinem Hund habe. Soll man da jetzt alle Tierschutzvereine ausfindig machen und durchklicken oder muss man die Leute auf Facebook oder im Forum für eine Suche involvieren. Dass es ein solches Portal nicht gibt, das schockiert mich wirklich.

    so ein bisschen zumindest. Vermittlungsportal | Hilfe für HSH e.V. (herdenschutzhundhilfe.de)

    Nein, ich finde ein solches Portal nur bedingt hilfreich. Viele TschVereine vermitteln nur in einem bestimmten Umkreis und es gibt für seine Rasse oder Mix oder handicap oder Senior oder oder überall Websites und FB etc.