Beiträge von Limetti

    Die andere Möglichkeit wäre es halt, Hunde mit Artgenossenaggressivität woher auch immer nur noch im Zwinger zu halten bzw. allenfalls mal in einen Auslauf zu packen. Und da gäbe es dann wieder die Diskussion, ob das denn überhaupt lebenswert ist und man nicht gleich töten solle.

    Nein, es wäre auch eine Möglichkeit, an seiner Fähigkeit zu arbeiten, mit seinen Mitmenschen so zu kommunizieren, daß diese ihre Hunde eben nicht einfach herlassen und selbst zu trainieren, Hunde wegzuschicken. Ich rede hier jetzt von Hunden, die sich einfach nähern, neugierig, ängstlich, kläffend, Welpe, Junghund, im Grunde also harmlos, aber eben für den eigenen Hund warum auch immer ein No-Go.

    Ach ja, weil die Halter der ganzen 'sie tun was Hunde Hundehalter' ja alle die perfekten super wissenden und vorausschauenden Halter sind. Klar, es sind wieder mal immer nur die anderen, die keine Ahnung haben.

    Da tritt man dann eben mal einen kleinen 3 kg Hund tot, weil es ja angeblich nicht anders geht. Was für ein Armutszeugnis

    Aber wenn es im Umkehrschluss bedeutet, einen Kleinhund wegzutreten (und dabei ist mir egal wie schwer mein Tritt in allein verletzt, ob er vor ein Auto fliegt, sich am Baum das Rückrat bricht oder nen Abhang runter stürzt), möchte ich den Aufschrei der Halter hören :pfeif:

    Vielleicht sollte jemand wie Du am besten gar keinen Hund haben, wenn Du nicht anders in der Lage bist, einen Kleinhund auch ohne Gewaltphantasien von Dir abzuhalten. Manchmal frag ich mich ernsthaft, was mit manchen Menschen nicht stimmt

    Ich kann nur nicht nachvollziehen wie hier doch relativ viele die Gefahr von Hunden gefühlt auf 0 reduzieren wollen, während es so viel mehr Dinge gibt, wo wir ein viel, viel größeres Risiko schulterzuckend in Kauf nehmen.

    ?

    Wer will denn die Gefahr von Hunden auf 0 reduzieren und welche Dinge meinst du, die angeblich schulterzuckend in Kauf genommen werden? Das versteh ich grad ehrlich nicht.

    Was ist eure Präferenz? Habt ihr auch von Tierschutz zu Rasse gewechselt oder umgekehrt?

    Tierschutz bzw Second Hand. Weil ich die Reise, einen erwachsenen Hund kennenzulernen und zu begleiten in ein (so hoffe ich doch) besseres Leben, nicht missen möchte. Ich mag dieses gemeinsame sich kennenlernen, das behutsame zusammenwachsen.

    Welpen sind niedlich, keine Frage, es ist auch wunderschön, einen Welpen zu begleiten, nur bin ich persönlich der Meinung, es gibt soviele erwachsene Hunde, die ein Zuhause suchen, da ist für mich garantiert ein passender dabei.

    Allerdings würde ich nicht per Mausklick online einen Hund bei einer TschOrga kaufen, ich würde da, wenn schon sehr genau schaun, was das für eine Orga ist und würde immer deutsche Tierheime bevorzugen. Wir haben genug Elend

    Ich finde du interpretierst etwas viel in die Situation hinein. Wir wissen nur, dass der Pitbull zugefasst und nicht mehr losgelassen hat. Ja, das ist ein Verhalten, das insbesondere viele Terrier zeigen, vom Menschen so gewollt und herausgezüchtet. Über die Motivation und Absicht des Hundes wissen wir nichts und mit einer Selektion auf Hundekämpfe hat dieses Verhalten auch primär erstmal nichts zu tun.

    ich interpretiere gar nichts