ist für so einen Hund eine Box überhaupt geeignet?
Schottet er sich da nicht zu sehr ab von allem? muss sich mit nichts auseinandersetzen?
Gibt es keine anderen Möglichkeiten für sinnvolle Saveplaces?
ich hab sowas nicht, meine erste Angsthündin, die ihre gesamte Lebenszeit bis zu mir ausschließlich in einer Stallbox verbrachte und gar nichts kannte, bekam bei mir ein kleines Zimmerchen. Ich hab dafür vom Schreiner eine Trennwand mit Schiebetüre einbauen lassen. Den Boden habe ich mit PVC ausgelegt, da kam eine kleine Kindercouch rein, das Zimmerchen hat ein schönes großes Fenster ohne direkte Sonneneinstrahlung.
Ganz zu Beginn hatte ich die Türe dann tagsüber auch geschlossen und habe mit einem "Huhu, ich komme" signalisiert, daß ich die Türe öffnen werde.
Da ich nur in einem 1-Zimmer-Appartment wohne, war das eine super Lösung, sie war ja Menschen gar nicht gewöhnt. Nachts ließ ich die Schiebetüre offen und da ist sie dann in der Wohnung rumgestiefelt und hat meine Klamotten eingesammelt. Und dann eben langsam die Zeit der geöffneten Türe gesteigert
Für Bonnie hatte ich eine Stoffbox mit 2 Eingängen, Bonnie ist aber viel zu fidel für das gewesen, und is da eh nie rein. Sie wollte sich zu Beginn im Bad verstecken in der Dusche, da hab ich sie direkt wieder rausbefördert, sie hat sich dann eher auf mein Bett zurückverzogen. Wenn ich an ihr vorbei mußte, hab ich sie einfach ignoriert, sie hat ziemlich schnell gelernt, daß ich sie nicht einfach anfasse ohne Ankündigung.
Das finde ich enorm wichtig: Benennen, was man machen wird. Also "ich komme", "anleinen" etc. Berechenbar werden für den Hund.