und ob das: "Anrufen, vorbeikommen, Aussuchen, Anzahlung und Mitte Jänner abholen" bei so einem Mix klappt? 2 so konträrer Rassen![]()
Beiträge von Limetti
-
-
Ich bin entzückt. Wir gingen unser Abendgassi, wir waren so 20 Meter vom Haus weg, ein lauter Böller. Und Bonnie hat überhaupt nicht reagiert. Null. Wir gehen weiter, kommen 4 laute Kracher hintereinander, ziemlich laut. Und Bonnie will ihren Ball! Wir haben gespielt, sind dann wieder weiter, Bonnie hat an ihrem Platz auch völlig ungestresst ihr Häufchen gemacht. Beim Rückweg war nochmal ein lauter Kracher, da hat sie kurz reagiert, aber ist sofort auf den Ball angesprungen. Spielend und ein bisschen laufend (damit wir dann doch schnell heimkommen) sind wir dann heim, sie war völlig begeistert mit dem Ball, Chilly hat dann noch mitgespielt. Also ich bin beeindruckt, letztes Jahr wärs nach dem ersten Kracher für Bonnie gelaufen gewesen und jetzt ist sie so super gechillt bisher.
Blöd ist halt, daß sie Abends immer noch ein Häufchen machen muß, sonst würd ich trotzdem nur noch zum Pieseln vor die Türe, um nichts zu riskieren.
-
Wichtig ist aber dass man den Hunden auch Zeit gibt. Und nicht den perfekten Hund erwartet.
Wichtig ist dennoch zu realisieren, daß sich nicht jeder Hund in unsere Welt hineinpressen läßt und daß nicht jeder Mensch geeignet ist, einem Direktimport den richtigen Start ins neue Leben zu geben.
Es muß für jeden importierten Hund durch eine Orga die Möglichkeit geben, hier dann eine gute Lösung zu finden, auch wenn der Hund sich an das Leben mit Menschen nicht gewöhnen wird. Gerd Schuster hatte da ja mal zb einen Hund dann in einem riesen Freigehege. Der Hund war umsorgt, aber sein Bedürfnis, weit weg vom Menschen zu leben, wurde respektiert. Und es muß die Möglichkeit geben, daß ein Mensch, der mit seinem Direktimport überfordert ist, die Unterstützung bekommt und auch im Sinne des Hundes dieser Hund an eine geeignete Pflegestelle kommt und nicht Langzeitinsasse eines Tierheimes wird. Denn diese falschen Vermittlungen füllen halt leider zunehmend unsere Tierheime und das kann nicht die Antwort sein
-
Nochmal: es GIBT nicht nur den klassischen happy Straßenhund. Es gibt zahllose ausgesetzte, kleine, kranke, alte Hunde. Entsorgte Welpen. Die überlässt man also einfach ihrem Schicksal??? Und selbst unter den eigentlichen, verwilderten Straßenhunden gibt es viele, die unglaublich zutraulich und menschenbezogen sind - vermutlich weil sie irgendwann mal ein Heim hatten und doch menschengeprägt sind. Oder geschnallt haben dass Menschen=Wärme und Futter. Die Argumente hier finde ich sehr, sehr einseitig.
Du liest beeindruckend einseitig. NIemand hier sagt, daß man gar nichts machen soll. So eine Art der Diskussion ist unglaublich anstrengend, wenn jemand nur ein Wort liest und sich daraus ein Gedankenkonstrukt bastelt, daß alles andere komplett ignoriert. Warum tust Du das? Ernstgemeinte Frage. Oder zitiere mal hier aus dem Thread, wo jemand pauschal gegen Auslandstierschutz ist und gegen Hilfe
Und zur Info, hier in Deutschland gibt es zahllose ausgesetzte, kleine, kranke, alte Katzen. Entsorgte Katzen. Die überläßt man einfach ihrem Schicksal. Ist Dir dieses unglaubliche Elend hier in Deutschland überhaupt bewußt? Kümmert es Dich? Allein ein Tierheim hier Nahe München ertrinkt im Katzenelend, es ist unglaublich, Und alle schauen fleißig weg.
-
Es wäre wirklich hilfreich, wenn Ihr dann auch mal den Kontext lesen und verstehen würdet und nicht einfach nur an einem Wort sinnlos festkrallt, nervt, und ich verabschiede mich von diesem Thema, bringt hier nichts, wie ich merke, weil immer nur die festgefahrene Meinung zählt als deutscher Retter und jedes Hinterfragen ist ja gleich verteufeln. Meine Güte, wie unglaublich engstirnig.
Hier beginnt übrigens der Kontext, denn manche so geflissentlich ignorieren:
BeitragRE: Hund aus dem Tierschutz
(Zitat von Nala2007)
Keine Ahnung, ob das in den vielen Seiten schon mal angesprochen wurde, aber in Anlehnung an einen anderen frischen Thread im Forum: Besteht die Möglichkeit, erst einmal als Pflegestelle zu agieren, mit Option auf Übernahme? Ja, auch dazu fallen mir zig Kontras, mögliche Hürden und Herausforderungen ein, von denen ich nicht weiß, wie real die sind. Wobei das "Rasse"Problem damit ja auch nicht gelöst ist.
Als wir damals das Mogeltier übernommen haben, hatten wir auch nur…Mogeltier24. Dezember 2025 um 08:21 -
Die Aussage war: "Wenn es passt, dann bin ich Pflegestellenversager." Und das ist der gängige Ausdruck für: ich behalte den Hund.
Bin jetzt selbst schon zum zweiten Mal Pflegestellenversager.es ging aber um Anfänger
-
Ich glaube, Limetti hat den "Pflegestellenversager" falsch interpretiert.
Nein, denn ich betrachte den Auslandshund nicht als: Ach probier ichs mal, und wenns nicht klappt, schieb ich ihn halt mal weiter. Und konkret schrieb ich:
so kann mans natürlich auch interpretieren, wenn ein Hund dann erst mal in Anfängerhände kommt, dort rumgestöpselt und versaut wird und dann, oh, ich bin ein Pflegestellenversager, aber macht ja nichts, ist ja kein Lebewesen, so ein Hund, den man sich im Internetshopping gekauft hat. Schlimm, diese Entwicklung, wirklich schlimm.
Wer diesen Satz nicht versteht, naja, dem kann ich auch nicht helfen.
-
Du sagst, ich würde den Hund nicht als Lebewesen sehen?!?

Ich ! würde in dem Fall Internetshopping betreiben? Den Hund versauen und dann ohne weitere Gedanken an den Hund den Hund "wegschmeißen"?
Vielen Dank für Deine fundierte Einschätzung von mir!

bist Du Anfänger? Ja, dann trifft es zu
-
Aber die Verteufelung des Auslandstierschutzes finde ich nicht gut.
Wer verteufelt hier? Ist das so das Totschlagargument, sobald etwas kritisiert wird und nicht alles blauäugig in den Himmel gelobt wird?
Und ja, manche oder sogar viele Straßenhunde wären als Straßenhunde durchaus glücklicher, als hier dann den Rest ihres Lebens im Tierheimzwinger als "unvermittelbar" eingesperrt zu sein oder mit Menschen zusammengepfercht ihr unverstandenes Leben fristen zu müssen.
Ich bin der Meinung, daß Deutsche mal durchaus lernen sollten, verschiedene Blickwinkel zu erlernen und der erste wäre dann mal, vor die eigene Haustüre zu schaun, anstatt die "ganze Welt" retten zu wollen, und das eigene Versagen und Leiden erfolgreich auszublenden. Aber mit dem Finger zu zeigen auf "die da drüben/unten" fällt immer leichter.
-
Pflegestellen gibt es ja auch wie Sand am Meer...
ja dann kann man aber halt nicht unbegrenzt importieren. Natürlich geht einem das Schicksal der Hunde nahe, aber Tierschutz heißt halt auch, daß man nur denen helfen kann, denen man wirklich helfen kann.
-----------------
Und allgemein: ich weiß auch nicht, woher der Gedanke kommt, ach, ich nehm einen Auslandshund, weil die in deutschen Tierheimen sind alle gestört. Sind die Leute dann tatsächlich der Meinung, ihr Internetkauf ist von anfang an ein völlig problemloser Hund?
Man sollte mal vielmehr aufklären über das große Dilemma Auslandshundeimport und das große Leid, was damit manchen Hunden angetan wird, weil es eben nicht immer durchdacht gemacht wird. Und warum sind inzwischen soviele der Meinung, daß es in Deutschland selbst kein Hundeelend gibt (und noch viel schlimmer, Streunerkatzenleid). Viele geben sich ja gar nicht mehr die Mühe, wirklich einem deutschen Elend eine Chance zu geben und ich denke, sofortige Verfügbarkeit spielt da auch eine Rolle.