Sehr viele Hundetypen sollen das bei Fremdhunden aber nicht sein. Bewusst und gewollt. Die sind innerhalb des Sozialverbandes deshalb aber nicht genauso drauf und ich empfinde das auch naturnaher als andersrum.
naja, was ist naturnah, außer etwas zu romantisieren, oder auch "seine" Hunderasse zu idealisieren. Sind Huskys in ihrer Heimat naturnah, wo sie auch noch losgelassen wurden von der Kette für Wochen, um sich selbst zu versorgen? Gerade diese Hunde haben aber in der Regel gar nicht so die Probleme mit Fremdhunden und laufen im Gespann mit fremden Hunden, wenns sein muß.
Keine Rasse ist "naturnah", weil sie für die Zwecke der Menschen gezüchtet wurden. Und da gibt es halt Rassen, die nicht mit anderen, fremden Hunden, klarkommen müssen und es gibt Hunde, wo das wichtig war.
Es gibt kein einseitiges gut oder schlecht oder eine Wertung, es gibt für mich nur ein - wie ist mein eigener Hund.
Leider ist es heutzutage schon so, daß sich viele von Insta und Co beeinflussen lassen und von vorneherein plärren - kein Kontakt. Ist auch einfacher. Man muß sich nicht mit Hundeverhalten auseinandersetzen, man muß nicht die Bedürfnisse des eignen Hundes erkennen, weil man einfach anderen nachläuft. (wer sich angesprochen fühlt hier, kann sich den Schuh von mir aus gerne anziehen)
Dazu kommt, daß vieles an Hundeverhalten dennoch Interpretation ist. Wer weiß, was die Menschen in 30 oder 40 Jahren interpretieren oder sehen und sich denken.
Wichtig ist halt nur, seine Gedankenwelt nicht anderen überzustülpen.