Beiträge von Limetti

    Ich wußte, daß sich daran jemand festbeißt.

    Falls jemand von euch den diesjährigen Hundekongress abonniert hatte - da wurde auf die verschiedenen Arten und die Bedeutung des Legens in einem Interview eingegangen

    Ich habe keine Lust es zu erklären und ich finde auch nicht die richtigen Worte.

    Und was mich schon wieder ärgert, daß ohne genaueres zu Wissen, von Lauern geschrieben wird.

    Und auch wenn ihr es nicht glauben werdet, bei Rabe ist es zum Teil eine Art von "Höflichkeit".

    Dann muß Dein Hund noch ein wenig an seiner Höflichkeit arbeiten, denn ich bin mir ziemlich sicher, daß entgegenkommende Hunde Deinen liegenden oder verharrenden Hund weder als entspannt noch als höflich betrachten

    Bleibt von allein stehen, setzt sich oder legt sich.

    da würde ich mit meinen Hunden umdrehen^^, weil das keine wirklich positive Reaktion Deines Hundes ist. Es kann durchaus sein, daß ihm diese ganzen Hundekontakte nicht so locker von der Hand gehen wie Du meinst.

    Chilly hat das Anfangs auch öfter gemacht, gerade auf Wegen, wo der andere Hund direkt auf uns zu kam. Bei ihm wars Unsicherheit, weil ihm das in dem Moment zuviel und zu eng war und eine große Hilfe für ihn war dann, daß ich ihn abrief und ihn nicht hingelassen habe, sondern ihm dadurch mitgeteilt habe, daß er sich nicht mit Hunden auseinander zu setzen braucht, wenn er das in dem Moment nicht anständig lösen kann oder unsicher ist.

    Ich bin so froh um "mein" München, hier ist das so unkompliziert. Dieses Hick-Hack grad, wer sich wo bitte bewegen darf, wenn es ja eigentlich schon um Parks oder weitläufige Flächen geht ist mir komplett fremd. Was ist denn dabei, in einem Park seinen Hund nicht zu anderen zu lassen, da stört doch nicht, wenn jemand mit Hund kommt, der warum auch immer keinen Kontakt braucht.

    Und diejenigen, die immer meinen, Stadt wär so furchtbar und sie sind so froh, nicht in der Stadt zu leben - Stadt ist nicht gleich Stadt, in der Münchner Innenstadt hätte ich auch keinen Hund, aber ich muß nicht mal an einer Strasse entlang gehen und treffe auch nicht 50 Hunde am Tag. Ich hab hier keine blöden Touris mit ihren Hunden, die nur herkommen, damit ihre Hund mal richtig die Sau raus lassen können und ich habe vielleicht weniger Hundebegegnungen als so mancher Landmensch. Also lasst mal bitte Eure Klischees, denn auch die nerven.

    Meine Hunde müssen auch nicht in einem Pulk oder eng einbegrenzten Gebiet rumlaufen, wir haben keine generelle Leinenpflicht und mit etwas Rücksicht und Kommunikation miteinander hat man hier mit Hund das beste Leben, das man sich vorstellen kann. Keine generelle Leinenpflicht, 2 oder sogar 3? Tierkliniken mit 24 Stunden Dienst, super Tierärzte in meiner Nähe, sogar Zahntierärzte, einen super Hundeladen, man hat hier echt alles und da braucht mich keiner zu bedauern, daß ich in der schlimmen Stadt lebe.

    Ginge das mit euerm Hund? Wie würde er sich dort benehmen?

    Ja und sie machen da Hundedinge völlig unspektakulär. Hundebegegnungen werden da auch nicht kontrolliert, sprich, Hund entscheidet selbst, ob er hinläuft oder nicht, da wird nicht ständig was abgesprochen. Außer, jemand signalisiert, daß er seine Ruhe haben will, dann lass ich meine nicht hin.

    Wie würdet ihr da eure Hunde einordnen? Einfach mal für einen Überblick und relativ unabhängig davon, ob ihr selbst lieber in der Einsamkeit spazieren geht oder lieber gar keinen unkontrollierten Fremdhundkontakt zulasst? Kämen die mit obigem Scenario gut klar? Würden sie das sogar gut finden? Und aus welchen Gründen nicht?

    ich kann mit meinen Hunden auch völlig stressfrei an Orten spazierengehen, wo viele andere Hunde sind, vorausgesetzt, sie sind eben Hunde, die ebenfalls mit anderen Hunden klarkommen.

    Isar oder auch Englischer Garten ist da für mich so das klassische Beispiel für München, da läuft fast jeder Hund frei und Kontakte sind komplett unspektakulär (ich red da jetzt nur für mich und meine Hunde). Man geht da einfach vor sich hin und die Hunde laufen mit und wenn ein anderer Hund kommt, dann wird kurz geschnüffelt und das wars. Manchmal finden sie sich sympathisch, dann wird kurz interagiert mit kurzem Spiel, manchmal stimmt die Chemie nicht so, dann wird kurz imponiert, wir Besitzer rufen, Hunde trennen sich.

    Oder gehen gleich aneinander vorbei, ohne zu kontakten.

    Trotzdem ist es möglich, anderen zu sagen, daß sie ihren Hund bitte nicht herlassen sollen. Wird eigentlich immer ohne großes Trara respektiert, Hund wird gerufen und gut ist. Wenn er aber nicht folgt, warum auch immer, dann ist das halt so und auch kein Weltuntergang.

    Bonnie findet Hundegruppen richtig super, solange es fair zugeht und sie keiner bedrängt. Chilly war in jüngeren Jahren sehr hundebegeistert und hätte da schon ein wenig zum Mobben geneigt, was ich nicht zugelassen habe, jetzt im "weisen" alter findet er Hunde oft uninteressant und geht einfach vorbei.

    Hier gibts noch einen kleineren Park, der vielleicht eher zu den hier beschriebenen Hundefreilaufflächen passen würde, da war ich gelegentlich, aber da ziehen die mobbenden Truppen durch, das sind Halter, die sich zu mehreren treffen, ihre Hunde kennen sich und schließen sich zusammen. Sowas kann ich gar nicht haben, und deswegen gehe ich dorthin gar nicht mehr.

    Zusammenfassung wäre also: Ich habe kein Thema mit Hundewiesen/stark von Hunden frequentieren Orten, wenn die Halter auf ihre Hunde schauen und bei Bedarf auch eingreifen, rechtzeitig abrufen und andere nicht nerven.

    Hundestrand heißt vermutlich, an anderen Stellen dieses Sees dürfen Hunde nicht ins Wasser, oder?


    Das heißt dann im Umkehrschluss: Baden dürfen nur Hunde, die mit allerlei Fremdhundkontakten überhaupt kein Problem haben.


    Wer ein irgendwie geartetes Problem hat, und sei es zb nur große Unsicherheit bei Begegnungen mit so vielen fremden Hunden, kann halt nicht baden gehen und sich im Sommer nicht abkühlen.


    Schön ist halt irgendwie anders, ehrlich gesagt.

    Ich war damals dort, weil ich bei der Heimfahrt vom Wandern vorbeikam. Ich persönlich würde da nicht extra hinfahren, zu eng, zu viele Menschen (Tourigebiet), ich bin nicht so menschenkompatibel und treffe am liebsten gar keinen. Bonnie kann bei solchen Gegebenheiten nicht frei laufen, ich kann also auch nicht schwimmen gehen, weil ich sie nicht einfach anbinden kann, wo fremde Menschen sind.

    Ich selbst sehe die Welt auch etwas anders. Nur weil ich Hunde habe, muß ich mich nicht überall aufhalten, wo meine Hunde mitdürften, wenn sie für die Gegebenheiten nicht kompatibel sind. Für mich zählt da durchaus die Mehrheit.

    Als ich den Strand betreten habe, sah ich eben alle Hunde frei laufen. ICH käme im Leben nicht auf die Idee, da nun reinzuplatzen und zu verlangen, daß alle ihre Hunde jetzt gefälligst von mir fernhalten, nur weil das mit meinem Hund nicht ginge. Mit meinem Husky damals wäre das nicht gegangen, der hätte da mal ein bisschen aufgeräumt. Ich muß nicht mit aller Gewalt anderen ihren Spaß nehmen, nur damit ich mein Ego durchsetze. So seh ich das zumindest.

    Ich hab Bekannte, die an diesem See ihr Häuschen haben, die kennen Stellen mit Wasserzugang, den Ortsfremde nicht kennen. Also Einheimische haben durchaus die Möglichkeit, auch ohne diesen Strand mit ihrem Hund zu schwimmen.

    Aber wie gesagt, ich betrachte meine Umwelt nicht als Feindbild, das sich immer mir anpassen muß, ich muß mich halt auch anpassen und das bedeutet eben auch, daß man nicht überall mit Hund hingehen kann, wenn der auf welche Weise auch immer damit nicht klarkommt.

    Ja ist so, daß sich nicht jeder Hund abkühlen kann mit baden, hier gehts auch nicht mehr, ich war immer an der Isar, wo ich nicht weit weg wohne, da wird jetzt nicht mehr gemäht, also kann ich nicht mehr hin, weil Bonnies Allergie dann halt explodiert. Ist so, ist traurig für Chilly, aber ist halt so :ka: . Dafür haben wir hier super einsame wunderschöne Wege und Orte, wo kein Mensch ist. Man kann nicht alles haben und bevor ich mich dran aufreibe, was ich nicht haben kann, genieße ich das, was ich habe