Beiträge von Limetti

    Ich habe tatsächlich kein Problem damit, wenn jemand sagt, mein Hund ist in einer bestimmten Situation oder auch in vielen verschiedenen Situationen "lieb" (nach menschlichen Moralvorstellungen), aber als ganzheitliche Beschreibung eines Charakters taugt dieses "lieb" halt so gar nicht und ist einem Hund gegenüber auch nicht fair.

    Man kann auch alles totreden oder schlecht machen. Oder haben manche ein Problem damit, daß es tatsächlich Hunde gibt, die nicht gleich jedem Menschen oder Hund an die Gurgel möchten? Ja, ich betrachte Chilly als lieb, ohne ihn zu vermenschlichen oder ihm gegenüber unfair zu sein. Und ja, er würde Nachbars Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse killen, weil das halt Beute ist im Gegensatz zu Hunden und Menschen.

    Mir ist das auch durchaus klar und ich käme nicht auf die Idee, nur weil ich ihn als lieb bezeichne, ihn im Garten einfach mal zu Meerschweinchen zu setzen. Man ist ja als Halter nicht automatisch blöd, nur weil man seinen Hund nicht permanent managen muß, damit nichts passiert

    Was denkt ihr? Ich finde es zwar schlüssig, keine Untersuchungen zu machen, die Narkose brauchen (und sehr teuer sind), wenn ich danach eh keinen Mehrwert davon habe, weil die Behandlung so oder so Physiotherapie ist. Aber ich will auch nix übersehen - hab ich ihr aber auch sehr deutlich gesagt. Sie meinte, es macht null Unterschied.

    Mara ist erst 6 Jahre und hat mit 3 Jahren begonnen, Symptome zu zeigen? Das finde ich sehr jung und da würde ich das schon abklären.

    CES führt langfristig zur Lähmung der Hinterhand. Mein Husky hatte es, allerdings war er da schon 14, als er Symptome zeigte.

    Chilly hat es inzwischen leider auch. Er ist 12. Ich hab seine Wirbelsäule röntgen lassen, er hat einige Spondylosen und CES. Gelegentlich schleift er und der Stellreflex der linken Hinterhand ist kaum vorhanden. Ich würde nun kein CT machen lassen oder aufwendige weitere Diagnosen, weil ich ihn eh nicht operieren lassen würde. Aber eben das Röntgenbild als erste Hinweise, was Sache ist (konnte bei Chilly auch ohne Narkose gemacht werden.)

    Er bekommt aktuell auch Schmerzmittel.

    Chilly ist lieb und das sage ich auch so. Chilly ist ein Hund, der keine Lust auf Zoff hat, Menschen total mag und bei dem ich auch keine Angst haben muß, daß ein irrgeleiteter Minihund, der ihn ankeift, gleich das zeitliche segnen muß.

    Was für mich aber nicht bedeutet, daß ich ihn zu allen Hunden einfach hinlasse oder ihn umgekehrt nicht schütze, damit er seine Ruhe hat und ihn darf auch nicht jeder einfach anfassen.

    Er ist auch trotzdem Hund, aber ein sehr freundlicher halt :smiling_face_with_hearts: und, ja, ich finde das gut.

    Es tut mir leid, was Euch passiert ist. Ein ungesicherter Staffordshire Terrier direkt nebenan wäre ja mein persönlicher Alptraum, und solange ich da keinen bombensicheren Zaun hätte, käme mein Hund gar nicht mehr in den Garten.

    Ein zarter Welpe und so ein bullig grobspielender einjähriger Hund passen sowieso nicht zusammen und die Rasse wäre auch ernsthaft die allerletzte, die ich an meine Hunde dranlassen würde.

    Diese Hunde haben ihren Ursprung nicht darin, best buddies mit Artgenossen zu sein, es kann zu schnell kippen und zu schnell toternst werden, vor allem, wenn die Besitzer evtl gar nicht wissen, was genau sie da zuhause haben und der Meinung sind, man müsse alle Hunde zusammenlassen.

    Ich suche für Chilly ein "Unterstützungsgeschirr" für zb Treppensteigen, bei Hinterhandschwäche. Es sollte ein Alltagsgeschirr sein, also was er normal beim Gassi tragen kann und bei Bedarf kann ich ihm helfen. Mein Husky früher hatte das zweigurtige (2 Bauchriemen) Geschirr von Ruffwear damals, aber da ist immer arg viel Material.