Beiträge von Stilles Wasser

    Ja, das verstehe ich total. Frage mich nur wo das enden soll, wenn ich jetzt schon so viel zahle wo der noch so jung ist :lepra: und ob es nicht evtl. mehr sinn macht, jeden Monat zB 100€ beiseite zu legen

    Naja, wenn dann mal echt was Schlimmes sein sollte mit mehreren OPs/tagelangem Klinikaufenthalt und du dann 5k bis 10k bezahlen musst, sind direkt die Ersparnisse von vielen Jahren weg.

    Impfung muss genau aufgeschlüsselt sein mittlerweile. Also Allgemeine Untersuchung, Impfstoff, Eintragung in den Heimtierausweis, Chipauslesen (wenns denn gemacht wird), Injektion usw. Das darf man nicht mehr so zusammenfassen wie früher.

    Meine Praxis hat zum Beispiel ein uraltprogramm und da passiert es regelmäßig das ich zum Blutabnehmen komme und danach steht auf der Rechnung Blutabnahme 130 Euro. Da wird versehentlich die Blutabnahme und das Fremdlabor zusammengerechnet. Das wäre dann über dem 4 fachen Satz und somit wird es nicht vollständig übernommen. Irgendwie sowas wirds bei dir wohl auch sein.

    Ja, denke ich auch. Und sowas wie die Eintragung der Impfung und ich glaube auch die Ablesung des Chips werden sowieso nicht übernommen/abgezogen.

    Eigene Erfahrungen habe ich GsD nicht. Der Hund einer Bekannten hat vor Jahren Lepto erwischt - das war noch bevor die neue Imfpung rauskam, er hatte einen der damals neuen Stämme erwischt - es gibt ja verschiedene, mit unterschiedlichem Verlauf. Bei ihm war's einer, der auf die Nieren geht. Der Hund war wochenlang in der Uniklinik und hat um sein Leben gekämpft. Konnte dann endlich entlassen werden, ist aber nach wenigen Monaten an den Spätfolgen gestorben. Das war damals in der Schweiz keineswegs die Ausnahme, bei diesen virulenten Stämmen sind ca. ein Drittel der Hunde gestorben trotz Behandlung, und von den Überlebenden hatten viele bleibende Organschäden. Jeder TA hatte diese Fälle mit unschöner Regelmässigkeit in der Praxis, erst mit dem neuen Impfstoff hatte das ein Ende. Hier im Hochrisikogebiet möchte ich den Hund nicht ohne Impfschutz haben, auch wenn inzwischen wohl ein gewisser Gruppenschutz da ist. Aber in D gibt es wohl Gegenden mit viel weniger pathogenen Leptospiren (die meisten sind ja harmlos).

    Zur Behandelbarkeit kann man nur sagen: es gibt sie, die leicht behandelbaren Lepto-Varianten. Aber es gibt eben auch die andern, die alles andere als leicht zu behandeln sind, bei denen viele Hunde es nicht schaffen oder bleibende Schäden davontragen. Die Verteilung kann regional sehr unterschiedlich sein, und sollte bei der Entscheidung für oder gegen die Impfung berücksichtigt werden.

    Gilt das für die Schweiz oder gibt/gab es in Deutschland auch verschiedene Impfstoffe und wenn ja, mit welchem Impfstoff wurden die Hunde geimpft, die hier so starke Impfreaktionen gezeigt haben (gab hier ja mehrere Berichte)? Würde mich einfach mal interessieren, ob ein Impfstoff da scheinbar schlechter verträglich ist als der andere.