Beiträge von Uli40

    Klasse dass dein Mann dich unterstützt!

    Psychische Probleme sind nichts wofür man sich schämen muss, auch wenn viele Menschen das anders sehen und solche Dinge totschweigen.

    Sie können jeden treffen und sind eine Erkrankung die nichts mit Schwäche oder versagen zu tun hat.

    Ich kenne viele Fälle von Welpenblues und die meisten davon lösen sich von alleine in Wohlgefallen auf. Sollte es allerdings länger dauern würde ich den Hausarzt ins Boot holen, evtl einen der psychosomatische Grundversorgung anbietet.

    Erstmal Ruhe bewahren. Der kleine ist ja erst kurz da. War bei mir übrigens bei 2 von 3 Hunden auch sehr schlimm.

    Wichtig ist: schaff die Freiräume. Zeit, in der du für Dich bist. Hol deinen Partner ins Boot.

    Telefonseelsorge wäre durchaus eine Idee.

    Das Problem mit therapeutischer Hilfe ist, dass die Zeitnah kaum zu bekommen ist. Hier bei uns sind momentan Wartezeiten von 2-4 Jahren!

    Wir haben uns vor kurzem einen weiteren Stellplatz für den Anhänger bauen lassen. Dafür musste natürlich der Zaun aufgemacht werden. Also ne Rolle Maschendraht gekauft, provisorisch nen Zaun gezogen. Extra mit Heringen in der Erde befestigt- man kennt ja seine Pappenheimer!

    Das Golden Tier hat natürlich dieses neue Gefängnisteil gründlich inspiziert.

    Mann und ich im Haus, Golden Tier buddeln ein Mini Loch, schiebt die Nase unter den Zaun, schafft es mit Kopfheben die Heringe zu lösen. "Juhu, Freiheit ich komme!!!"

    Schnell merkt er aber: Frauchen/Herrchen nicht da. Thorin liegt faul unterm Kirschbaum. "Hilfe, ich bin ganz alleine hier draußen. Bestimmt frisst mich gleich was!" Rast nach oben zum Gartentor. Ich seh vom Küchenfenster aus ein zitternden Häufchen Elend am Zaun. "Bitte, bitte, lass mich rein!!!"

    Balin verkriecht sich in sein Hundebett nur um das ganze 2 Stunden später zu WIEDERHOLEN!

    Tja als Feigling sollte man nicht stiften gehen:rolling_on_the_floor_laughing:

    Ihr habt ein Baby im Haus. Der will und MUSS jetzt die Welt erkunden. Ja klar wird er alles ins Maul nehmen und evtl auch fressen. Solange die Blumen nicht giftig sind würde ich ihn lassen.

    3x3 m ist viel zu klein. Da macht er 2 Schritte und ist am anderen Ende. Garten sicher einzelnen und Welpi erkunden lassen.

    Ausleben dürfe meine Hunde sich auch. Da wo es erlaubt ist. Im Wald bin ich fast immer ohne Leinen unterwegs. Klar, wenn viel los ist geht's ab an die Leine. Thorin weiß dass er ein absoluter Herzensbrecher für viele "Hundemenschen" ist und würde dementsprechend auch zu vielen Leuten hingehen um sich seine Kuscheleinheiten abzuholen.

    Bin ich aber am Hundeweiher und da ist jemand der Angst vor Hunden hat - sorry - es ist ein Hundeweiher. Dann soll derjenige bitte einen See weiter gehen, da sind Hunde nämlich verboten.

    Hundeführerschein bringt nur dann was wenn die Bezeichnung Hundetrainer geschützt wird. Solange sich Hinz und Kund Hundetrainer schimpfen dürfen, obwohl sie grad mal wissen wo beim Hund vorn und hinten ist.

    Und selbst dann - viele Menschen sind uneinsichtig oder schlicht zu dumm um sich an bestimmte Regeln zu halten. Das fängt ja schon beim aufheben des Hundehaufens an.

    Gestern kam mir ein kleiner Mischling entgegen. Herrchen oder Frauchen nicht zu sehen. Rennt auf meine Jungs zu und fängt an sich wie Krösus aufzuführen. Bellen, knurren, Zähne fletschen.

    Meine Jungs haben ihn keines Blickes gewürdigt und sind entspannt mit mir weiter. Irgendwann kam dann mal ein Frauchen. Ich hab sie dann drauf hingewiesen dass wir um Lanschaftschutzgebiet sind, Hunde hier an der Leine zu führen sind und es für den kleinen Giftzwerg übel ausgehen hätte können, wäre er auf einen Hund getroffen der sich nicht anpöbelen lässt.

    Außer genervten Blicken und ein " kümmern sie sich um ihren eigenen Kram" nix. Ich hab ihr dann nur gesagt ich kann meine Jungs ja mal ableinen wenn der kleine wieder Pöbelt. Ob ihr das lieber wäre? Sie hat sich dann verzogen aber das hat mich wirklich geärgert.

    Unser Leonberger hat fast ein Jahr gebraucht um wirklich stubenrein zu werden. Tagsüber hat er schnell kapiert dass er draußen machen soll. Also kam er Nachts in eine Box (die kannte er vom Züchter her schon) und hat sich fast ein Jahr lang jede Nacht 1-2 mal gemeldet.

    Bei uns hat es geholfen einfach tagsüber die Türen zum Garten offen zu lassen.