Puh... wir haben nun fast eine Woche Stadt hinter uns und konnten bislang alle Begegnungen gut managen.
Anstrengend ist es trotzdem. Ständig schau ich mich um und scanne nach anderen Hunden. Aktuell gehe ich kein Risiko ein, gehe stets auf Abstand, halte an und unterbreche jeden Blick, der mir zu lange dauert.
Es gab nette Hundehalter:
Mit Handzeichenkommunikation auf die Ferne (wer geht wem wo aus dem Weg), ebenfalls anleinen, ruhiges Vorbeilaufen, freundliches Grüßen.
Aber auch ziemlich ignorante Menschen, wo ich froh war, dass mein Hund trotzdem ruhig geblieben ist:
Zwei unangeleinte, große Hunde, die hinter uns aus dem Gebüsch schossen. Frauchen war mit laustarken Gesprächen am Telefon beschäftigt... da hat Balu dann doch geknurrt, konnte ihn aber ablenken.
Und ein Mann, der seinen Rüden unangeleint auf uns zu wieseln ließ. Der hörte dann auch erst beim dritten Mal auf Herrchens Ruf - nachdem er sich wenige Meter vor uns positionierte und demonstrativ statuspieselte.
Keine Übergriffe, aber in beiden Situationen fühlte ich mich maximal unwohl. Ich verstehe es nicht, bricht es einem so nen Zacken aus der Krone, seinen Hund auch nur für ne Minute an die Leine zu nehmen, wenn man doch sieht, dass der andere so nen Zirkus um die Begegnung betreibt? Dass man Schwierigkeiten hat, sollte doch dann eigentlich offensichtlich sein.
Aber sei es drum: Es waren überwiegend positive Erfahrungen für uns und ich hoffe, wir können es fortführen. Hier bei Hamburg ist die Hundedichte ja "leider" extrem hoch. Es begegnen uns täglich locker 20-30 Hunde.