Wir haben nach einigen Griffen ins Klo und weil der Pudel auch zu schnell aufdreht nur ausgewählte Kontakte mit Hunden (ohne Leine). Da muss es auch zwischen den Hunden passen. In der Hundeschule habe ich übrigens die angebotenen Spielangebote abgelehnt und bin in der Zeit mit dem Hund ein wenig weiter weg gelaufen. Das war mir meist einfach nichts, und später in den Junghundgruppen wurde sowieso nicht mehr gespielt.
Wie arbeitet man an der Frustrationstoleranz?
Gibt es da kleinere Übungen, womit man sowas auch gezielt trainieren kann?
Also wir haben damals, als Merlin noch echt jung war, ganz simple Übungen gemacht wie: Leckerchen in der geschlossenen Faust vor den Hund halten. Warten, bis der Hund nicht mehr wie wild schnüffelt, leckt oder versucht, ans Leckerchen zu kommen. Sobald sich der Hund aktiv zurücknimmt und vllt sogar Blickkontakt sucht, Faust auf, Belohnung. Oder eben zwei Leckerchen in jeder Hand, vor den Hund stellen und dann die Hände nach rechts und links ausbreiten. Warten, bis der Hund (der meist zu den Händen guckt), Blickkontakt sucht und dann ein Leckerchen füttern (wobei das eher die Kooperationsbereitschaft belohnt). Viele Übungen sind bei unserem laienhaften Dummytraining halt auch dabei. Absitzen, warten, auf die Freigabe warten, nicht und niemals kopflos irgendwo hinterher hetzen. Sich abrufen lassen im Laufen (das ist dann auch eher fortgeschritten). Absitzen lassen und einen Ball vorbei rollen lassen. Eben solche Dinge, die trainieren, dass es sich lohnt, die Reize auszuhalten. Aber Merlin war auch wirklich immer recht stark mit wtp ausgestattet.
Wir haben den Morgen beim TA verbracht, nachdem sich der Hund gefühlt die ganze, letzte Nacht ausgekotzt hat. Schall wegen Fremdkörper, aber war nix. Hat sich offenbar mit irgendwas den Magen verdorben. Jetzt sind wir beide platt und machen einen Nap. ![]()