Beiträge von Maevan

    Mag sein, dass das Leute nervt, aber genau deswegen ist es ja wichtig, dass es gemacht wird. Und genau so sehe ich es auch beim Thema Qualzuchten.

    Jemanden auf dem Nachhauseweg zu verfolgen und laut zu beschimpfen, weil er eine Qualzucht hält, wäre übergriffig. Oder jemandem ungefragt einen Termin in der Tierklinik auszumachen. Jemanden höflich anzusprechen, ist vielleicht störend für manche, aber ganz sicher nicht übergriffig.

    Wenn ich dich die ganze Zeit damit höflich nerve, dass deine Lederleine auch Tierleid erzeugt, dein Fleischkonsum usw. dann würde dich das spätestens beim 5. mal auch richtig auf den Sack gehen und wahrscheinlich würdest du dein Verhalten nicht ändern, oder?
    Warum denkt man, dass es bei so Qualzuchten dann anders ist?

    Bin auf genau diese Weise vegan geworden :winking_face_with_tongue: Also, ist wirklich so, aber ich verstehe die Problematik dahinter natürlich trotzdem.

    Was ist denn das alternative Vorgehen, bzw. wie soll die alternative Aufklärung stattfinden, wenn nicht den Elefanten im Raum zu benennen?

    Wegsehen, drüber hinweg sehen und vor allem: nichts tun, das kann ja auch keine Alternative sein. Ich habe eine Kollegin, die einen Mops besitzt und mit der

    ich mich schon sehr ausführlich darüber unterhalten habe. Ich denke auch immer, der Ton macht die Musik bei solchen Gesprächen. Ich habe auch immer

    wieder betont, dass es sie nicht zu einem schlechten Mensch macht, an dem all das Unheil der Welt klebt, aber ich hab ihr vor allem Hunderassen gezeigt, die

    vielleicht dem Typus Mobs ähnlich sind - ohne die Qualzucht-Attribute, und da hat sie sich zukunftstechnisch doch sehr interessiert gezeigt.

    Bei Gassigängern kann man vllt sogar möglicherweise fragen, ob Feedback zum Hund gewünscht ist. Sowas wie: "Oh, das ist ja Hunderasse XY. Da hab ich was drüber gelesen, willst du das wissen?"

    Nichts tun jedenfalls kann keine Alternative zu Übergriffigkeit sein.

    Tut mir Leid, ich hab zwar die Infos über Frankreich mitgelesen (und auch interessant gefunden!), aber ich habe absolut nicht gewusst, wer jetzt Frankreich zuerst in den Thread-Topf geworfen hat. Und nochmal: das finde ich auch gar nicht problematisch, auch deswegen habe ich dich offensichtlich gar nicht zitiert. Das scheinst du schlichtweg in den falschen, virtuellen Hals bekommen zu haben. :tropf:

    Ich finde es trotzdem weiterhin nicht zielführend, Statistiken zu vergleichen, wenn das Ergebnis möglicherweise darauf hinaus läuft: Ok, Dänemark deutlich weniger "schlimm" als Frankreich, "fühlt" sich nur schlimmer an wegen dem medialen Interesse (das find ich btw deutlich interessanter; wieso ist Dänemark so stark medial vertreten, andere Länder aber nicht?). Was trotzdem die Gesetzeslage in Dänemark nicht ändert und auch nicht ungeschehen macht, wie viele Hunde dort getötet wurden oder werden. Ich verstehe aber, dass man wie Dani sagt, dann meide ich zukünftig auch diese Länder. Und auch, wie du sagst, um die Dinge in Relation zu rücken. Dafür muss man aber mMn keine Statistiken auswerten - für mich hat die generelle Thematik um Frankreich bereits gereicht. Aber ich akzeptiere auch durchaus, dass du das anders sieht - und das ganz ohne emotionale Entgleiser.

    Bashing finde ich so oder so nie zielführend und immer eine Einbahnstraße. Ich würde auch kein ganzes Land und seine Mitbewohner deswegen kategorisch ablehnen. Und dies hier:

    "Ich persönlich finde das DK Hundegesetz ohne Zweifel kritisierenswert, aber ich finde auch, das es oftmals auf ein DK Bashing hinausläuft sobald es um dieses Thema geht. Alles andere wird dem untergeordnet und das hat DK und seine Einwohner nicht verdient!"

    kann ich auch einfach unterschreiben.

    Maevan

    Na da habe ich aber Glück das Du nicht bestimmst welche Richtungen ein Austausch nehmen darf. Gott bewahre das andere Länder genannt werden, deren Hundegesetze ich ebenfalls kritikwürdig finde. Ja, lasst uns den Mantel des Schweigens drüber werfen, denn huiiiiii, sonst ist es whataboutwism. Ich nenne das was Du gerade tust Polemik. Das sind u.a. so Schlagwörter um einen unerwünschten Diskussionsfluss im Keim zu ersticken. Hilft einem Austausch auch ungemein.

    Ja ich bin der Meinung das der Weg ein Land voller gastfreundlicher Menschen zu boykottieren, weil ich ein Gesetz derer Regierung nicht richtig finde, nicht der Richtige für mich ist.

    Im übrigen Maße ich es mir nicht an andere zu kritisieren weil sie es anders sehen und handhaben als ich. Einfach weil es für viele ein emotionales Thema ist. Und du so?

    Ich hab literally nicht den Deut einer Ahnung warum du dich offenbar persönlich angesprochen gefühlt hast, obwohl ich dich nicht mal zitiert habe?

    Ich bin auch absolut nicht persönlich geworden, noch habe ich geäußert, ein Land vollkommen zu boykottieren. Ich stimme dir dahingehend sogar zu, und würde dich auch nicht kritisieren, wenn du es anders sehen würdest. Kein Plan, wo und wie du das jetzt in meinem Post herausgelesen hast, ich verstehe schlichtweg den Take nicht, jetzt Statistiken zu vergleichen, um zu sehen, welches Land das ... schlimmste ist? Was wäre denn das Ergebnis einer Auswertung? Ok, Dänemark hat 500 Hunde im Jahr, Frankreich 1000, also darf man hier Dänemark nicht so sehr kritisieren? Oder um darzustellen, dass Dänemark zwar Hunde tötet, aber nicht so viele wie Land XY? Es geht mir auch nicht darum den "Mantel des Schweigens" um irgendwas zu hüllen (lol), ich finds ja auch sinnvoll, andere Länder + Sitten dahingehend genauer anzuschauen und mich zu informieren. Das mit der Emotionalität glaube ich dir allerdings gerne, ich bin allerdings nicht dein Feind, ich bin sogar im Grunde deiner Meinung.

    danimonster Das widerum kann ich nachvollziehen.

    Hat jemand eine Statistik wieviele Hunde in Deutschland Frankreich Spanien Portugal Amerika aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten und oder weil die Tierheime voll sind eingeschläfert wurden in Zeitraum 2010 bis 2020 und welche Relation das zur gesamten Population des Landes steht.

    Und inwieweit hilft dieser generelle Whataboutism dieser speziellen Diskussion um Dänemark und deren Gesetze? Man kann jede Diskussion übrigens ganz wunderbar auf diese Art und Weise führen und sich vom Thema entfernen. Dänemark hat ein kritisches Hundegesetz? Dann darfst du aber ja nicht nach Frankreich, ganz zu Schweigen von Portugal, Spanien und den Balkanstaaten, wo die Hunde ja karrenweise eingeschläfert, in den Müll geworfen oder ähnlich unschön "entsorgt" werden. Wieso muss man hier eine unschöne Situation (Dänemark) mit einer anderen unschönen Situation (Frankreich?) aufwiegen? Beide Länder scheinen womöglich nicht optimal zu sein, aber jetzt mit Zahlen aufzuwiegen und zu sagen: Land A ist weniger schlimm als Land B weil Grund XY ... macht Land A vielleicht besser, aber BESSER in dieser Sache ist doch ungleich gut und "ungefährlich" ?

    Seltsame Herangehensweise der Diskussion ... vor allem, weil es hier um Dänemark geht.

    Wie oft passiert das wirklich das ein unauffälliger Labradormix fälschlicherweise in die Mülen der Justiz gerät?

    Ich finde ehrlich gesagt, selbst wenn es nur ein einziger pro Jahr ist, ist dieser einzige schon zu viel.

    Das ist echt ziemlich eiskalt. "Gaaanz selten stirbt mal ein Hund fälschlicherweise". Unrecht wandelt sich doch nicht zu Recht erst ab einer bestimmten Opferzahl...

    Unser Welpe ist Freitag 4 Monate alt aber wir füttern sicher noch ne Weile drei Portionen, er ist einfach so verfressen :woozy_face:

    DatMudi Ich hab dafür die App Dogorama genutzt und tatsächlich zwei feste Welpenfreunde gefunden, mit denen ich mich regelmäßig zum Spielen treffe. Hab auch schon bei eBay Kleinanzeigen Gesuche gesehen. Vllt sogar hier? Viel Freude mit deinem Zwerg ❤️

    echt? vielleicht wissen das die Leute nicht, weil man bei Pudel direkt diesen Halb nackig halb bommel schnitt vor augen hat (weiß den namen dafür gerade nicht)
    Wobei die die hier rumlaufen, die kann man eher nicht mit einem Pudel verwechseln, die sehen irgendwie eher aus wie teddy bären :D

    Unser Pudel wird mit seinem Schnitt (alles auf ca. 10mm) auch meist für einen Doodle gehalten. Als Pudel erkennen ihn vielleicht so 2-3 Leute von 10.

    Kann ich so unterschreiben. Wir waren bisher immer Golden Doodle, wegen der noch goldfarbenen Ohren, die der Zwerg noch hat.

    "Ach das ist ja auch ein Golden Doodle!"

    -"Nene. Pudel!"
    "Doodle?"
    -"Pudel. Großpudel!"
    "Achwas."

    Auch der Kleinpudel meiner Mutter wurde regelmäßig sehr überzeugt für etwas Doodeliges gehalten: "Was, DAS ist ein Pudel? Der sieht ja gar nicht wie einer aus...."

    Bei Merlin wächst grad auch die lange Schnauze etwas dichter, da wird die Unterscheidung jetzt nochmal n Ticken schwieriger! :lol:

    Pudel +Goldie oder Labi sind vielleicht nur teure Mischlinge, aber Pudel überall reinzumischen mit dem Versprechen der Pudel vererbt sein Wesen ist Betrug.

    Ohne wertend oder angreifend klingen zu wollen, denn ich kenne deinen Hund und dich ja gar nicht - magst du was über ihn erzählen, und wie du an ihn gekommen bist? Du wirkst, nur vom Lesen her, tatsächlich auf mich ein wenig verbittert oder zumindest emotional (auch nicht wertend gemeint) was diese Thematik angeht, speziell immer betonend, dass man nie davon ausgehen soll, dass sich der Pudel weitergibt, mich würde daher wirklich interessieren, was deiner für ein Hundetyp ist, und was deine Geschichte dahinter. Es sei denn ich habs hier überlesen, dann kannst du gern zitieren :tropf:

    Da lag das Interesse also mal beim Retriever. Alle anderen, die ich befragt habe, wollten im Grunde einen Hund mit den Eigenschaften eines Pudels. Nur in cooler.

    Entschuuuuuuuuldige? :stock1: Pudel sehen ja mal deutlich cooler mit Sonnenbrille aus, als Goldies!?
    (Ich mach nur Spaß :ugly: Ich mag beide Rassen - und bin natürlich voreingenommen!)