Beiträge von Maevan

    Mal davon ab muss ich keine Fremden - auch keine Kinder - an meinem Hund haben, die ich eventuell selbst nicht gut kenne/leiden kann/zu denen ich in keiner Beziehung stehe. Wieso auch? Eigene Familie, Kinder aus der Familie, alles fein. Mich interessieren aber andere fremde Menschen, denen ich irgendwo unterwegs begegne, absolut nicht. Kinder eingeschlossen. Die würden mich ja auch nicht interessieren, wenn ich ohne Hund unterwegs bin. :emoticons_look: Bin ja nicht everybodys darling, und mein Hund auch nicht.

    Wir hatten gestern auch eine Situation, wo wir im Park waren, Hund im Freilauf, am anderen Ende kommt ein Vater mit einem Kind, das gerade so laufen kann. Wir gehen ein Stück weiter - der Hund interessiert sich nicht für Fußgänger, schon gar nicht auf gewisse Distanz - und während wir gehen, hör ich hinter mir: "Haaaaaaaaallooooo! Huuuuuuuuhuuuuuu! WUFF WUFF WUFF haaaaaaaallooo komm mal!", vom Kind und Vater abwechselnd gerufen, während die beiden hinter uns her kommen. Der Hund guckt dann natürlich schon mal interessiert hin, die beiden rufen weiter. Ist mir schon klar, dass der Vater dem Zwerg gern zeigen will: Guck mal, netter Hund, süß oder? Aber das ist halt nicht im Ansatz zuende gedacht. Ich hab einen Junghund, der ist überschwänglich, der hüpft, und hätte ich nicht von ihm gefordert, bei mir zu bleiben, wär er vllt doch mal rüber gelaufen und hätte das Kind möglicherweise auch umgerannt. Ist das der Sinn von solchen Aktionen? Im worst case will der Vater dann, dass das Kind lernt, Hunde sind nett, dann wird der Junge doch von nem Hund umgerannt und lernt genau das Gegenteil.

    Ich hab keine Kinder und es ist auch nicht mein Bildungsauftrag, Kindern den Umgang mit Hunden DURCH meinen Hund beizubringen, nur weil ich einen Hund habe. Familie, Freunde, Freunde von Kindern ausgenommen. Die gehören dann zum Leben dazu. Fremde Kinder? Nö.

    Auch die Pudeldame nicht, lockende Menschen findet sie unwürdig. Die werden allenfalls kurz verbellt, wenn sie zu aufdringlich werden. Lilly ignoriert fremde Menschen eh. Gibt schon Menschen, die das doof finden, aber sie akzeptieren es meistens trotzdem.

    Hoffe, Merlin entwickelt sich noch irgendwann in die gleiche Richtung. Zurzeit geht er an Menschen eigentlich gelassen vorbei, es sei denn, jemand lächelt ihn an. Oder gibt ihm mehr Aufmerksamkeit. Dann ist eher: OH MAN DER HAT MICH ANGELÄCHELT, ER HAT GELÄCHELT; HAST DU GESEHEN!? OH MAN OH MAN OH MAN :ugly: , ichsaghallo!? SAGEN WIR HALLO!? Nein? .... nagut, wedelwedelwedel, kurz heimlich nachglotzen wenn die Muddi vorbei ist muss schon drin sein, vllt lächelt er nochmal?

    Aber dann ist zumindest auch gut xD Wenns mit dem freundlichen Vorbeilatschen so bleibt, ist mir auch Recht.

    Mal an alle und völlig offtopic: Habt ihr gute Ideen für Denk-Schnüffel-Köpfchen-Suchspiele? Indoor und gern auch Outdoor? Wir haben mittlerweile die Teebeutel-Suche toll aufgebaut und das macht ihm auch echt eine Menge Spaß, ich hätte gern noch ein weiteres Spiel für die geistige Auslastung, gern mit relativ wenig körperlicher Betätigung. Hab schon überlegt, einen Futterbeutel zu präparieren und ihn an einer Schnur irgendwo drunter zu legen, aber ich glaub fast, das versteht er zu schnell...

    Witzig, wie unterschiedlich das ist. Hier behält jeder seinen Hund bei sich, ich wurde mit Nando noch nie von anderen Hunden belästigt. Tatsächlich finden ihn super viele auch schön, halten aber wie bei SavoirVivre Abstand.

    Leider kommen auch die Freunde von meinem Sohn nicht so, einerseits, weil wir ausserhalb wohnen und es doch ein bissle Strecke ist, andererseits auch wegen Nando. Die haben Angst vor ihm. Dabei mag er Kinder wirklich gern und ich sperre ihn sowieso bei fremden Kindern weg. Er hat auch noch nie ein Kind, außer meine zwei angesprungen. Aber gut, das ist halt so.

    Die Kinder besuchen deinen Sohn nicht, weil sie Angst vor Nando haben? :omg: Krass, das habe ich so auch noch nicht gehört. Als ich so 13 war, hatten wir einen Goldie, der auch manchmal etwas stürmisch war. Aber meine Freunde und die meines jüngeren Bruders hat das nie abgehalten, obwohl sie eigentlich alle aus Haushalten ohne Hunde kamen. Vor allem, weil du ihn ja auch wegsperrst und er ja subjektiv nicht zum Fürchten aussieht. Aber gut, Angst ist ja bekannterweise nicht rational und meine Vermieterin hat sich auch nicht durchringen können, unseren Hund als mikrokleinen Welpen mal zu streicheln, weil sie große Angst vor Hunden hat.

    Bei uns ist es übrigens auch nicht so schlimm wie bei Ben_auch_mal_hier , es hält sich noch die Waage zwischen Leuten die absolut distanzlos mit ihren Hunden sind und denen, die sich angemessen verhalten. Aber hier ist die Hundedichte auch wirklich wirklich hoch. Das könnte für mich etwas weniger sein, aber ich hab ja selbst dazu beigetragen |)

    Ich kenne Briards von meiner Familie - allerdings nur, weil sich ein Teil davon sehr dafür interessiert hat und ich sie auf verschiedene Züchterbesuche begleiten durfte. Die sind schon speziell, besonders die Rüden, kamen mir sehr misstrauisch vor. Der Familienzweig hat sich dann letztendlich auch dagegen entschieden und stattdessen haben Tante und Onkel sowie zwei der Cousinen Wäller. Ich weiß ja nicht wonach ihr genau guckt, aber das sind alles drei wirklich tolle, gelassene, entspannte und trotzdem wachsame Hunde. Die sehen natürlich alle auch anders aus, aber der Hund meiner Tante sieht einem Briar schon sehr ähnlich :tropf:

    Danke.

    Wir suchen garnicht unbedingt einen Rassehund, aber als Rasse würde uns der Briard sehr zusagen.

    Ich kenne nur einen aus meiner Kindheit, sehr wachsam, sehr gehorsam, in sich ruhend, gleichgültig gegenüber Fremden und Hunden, sehr verschmusst und vorsichtig mit Kindern. Echt ein Traum.

    Also das klingt für mich eher wie ein Wäller als wir ein Briard. Aber nun, das Gesamtbild bei Briards ist offensichtlich sehr durchwachsen. An deiner Stelle würde ich mir auch die Wäller mal ansehen, das passt nämlich auf alle die ich bisher kennen lernen durfte. Davon ab denke ich aber auch, dass du dir Zeit lassen solltest - und deinem Teenie ebenfalls :woozy_face:

    Ich kenne Briards von meiner Familie - allerdings nur, weil sich ein Teil davon sehr dafür interessiert hat und ich sie auf verschiedene Züchterbesuche begleiten durfte. Die sind schon speziell, besonders die Rüden, kamen mir sehr misstrauisch vor. Der Familienzweig hat sich dann letztendlich auch dagegen entschieden und stattdessen haben Tante und Onkel sowie zwei der Cousinen Wäller. Ich weiß ja nicht wonach ihr genau guckt, aber das sind alles drei wirklich tolle, gelassene, entspannte und trotzdem wachsame Hunde. Die sehen natürlich alle auch anders aus, aber der Hund meiner Tante sieht einem Briar schon sehr ähnlich :tropf:

    Heut waren wir auch wieder im Freilaufgebiet, er ist ja tendenziell echt ein toller Freilaufhund, bleibt in der Nähe, bleibt auf den Wegen, reagiert auf Rückruf, es sei denn, ein anderer freilaufender Hund geht auf eine Spielaufforderung ein. Dann ist vorbei. Dann kann ich mich auch aufn Kopf stellen und n Rad schlagen. Bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich das am besten handhabe. Schlepp dran und erst wieder Freilauf, wenn Rückruf auch bei Ablenkung sitzt? Hund abholen und anleinen und kommentarlos weiter? :denker:

    Ich würde ihn in so einer Situation schlicht nicht abrufen. Wenn in einem Auslaufgebiet beide Hunde spielen wollen, dann ist das doch ok. Für Lucifer ist das Abrufen aus dem Spiel die Königsdisziplin. Und ich bin ganz ehrlich, je nachdem mit wem er spielt, warte ich erstmal ne Weile ab, bis der erste Dampf raus ist und dann rufe ich. Kommt er, lob ich ihn wie doof, lass ihn wieder los. Ihn ran rufen soll nicht den Charakter von "Nu ist der Spaß vorbei" bekommen.

    Ist er in einem Spiel und ich will das warum auch immer beenden, dann sehe ich ihm ganz gut an, ob RR eine Option ist. Manchmal gehe ich 20m weiter und dann kommt er von allein hinterher, oder ich sammel ihn auch mal ein. Ich weiß, dass er nicht in jeder Situation abrufbar ist, daher rufe ich nur, wenn ich sicher bin er kommt.

    Neee, ich ruf ihn da auch nicht ab, ich weiß genau, es bringt nichts und ich mach mir damit nur den Rückruf kaputt :tropf: deswegen die Frage, was die Alternative ist. Aber so wie du es beschreibst klingt es echt gut! Mit seinen Spielfreunden kommt auch manchmal die obligatorische Pause wo er dann mal kurz ansprechbar ist, mach ich dann meist, bin dann immer froh wenn er es registriert. Aber deine Herangehensweise gefällt mir! Danke!

    Sie hat das böse Wort gesagt :flucht:

    Leinen sind der Grund, weshalb ich jedes Mal auf‘s Neue überlege, ob ich wirklich, wirklich einen Hund möchte. Und bin froh, dass der Babyhund meine Inkompetenz an dieser Stelle nicht ausnutzt.

    Wie oft ich ableine, weil ich mich mal wieder gnadenlos verheddert habe :mute: und das Schlimmste, am Hund liegt es nicht, die steht meistens Schulter zuckend da und versteht nicht, warum ich das tue.

    Ich erkenn mich irgendwie wieder ... ("Sorry, ich muss mal eben..." "Warte mal Hund, ich hab schon wieder..." "Oh man, ich muss mal wieder....warte kurz...!", während der Hund daneben steht und mich mit schief gelegtem Kopf halb mitleidig, halb irritiert beobachtet, wie ich ableine oder dusslig seine Pfoten anhebe und dabei Selbstgespräche führe, denn natürlich versteht er kein Wort von dem was ich da sage...") Mit Schlepp ist es besonders schlimm, die war bisher nur 1x im Einsatz, weil ich nicht wusste, ob er im Wald schon auf Spuren reagiert - hat er nicht, aber ich muss echt üben, das Ding irgendwie gut zu halten.

    Heut waren wir auch wieder im Freilaufgebiet, er ist ja tendenziell echt ein toller Freilaufhund, bleibt in der Nähe, bleibt auf den Wegen, reagiert auf Rückruf, es sei denn, ein anderer freilaufender Hund geht auf eine Spielaufforderung ein. Dann ist vorbei. Dann kann ich mich auch aufn Kopf stellen und n Rad schlagen. Bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich das am besten handhabe. Schlepp dran und erst wieder Freilauf, wenn Rückruf auch bei Ablenkung sitzt? Hund abholen und anleinen und kommentarlos weiter? :denker:

    Im Ernst?? In der Zeit hab ich zweimal die komplette Bzde gesaugt... :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich liebe Terrierfell- kurz geschüttelt, ne Runde rennen, und die Wuffs sind trocken...

    Ich hab nen Boxer, der braucht sich nicht mal zu schütteln um nach einem Regenguss und nassen Wegen trocken zu sein, so kurz ist sein Fell :lol:

    Aber wir wohnen hier sehr dicht besidelt und gehen den Hundestrich entlang Gassi. Auch wenn alle relativ zuverlässig den Kot ihrer Hunde aufsammeln. Du kannst davon ausgehen, das an vielen Stellen wo Gustaf seine Pfoten hinsetzt, am gleichen Tag mit hoher Wahrscheinlichkeit schon hingepisst oder hingekackt wurde. Ganz zu schweigen vom "Stadtdreck" an den Pfoten.

    Er darf mit aufs Sofa und auch ins Bett, da reicht mir nicht Pfoten mit einem Handtuch saubermachen. Bäh.. alleine der Gedanke :igitt: . Ich könnte mal den Eimer mit urpsrünglich klaren Wasser nach dem letzten Gang fotografieren.. dann bekommt man mal ein Gefühl dafür was da aus den Pfoten rauskommt an Dreck.. an Ruhetagen (= nur 3x 20-30min Lösegänge um den Block).

    Ich kann dich zu 100 % verstehen. Wir wohnen in einem Außenbezirk von Berlin, hier ist es zwar eher dörflich(er) aber deswegen auch: viele andere Hunde. Viele, die leider ihren Kot auch nicht aufsammeln. Dann das ganze Laub jetzt unter dem sich so manche Überraschung findet. Ich find das auch ... bäh. Wir machen die Pfoten/Beine auch immer nach jedem Gassigang sauber. Find die Idee mit dem Eimer auch ganz gut, aber hier ist leider kein Platz dafür. Wir haben diese "Becher" mit den Noppen, wo man Wasser reinfüllt und die Pfoten durchwäscht. Ich habe mir jetzt allerdings mal ne Bürste besorgt, die man direkt mit Wasser füllen kann und erhoffe mir davon etwas leichteres Handling :D