Beiträge von Maevan

    Danke dir, das hilft mir ein wenig zur Orientierung. Vor dem Schlafengehen bekommt er derzeit wegen Ausschlussdiät eine Portion leicht eingeweichtes Trockenfutter seiner Proteinsorte, meist so gegen 22-23 Uhr.

    Früh könnte ich versuchen, aber da ist es meist schon zu spät, wenn es "so ein Tag" ist, und er nimmt nichts mehr. Joggen ist auch am Tag vorher, das hab ich blöd ausgedrückt. Also einen Tag vorher Nachmittags joggen, am nächsten Morgen dann Bauchschmerzen. Ich hab mich schon gefragt, ob er da wegen der Anstrengung/Laufen einen erhöhten Verbrauch hat, schneller verdaut/verbrennt, sodass der Magen schneller wieder leer ist... Normalerweise stehe ich auf, begrüße ihn kurz und da merke ich schon, wie es ihm geht. An guten Tagen wuselt er freudig hinter mir her und kommt dann in die Küche um schon bisschen Frühstück zu betteln/naschen, bevors Gassi geht. An einem schlechten Tag bleibt er angespannt irgendwo sitzen und ich höre das Knarzen und Quitschen in seinem Bauch/Darm, da weiß ich direkt Bescheid. TA meinte, es sind Blähungen, aber er pupst überhaupt nicht, tagsüber nicht, morgens nichts, gefühlt nie und wir riechen auch nie was. Gestern gab es dann, als es wieder passiert ist, morgens direkt Buscopan. Das hat dann geholfen und Rest des Tages war wieder alles paletti.

    Proteingehalt finde ich auch ein interessantes Thema, behalte ich mal im Hinterkopf; Kauartikel lassen wir auch gerade weg. Gestern war allerdings Zähneputzen dran.
    Ich denke wir testen jetzt mal 14 Tage komplett "neutrales" Programm, also nur sein derzeitiges Futter, ich lass auch mal Joggen ausfallen, kein Zähneputzen und nix. Mal sehen, und dann schauen, wie es sich entwickelt... :dizzy_face:

    Waren heut wieder eine große Runde im Wald unterwegs und der Hund komplett im Freilauf, bis auf eine Situation, wo ich ihn dann angeleint habe, damit er einen Opi-Hund nicht über den Haufen rennt.

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    Sieht man im Video sogar ganz gut ganz am Ende, wo er stehen bleibt und glotzt. Wir haben geübt, dass er im Freilauf nicht einfach zu jemandem hinrennt, sondern auf Freigabe wartet und heute hats zum ersten Mal richtig gut geklappt. Konnte in Ruhe zum Hund aufschließen, anleinen und Freigabe verweigern, da in dem Fall der andere Hund angeleint und deutlich älter und kleiner als mein Hüpfdoing war. Insgesamt war er wunderbar entspannt und folgsam unterwegs heut. Wird immer besser, der konsequente Schleppleinenknast zahlt sich langsam aus, ich passe auch wirklich wie ein Schießhund auf, dass er mir nicht abhaut, und morgens unter der Woche ist zum Glück auch nicht so viel los (bis auf die Gassi-Servicegänger, die kommen dann aber auch gern dann mit 10 Hunden um die Ecke x.x)

    Gesundheitlich sind wir leider immer noch nicht beim Durchbruch. Haben seit 2 Wochen das Futter komplett umgestellt (Ziege) und er verträgt es eigentlich wirklich gut, Kot ist top, auch endlich in der richtigen Farbe, kein Ohrenjucken mehr, die Ohr-Entzündung ist weg, generell wirkt er sehr zufrieden ... leider bisher nur 12 Tage lang, dann kam wieder morgens ein Bauchweh/Blähungen-Anfall, also direkt beim TA angerufen, Problem geschildert, Hund hat in der Zwischenzeit aber endlich gefressen, trotzdem hingefahren, Resultat natürlich: Hund dort wieder völlig in Ordnung. War eben auch "nur" ein Notfall-Termin für den Checkup, sodass die Internistin nicht da war, haben Sivomixx mitbekommen und auch mal Schmerz- und Magentabletten für den Akutfall. Der ist dann gestern morgen eingetreten, nach 10 Tagen. Nach Buscopan und Frühstück war wieder alles ok.

    Ich werd einfach nicht schlau aus dem ganzen. Tagelang ist Ruhe, dann plötzlich morgens wie aus dem Nichts dolle Blähungen/Bauchweh/Bauchgeräusche mit Zittern, alles weg, sobald er Frühstück hatte (wovon man ihn natürlich aufgrund der Übelkeit erstmal überzeugen muss). Kot is weiterhin gut, kein Erbrechen, sonst fröhlich-freundlich aufgeweckt wie immer, frisst gut - es passiert wirklich nur Morgens und gefühlt völlig unvorhersehbar. Wir führen eine Weile schon Tagebuch, dachten erst, dass er Dinge mit hohem Proteingehalt nicht verwerten kann, jetzt gabs aber auch davon nix mehr und als "Trigger" bleibt, dass ich beide Male vor den morgendlichen Bauchschmerzen mit ihm Joggen war. Kann da ein Zusammenhang bestehen? Wir lassen jetzt testweise 2 Wochen alles, was irgendwie "ungewöhnlich" ist mal weg (joggen, alles andere an Futter außer das Hauptfutter), haben jetzt nochmal einen Termin bei der Internistin und überlegen, tendenziell nochmal Futter zu wechseln und sonst wirklich mal ne Magenspiegelung zu machen. Großes Blutbild war völlig unauffällig, Röntgen + Ultra war unauffällig, beim letzten Mal Tierarzt war der Bauch sogar "ganz weich" nach TA. Er bekommt Ulmenrinden-Schleim, einen Nachtsnack und Sivomixx (vorher hatten wir Bactisel). Wenn wir weiterhin so im Trüben fischen, mach ich demnächst mal einen Thread auf für Schwarmwissen. Langsam wird man doch ratlos. :loudly_crying_face: Und so ganz auf meine "Vielleicht sinds die Hormone?"-Theorie mag auch kein TA bisher eingehen, aber ich hab halt auch keine Ahnung.


    Hektorine Du meinst mit der Bezeichnung "Kaliber" nicht nur die Größe, sondern auch die Neigung des Hundes zu beschädigendem Verhalten.

    Eine solche Neigung, und eben auch dass diese dem Halter im Vorfeld bekannt war, steht aber noch gar nicht fest, und wird sicher Gegenstand der Ermittlungen sein.

    Sollte sich allerdings herausstellen, dass ein Gefahrenpotential des Hundes bekannt war, dann gebe ich dir Recht: Hunde solchen Kalibers gehören maximal mit Leine und Maulkorb gesichert in Bereiche, wo üblicherweise viele Kinder anzutreffen sind.

    Nö, nicht unbedingt. Denn Staff-Mixe stehen in der Regel auf fast allen Rassenlisten der Bundesländer, so auch in Sachsen-Anhalt. Und wie immer gilt dann auch: Maulkorbpflicht und Leinenpflicht, oder?

    Ich habe nur quer gegoogelt und offenbar stehen Staff-Mixe auf der Rassenliste von SA und müssen entsprechend gesichert werden - auch völlig ohne festgestelltes Gefahrenpotential. Ein Hund "diesen Kalibers" hätte nach meiner Recherche sowieso einen Maulkorb tragen müssen, und das nicht nur, wo viele Kinder anzutreffen sind. Dann wär das ganze vermutlich zwar nicht angenehm, aber sicher nicht so schlimm ausgefallen. Aber es ist den Leuten halt offenbar egal, was geregelt ist.

    (Alles unter der Prämisse, dass meine Google-Recherche zutreffen ist, vllt ist jemand aus Sachsen-Anhalt und kann das bestätigen. Ist im Bundesland-Wirr-Warr immer etwas unübersichtlich).

    Hier ists die Läufigkeit der Hündinnen, die denke ich auch mit rein spielt. Alles riecht sooo gut.

    Kenn ich. Merlin ist wirklich mittlerweile sehr sattelfest mit allen Reizen, inklusive anderer Hunde. Er wird aber tendenziell sehr sehr oft angepöbelt, fällt mir so auf. Ich hab das Gefühl, jeder andere Hund hat ein "Problem" mit ihm, oder es sind vllt sehr viele intakte Rüden hier, keine Ahnung... vielleicht ist es die Größe, ist ja nicht so, dass er zurückbellt oder pöbelt, er guckt halt, ich lass ihn auch nie zu lang gucken (4 Sekunden werden innerlich runtergezählt, dann gehts weiter) und meist läuft er auf der abgewandten Seite im Fuß wirklich unauffällig vorbei, weil ich den anderen Hunden auch nicht immer so einen Stress machen will. Wenn hier aber ein paar Hündinnen läufig sind, merk ich das sofort. Er ist dann draußen deutlich "eiliger" unterwegs und alles muss markiert werden. Dann würde er auch gern die Route festlegen, und schaut mich demonstrativ beleidigt an, wenn ich doch eine andere Straße nehme, als die, in die offenbar die Herzdame verschwunden ist. |)

    Zurzeit ist er sonst wirklich ein echt braver Kerl. 1 Monat noch, dann ist er echt schon ein Jahr alt, hilfe. Heute gabs deswegen mal die Erlaubnis, das Hirn auszuschalten und mit dem Wubba über die Wiese zu ballern. Stimmt schon, Ausgleich ist wichtig :woozy_face:

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    "Meiner ist nett, der tut nix." :face_with_symbols_on_mouth: :face_with_steam_from_nose:

    Ich versteh nicht, wie man sich weiter über die Bitte echauffieren kann, den eigenen Hund doch an die Leine zu nehmen, wenn SOWAS immer noch regelmäßig in den Medien auftaucht.

    Und ich verstehe alle (Klein)-Hundbesitzer, die sich auf ihren Spaziergängen entsprechend für solche "Tut nix will nur hallo sagen hört gut ohne Leine"-Hunde wappnen. Man denkt sich ja auch manchmal, dass es nicht sein kann, dass es wirklich so viele Hundebesitzer gibt, die einfach nicht um eine Ecke denken können - aber wenn man auf Social Media mal ein Reel/Video sieht und dann die Kommentare liest, kann man auch nur kotzen. "Es gibt eben Hunde, die sind halt sozial und freundlich!!!111" "Man entspannt euch mal, früher war auch alles nicht so verkopft!"

    Kannste dir nicht ausdenken.

    Rant over.

    :hushed_face:

    Oh wow. Was ist denn das da an den Hinterläufen.... sind das die Ellebögen? x_x Sprungelenk, Knie? Ist es ein Gelenk?

    Dieser Fellberg so hoch wie der Hund....