Kennt das jemand von euch?
Ja,
ich habe vor ein paar Wochen Zwillinge aufgenommen, frisch aus dem Krankenhaus.
Zuerst nur die Eine - die schlief 2 Wochen neben unserem Ehebett (im eigenen Bett) - es war ähnlich anstrengend.
sie war sehr unruhig - vor allem haben mich die typisch Säuglings-Atem-Anstrengungs-was auch immer - Geräusche sehr gestört.
Jede zweite Nacht konnte sie nur mit Körperkontakt schlafen - wobei ich gar nicht schlafen kann ...
Dann kam die Schwester - beide im Bettchen neben unserem Bett.
Ich war nur noch am "sshhht ...", Hand auflegen, Schnulli geben, Kind 1 hochnehmen, Kind 2 streicheln, ...
Nach einer Nacht habe ich sie ins Kinderzimmer gestellt.
Ich bin mir wie eine Rabenmutter vorgekommen - aber es half.
Ich konnte schlafen - war ruhiger - die Kinder waren ruhiger.
Gluckerten noch vor sich hin - aber ich bin auch nicht bei jedem natürlichen "röcheln" hochgeschreckt.
Die beiden können sich sehr gut selber regulieren bereits - kurzes quaken, und noch ehe ich am Bettchen bin sind sie schon wieder eingeschlafen.
Vielleicht ist es bei uns die Ausnahme, weil die zwei ja bereits einen "Krankenhausrythmus" haben und es "gewohnt" sind das nicht sofort jemand kommt. (auch wenn das traurig ist). Oder weil sie ja zu zweit im Bettchen liegen (wobei sie sich ja nicht berühren oder sonstwie beruhigen)
Zudem habe ich ja noch die Sicherheit, dass die zwei an einen Überwachnungsmonitor angeschlossen sind, der Puls und Sauerstoff überprüft - sollte das was nicht optimal sein, piept uns das Ding wach - gibt mehr Sicherheit als jedes Babyphone.
Zusätzlich haben wir alle Türen auf und brauchen ca. 4-5 Schritte vom Ehebett zum Babybett.
Aber hier hat tatsächlich die räumliche Distanz geholfen das alle etwas mehr Schlaf bekommen - und auch, dass ich nicht mehr bei jedem quaken eingreife.