Ich begreife immer noch nicht, was dagegen spricht, eine gute Zucht mitzufinanzieren.
Damit die Hunde entsprechend untersucht und versorgt werden können, damit ausreichend Rücklagen da sind, um im Fall der Fälle umfassende Behandlung zu ermöglichen, damit die Zeit da ist, dass sich der Züchter wirklich problemlos gut um alle kümmern kann: Ja, das kostet.
Hundeleben lang. Und ja, das bezieht auch die Mutter mit ein.
Zusätzlich wird noch erwartet, dass ein seriöser Züchter Hunde zurücknimmt. Dafür braucht es Kapazitäten und Puffer.
Würde jetzt verlangt werden, dass Welpenpreis gleich Futter plus Impfen, Wurmkur, Chippen ausfällt - weil der Züchter seine Zucht nicht zumindest anteilig über den Welpenverkauf finanzieren darf - dann würde es aber ganz schnell ganz dünn aussehen an der Züchterfront, weil die meisten Menschen nicht aus Geld gemacht sind.
Den Welpenpreis in Verbindung damit zu bringen, wie gut sich um die Hunde gekümmert wird und ob das wirklich geliebte Familienmitglieder oder Gelddruckmaschinen sind, finde ich absurd. Auch das mittlerweile gebetsmühlenartig wiederholte "Ich finanzier denen nicht ihr Hobby!" löst nur noch Augenrollen aus.
Will man einen Welpen einer gewissen Herkunft mit gewissen Voraussetzungen, dann bezahlt man genau das: die Herkunft und die geschaffenen Voraussetzungen. Und die kosten nun einmal.
Aber erfahrungsgemäß ändert sich vehementes Darüber-Aufregen und Verurteilen bei vielen erst dann ganz ganz schnell, wenn sie selbst in der Lage sind und einen wirklichen Überblick haben, der weiter reicht als einen Wurf.