Beiträge von MoniHa

    Ungewöhnliche Frage:

    Ist "ich als Nachbar sehe nicht, dass Person XY mit den Hunden rausgeht" ein valider Grund für eine Anzeige beim Vet-Amt?

    Dann hätte ich schon hunderte Anzeigen....

    Für den Nachbarn kann das ein valider Grund sein, aber ich denke, das Vet-Amt würde, wenn überhaupt, mal nachfragen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die daraufhin einen Hausbesuch starten. Das TSchG sagt auch nichts über Spaziergänge, wohl aber über Auslauf außerhalb des Zwingers. Also: ich mit Garten und 2 Hunden sowie Nachbarshündin könnte problemlos keinerlei Spaziergänge machen, da sowohl Auslauf im Garten möglich ist als auch Kontakt zu Artgenossen (da würden meine beiden wohl schon reichen).

    Dann muss ich jetzt deine Vorstellung sprengen...

    Hauptsache noch ne Keule obendrauf hauen!

    Ich habe hier genau wie andere meine Meinung geäußert. Und ich finde es nicht in Ordnung, gegen geltende Leinenpflicht zu verstoßen. Ist so. Hat mit Keule nichts zu tun.

    Du liest auch nur was du lesen willst

    Hund in Bereich mit Leinenpflicht abgeleint, weil halt.

    Erwischt wurden. Sich darüber ärgern, das man dabei erwischt wurde und dafür zur Kasse gebeten wird.

    Was hab ich da jetzt rausgelesen, was nicht dasteht?

    Oder hätte ich ernsthaft den Part mit "Leinenpflicht aufgehoben bei läufigen Hündinnen / bei Regen / wenn dem Halter gerade danach ist" berücksichtigen sollen als Begründung? Ist für mich keine Begründung. Es ist eine Ausrede.

    Und doch doch Bellabetty natürlich zeigst du mit dem Finger. Wolltest du sogar in deiner Stellungnahme verwenden, weil das Verhalten anderer anscheinend deins rechtfertigen oder davon ablenken sollte.

    Dass dich das ärgert: gut.

    Mich hätte dein Verhalten geärgert. Es gibt Leute wie mich, die gehen mit bestimmten Hunden mit vollster Absicht in leinenpflichtige Gebiete, zu beschissenen Zeiten, bei beschissenem Wetter, um dort möglichst wenigen und wenn dann angeleinten Hunden zu begegnen und somit einen möglichst entspannten Leinenspaziergang zu haben. Und dann lässt du ausgerechnet dort deinen Hund ohne Leine rennen. Geil.

    Du hast auch keine Begründung für dein Missachten der Leinenpflicht. Du hast eine Ausrede dafür.

    Ebenso wie du mit dem Finger auf andere zeigst, machen das andere Menschen fürchterlich gerne nach, wenn keiner erwischt wird und dafür zahlen muss. Zum Glück lief es hier anders und du wurdest erwischt.

    Ich würde die Matte weiter nutzen, aber nur dann, wenn ihr nicht aufpassen könnt.

    Das spart Nerven, das spart Putzen, das spart Ärger und Frust.

    Ja, auch wenn dein Mann dagegen ist.

    Baut eine Routine auf: morgens zu allererst raus. Langsam die Umgebung erkunden und das so aufbauen, bis sie sich draußen wirklich entspannt, verlässlich und komplett leert.

    Dann wird die Matte nämlich uninteressant und unnötig und kann somit weg.

    Habe ich bisher immer so gehandhabt bei Hunden, die das so kennen. Warum soll ich putzen, mich ärgern und dem Hund dieses vertraute Mittel wegnehmen, wenn ich es genauso gut nutzen und langsam ausschleichen kann? Ergebnis ist dasselbe. Der Weg dahin ne ganze Ecke entspannter.

    P.S.: Man kann die Matte übrigens wunderbar dazu nutzen, zu erkennen, wenn sie mal muss. Geht sie dort hin: schnappen und raus. Erhöht gleich mal noch den Erfolg von den Geschäften im Freien.

    Herr Junghund läuft in Spiellaune mit meinem Hausschuh von dannen, springt damit auf die Couch und ich bekomme aufgrund seiner Geschwindigkeit gerade noch ein HÄHEM raus.

    Monsieur hält mit dem Hintern zu mir kurz inne. Läuft dann zur Lehne, lässt den Schuh hinter die Couch fallen und geht vollkommen unschuldig zur Hundedecke - wo er offensichtlich schon die ganze Zeit hin wollte.

    Um dort seinen Kauknochen weiter zu bearbeiten - was er offensichtlich schon die ganze Zeit vorhatte.

    Und wirft mir einen unschuldig verwirrten Blick a la "War was?" zu.

    Habe heute dadurch bereits zwei Sachen gelernt.

    1. Aus seinem schauspielerischen Talent sollte man echt was machen.

    2. Wenn ich mich mal wieder frage, wo die zweite Socke hin ist -> einfach hinter die Couch schauen.

    Happy End: Ich hab jetzt einige Sockenpaare wieder glücklich miteinander vereinen können und endlich das T-Shirt gefunden, das einfach vom Wäscheständer verschwunden ist.

    Aber welcher Hund lehnt Banane ab, ist aber stolz wie Oskar, wenn er mit ner ganzen Salatgurke abhaut? :upside_down_face: Oder klaut ganze Karotten aus der Einkaufstüte? :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich kann dir ein ganzes Rudel davon bieten :nicken:

    Die lassen alles stehen für Gurke, Karotten, Brokkoli, Beeren, Melone.... aber Banane ist bäh.

    Hatte letztens Einkauf bestellt. Der neue Lieferant hatte drei große, volle Beutel im Auto vergessen. Fiel mir aber erst auf, als er schon wieder am Auto war.

    Also hab ich den erhaltenen Einkauf abgestellt (Fehler)

    Bin dem Lieferant hinterher gerannt (Fehler, Fehler)

    Und kam dann mit den Beuteln beladen zurück zu Möhrengrün, angebissener Gurke, zu 90 Prozent gefressener Zucchini, Brokkoli-Fitzeln und einem leeren Beutel Frost-Erdbeeren.

    Ich war drei Minuten weg.

    Der Einkauf enthielt Fleisch, Wurst, Käse, Eier, Fisch, Hundekekse in Pappe verpackt und Hundeleckerlies. Das war komplett heile.

    Ich begreife immer noch nicht, was dagegen spricht, eine gute Zucht mitzufinanzieren.

    Damit die Hunde entsprechend untersucht und versorgt werden können, damit ausreichend Rücklagen da sind, um im Fall der Fälle umfassende Behandlung zu ermöglichen, damit die Zeit da ist, dass sich der Züchter wirklich problemlos gut um alle kümmern kann: Ja, das kostet.

    Hundeleben lang. Und ja, das bezieht auch die Mutter mit ein.

    Zusätzlich wird noch erwartet, dass ein seriöser Züchter Hunde zurücknimmt. Dafür braucht es Kapazitäten und Puffer.

    Würde jetzt verlangt werden, dass Welpenpreis gleich Futter plus Impfen, Wurmkur, Chippen ausfällt - weil der Züchter seine Zucht nicht zumindest anteilig über den Welpenverkauf finanzieren darf - dann würde es aber ganz schnell ganz dünn aussehen an der Züchterfront, weil die meisten Menschen nicht aus Geld gemacht sind.

    Den Welpenpreis in Verbindung damit zu bringen, wie gut sich um die Hunde gekümmert wird und ob das wirklich geliebte Familienmitglieder oder Gelddruckmaschinen sind, finde ich absurd. Auch das mittlerweile gebetsmühlenartig wiederholte "Ich finanzier denen nicht ihr Hobby!" löst nur noch Augenrollen aus.

    Will man einen Welpen einer gewissen Herkunft mit gewissen Voraussetzungen, dann bezahlt man genau das: die Herkunft und die geschaffenen Voraussetzungen. Und die kosten nun einmal.

    Aber erfahrungsgemäß ändert sich vehementes Darüber-Aufregen und Verurteilen bei vielen erst dann ganz ganz schnell, wenn sie selbst in der Lage sind und einen wirklichen Überblick haben, der weiter reicht als einen Wurf.