Beiträge von MoniHa

    Hatte schon mal jemand so eine ähnliche Situation mit dem Partner und dem Hund? Habt ihr Tipps, wie ich ihn doch erreichen kann?

    Ihr beide solltet in Ruhe und umfassend darüber nachdenken, was gesunde!!! Bindung und Liebe bedeuten. Ich sehe bei euch beiden nicht, dass dafür Verständnis da ist.

    Da steht eher Ego im Vordergrund und die Abhängigkeit des Hundes.

    Bezüglich des verlässlichen Rahmens: Den gebt ihr ebenfalls beide nicht vor.

    Du testest verschiedene Varianten der Macht und der Manipulation aus, damit der Hund dich "mag". Dein Freund setzt keinen Rahmen, ist aber ganz genauso unzuverlässig. Denn zu Hause auf Schritt und Tritt folgen findet er offensichtlich gut. Aber dann geht er eben einfach, wenn ihm danach ist und, dass der Hund leidet, geht ihm am Arsch vorbei.

    Ihr müsst beide das Wohl des Hundes in den Vordergrund stellen, den ihr angeschafft habt. Da ist es auch herzlich egal, ob in der Kindheit von deinem Freund wasauchimmerwar. Das darf der Hund nicht ausbaden müssen. Macht er bei euch aber leider.

    Andere Frage: Machst du das bei Menschen auch so mit der Sympathie und der Bindung?

    Wir waren jetzt 5 Mal spazieren, 5 Mal in einem Café, 2 Mal essen - also jetzt müsste mich die Person doch viel lieber mögen als andere!

    Klingt absurd, oder?

    Genau das machst du aber gerade. Du kannst weder Bindung noch Sympathie erkaufen. Weder bei Hunden noch bei Menschen. Du hast auch nicht zig Sachen probiert. Du warst spazieren, hast komische Spielchen mit Leckerlies und Futter veranstaltet, hast ein bisschen erzogen/trainiert Ignorier-Psychospielchen angefangen. Spazieren, füttern, trainieren - das ist das Minimum der Hundehaltung, vollkommen egal, ob dich der Hund am allerliebsten hat oder nicht. Dazu hast du dich verpflichtet und dafür hast du die Verantwortung übernommen. Das ist keine superduper Bindungsarbeit.

    Dazu hast du dich mit dem Locken, Ignorieren, Locken, Ignorieren, Futter nur noch aus der Hand zu einer suspekten Person gemacht. Wer weiß, was dir morgen einfällt. Verlässlich bist du (aus Hundesicht) schon mal nicht.

    Das nur noch aus der Hand füttern hat auch nichts mit Bindung zu tun. Das hat was mit noch stärkerer Abhängigkeit zu tun, die du erzwingst.

    Warum der Hund lieber bei deinem Freund ist und ob das wirklich Kontrolle ist, kann hier niemand als Ferndiagnose stellen. Vielleicht ist es auch einfach Stress durch deine hohe Erwartungshaltung, die dich selbst stresst und deprimiert. Schalt mal sehr viele Gänge zurück. Versorg deinen Hund, ohne Druck und Erwartungen. Keine komischen Spielchen mehr. Kein: Und morgen probierst du das, weil das angeblich eine Insta-Bindung erzeugt. Mach das, was nötig ist und das, was euch beiden Spaß macht. Und dann schau, was passiert.

    Schere Herrn Hund. Herr Hund hat keine Lust mehr.

    Höre fffiiiiiiiiiieeeeep.

    Spüre das Brennen in Nase und Augen.

    Kann jetzt aber auch nicht direkt aufhören, nachher lernt er noch, dass ich bei Giftgas-Angriffen aus dem Allerwertesten das Handtuch werfe....

    Mache also tapfer weiter, während die Augen wässern.

    Hund wirft mir bösen Blick zu.

    ffifiieiiieeep

    Ey, ohne Mist, das war Absicht. Der hat die Blähungen gebunkert für genau die Momente, wenn ich ihn wahlweise bürsten, scheren oder ihm den Popo abwischen muss. Elender Stinkkäfer.

    Also falls noch jemand Erfahrungen hat - mich würde es interessieren, weil ich in einer ähnlichen Situation bin (= Single und "liebäugle" mit Hundehaltung) :)

    Ich war lange Single und Hundehalter. Bin schon mit Hund und als Single in meine erste eigene Wohnung gezogen.

    Wichtig ist eben wie bei absolut jedem, der sich einen Hund anschaffen will:

    Betreuung sicherstellen

    finanzielle Absicherung

    Wissen, dass man die Verantwortung für ein Lebewesen trägt und damit eben auch Änderungen einhergehen

    Das trifft einfach immer und für alle zu. Nacht durchfeiern, wenn der Hund nicht alleine bleiben kann und man keine Betreuung organisiert bekommt? Geht eben nicht. Spontan Wochenendtrip? Geht nur mit passender Betreuung oder wenn der Hund mitkann. Man ist einfach immer (alleine) verantwortlich - was aber nicht nur von Nachteil ist.

    Man muss beispielsweise nicht darüber diskutieren, wer jetzt, wie jetzt, wo jetzt was mit dem Hund macht. Kann man machen, wie man will. Bei ähnlichen Arbeitszeiten bringt einem ein Partner auch in Hinblick auf die Betreuung keinen Vorteil usw.

    Dafür kann man Freizeitaktivitäten mit Freunden hundekompatibel gestalten. Grillen statt Restaurant, mehr Zeit im Freien verbringen, Kochabende, Spieleabende usw.

    Und auch, wenn man sich als Paar oder Familie einen Hund zulegt, ist das nicht anders. Außerdem sollte sich ohnehin absolut jeder und immer fragen: Kann ich dem Hund auch alleine gerecht werden? Denn, dass es zu einer Trennung kommt, einem etwas zustößt oder sich einfach das Leben etwas verändert, kann jedem und jederzeit passieren. Weiß ich: "Ja, bekomm ich allein gewuppt." ist das ein enormer Vorteil. Solange die Basis gegeben ist, find ich die Hundehaltung als Single sogar entspannter.

    Boah, nicht schon wieder die Kleine von der Pudel-Polizei :fear:

    oder auch: Die wandelnde Watte belästigt mich schon wieder :roll:

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    Wir hatten ja zweimal kurz nach den Läufigkeiten eine Pyo.

    Emma hatte immer nur sehr kurz geblutet und auch sehr wenig. Inklusive dem blassen Ausfluss der Stehtage waren es immer 5 bis 7 Tage. Ich frag mich, ob das schon irgendwie ein Zeichen dafür war, dass irgendwas bei ihr nicht stimmt. Ich lese sonst immer davon, dass deutlich länger und mehr geblutet wird.

    Bei meiner waren es jedes Mal im Schnitt 6 Wochen Blutung - und immer wieder Mal Pyometra. Also genau das andere Extrem.

    Dagegen haben meine zwei Mittleren (beide 5,5 Jahre) jeweils eine sehr kurze Blutung, lange Stehtage und (bisher) gar keine Probleme.

    Allein daran kann man es also scheinbar nicht festmachen.