Beiträge von MoniHa

    ...und das hier alles nur, weil eine Hundephysiotherapeutin keine Plattnasen betreuen möchte, um sich selbst zu schützen...

    Für mich ist es das generelle Prinzip dahinter.

    Nicht, weil einer das so macht.

    Gibt es in der Humanmedizin ebenso und auch da finde ich es einfach befremdlich.

    Keiner hat, mM nach das Recht ,jemand zu sagen was er auszuhalten hat.

    Ich glaube, bei diesem Thema wird es einfach nie einen Konsens geben.

    Das vermeintliche Recht auf Versorgung steht dabei auf der einen Seite.

    Das Recht sich abzugrenzen auf der anderen.

    Ich für mich find es befremdlich, wenn Menschen sich einerseits für einen Beruf entscheiden, bei dem sie explizit helfen wollen - dann aber sagen "Nö, dem helfe ich nicht."

    Das ist als würde ich bei einem Unfallopfer erstmal checken, ob es mir sympathisch ist, bevor ich Erste Hilfe leiste oder Hilfe rufe.

    Das darf ich nicht, nennt sich unterlassene Hilfeleistung. Aber Profis dürfen sagen: "Nö, die Tierart, das Geschlecht die Rasse find ich doof und überhaupt guckt der komisch, atmet seltsam, hab ich Vorurteile und unterlasse deswegen die Hilfe..." damit kann ich mich nicht anfreunden. Egal, auf welche Tierart, Rasse, Geschlecht usw. das bezogen ist.

    Aus unerfindlichen Gründen hat meine Vernunft sich mal wieder gemeldet und befohlen, dass ich Yoga für meinen Rücken mache.

    Lege also Matte aus.

    Hunde: Wasn das? Machtmn damit? Bisschen flach als Hundebett. Schmeckt komisch. Uuuuuuh, man kann es ziehen!

    Begebe mich in Balasana (Pose des Kindes).

    Hunde: Machstn du da? Alles okay mit dir? Versteck doch dein Gesicht nicht so! Pff. Schnüffeln wir dir eben am Hintern.

    Bringe meinen Hintern in Sicherheit durch "herabschauender Hund"

    Hunde: Wetten, ich kann dir auf den erhobenen Hintern hüpfen? Wetten??? Hüpf, hüpf, ach ich leg mich einfach in deinen Nacken. Soll ich dir die Füße ablecken? Jetzt halt doch mal still, während ich dir an den Haaren ziehe!

    Versuche alle abzuschütteln und gehe in Kobra-Pose.

    Hunde: Stört's dich, wenn ich mit den Vorderpfoten auf deinem Kopf stehe? Hast du dir heute eigentlich schon die Nase geputzt? Warte, ich fühle mal mit der Zunge nach!

    Begebe mich in Pose des resignierten Hundehalters.

    Hunde: Machstn du da? Stört's dich, wenn ich dir in den Magen trample? Ich glaube, du hast immer noch was in der Nase. Ich fühl nochmal mit meiner Zunge. Jetzt hör doch mal auf zu zucken, deine Füße sind doch bald saubergeleckt.

    :hilfe:

    Es gibt neue Kekse.

    Alle nicht begeistert.

    Kay, dann holen wir die nicht nochmal.

    Frau Hund schaut mich pikiert an.

    Nimmt den Keks dann aber doch mit spitzen Zähnen.

    Läuft in die Küche und lässt ihn fallen. Auf den Mülleimer.

    Man, ey, ich hatte doch schon verstanden, dass ich die nicht nochmal kaufen brauch :roll:

    banzai Ich finde deine/eure Überlegungen fantastisch und wünschte, mehr würden es so machen.

    Ja! Macht es euch schwer. Zerdenkt das mit dem gesamten Für und Wider. Lass dir dafür richtig viel Zeit. Denn, wenn der Hund einmal da ist - gerade mit Kindern - ist mal eben so abgeben, weil man es grandios falsch eingeschätzt hat, richtig bescheuert.

    Schau dir mal noch diesen Artikel an: https://punkrockpudel.com/2024/03/19/war…uf-einen-blick/

    als Anregung und für das Gesamtbild.

    Sagst du danach dennoch: Ja, das passt bei uns und (ebenso wichtig) wir haben darauf auch Bock! Wir wollen die Veränderungen, wie wollen die Herausforderungen - dann hast du dich optimal vorbereitet und du wirst dir danach nicht denken: Hätte ich doch mal auf die Bedenken gehört. Was haben wir uns nur angetan...

    Ich wollte damit auch keine Diskussion lostreten, die gibt es an anderen Stellen bereits im Forum. War nur eine Idee und es muss ja auch nicht das Tierheim sein. Mir ging es nur darum, dass du für dich mit etwas mehr Hundekontakt vielleicht die Zeit besser überbrücken kannst.

    Denn auf der einen Seite noch nicht bereit für einen neuen Vierbeiner. Auf der anderen Seite das Vermissen. Das kenne ich gut und dachte, vielleicht erleichtert es dir das.

    Telefoniere mit der Züchterin meines Zuchtgemüses. Sie erwartet wieder Nachwuchs und hat deswegen schon das Wurfbett bereitgestellt. Herr Hund hört mit.

    Ich zu Herrn Hund: Hast du gehört? Sie hat dein Kindergefängnis wieder aufgestellt. Weißt du noch? Deine schwere Kindheit, in der du immer weggesperrt wurdest???

    Herr Hund: fiepweinjammerjaulgähnt ins Telefon, als würde er von seinem Trauma berichten.

    Züchterin fands nicht so witzig. Ich fand das Timing und seinen ningeligen Ton absolut unschlagbar :lachtot:

    Es ist nun schon ein paar Seiten her, aber:

    Ansonsten stimme ich dir zu. Natürlich ist das ein Schutzmechanismus und der ist auch berechtigt. Wie sollte man denn in der Folge eines solchen Ereignisses weiter Hunde halten können, wenn man sich nicht hinreichend sicher wäre, dass einem selbst sowas nicht passieren wird.

    Indem man ordentlich sichert, vorausschauend unterwegs ist, bedacht vorgeht bei der Auswahl. Das ist doch kein Hexenwerk. Indem man sich darüber im Klaren ist, dass jedes Lebewesen mal einen schlechten Tag haben kann und nicht unter jedweder Provokation das Gemüt eines Butterblümchens hat.

    Also ich hab mir bewusst Hunde angeschafft - keine Plüschtiere, keine Maschinen.

    Und jeder einzelne könnte jemanden verletzen oder in Gefahr bringen.

    Deswegen lege ich einen hohen Wert auf Erziehung, aber ich verlasse mich nicht allein darauf. Mit ist schon auch immer noch klar, dass ein großer Hund generell mehr Potenzial mit sich bringt als ein winzig Kleiner. Zudem ist mir auch klar, dass unterschiedliche Rassen unterschiedliche Eigenschaften mit sich bringen. Ansonsten bräuchten wir das nicht - abgesehen von der Optik.

    Mir ist es schlicht und einfach zu wenig, mit dem Finger auf andere zu zeigen und sich zu sagen "Also mir würde das ja nicht passieren. Für meine Hunde lege ich die Hand ins Feuer." mein Fokus liegt darauf, dass ich nicht aus allen Wolken fallen muss - weil ups. Finger verbrannt.

    Und bevor jetzt irgendso ein Scheiß kommt, dass ich mich für was Besseres halte: Nein. Das Gegenteil ist der Fall. Ich gehe nicht davon aus, dass ich vor allem gefeit bin und ich und meine Hunde perfekt sind. Deswegen bin ich so vorsichtig.

    Echt jetzt?

    Du kannst mich ja gerne mal ein paar Wochen begleiten, und dann hier berichten welche unnötig riskanten Situationen ich so produziere...

    Keine Ahnung, was du damit sagen willst. Warum sollte ich dich begleiten? Ich hab nicht dich angesprochen, sondern sprach generell über Hundehalter, die sich einreden, dass ihre Hunde ja niemals nimmer nicht unter keinen wie auch immer gearteten Umständen usw.

    Aus der Riege kommt auch "Der tut nix" gefolgt von "ups, das hat er ja noch nie gemacht"- um zu wissen, dass das existiert und keine Seltenheit ist, brauch ich nicht dir hinterherlaufen oder glaubst du, ich bin gestern aus dem Ei geschlüpft und meine Erfahrung mit Hundehaltern liegt bei Null? Das wäre schön, ist aber seit ein paar Jahrzehnten nicht der Fall.