Beiträge von MoniHa

    Mann und ich wollten gestern zeitig schlafen, aber kamen bereits im Liegen ins Reden. Gott, Welt, Bären vs. Männer, Arbeit, vom Hundertsten ins Tausendste. Irgendwann ist es 3 Uhr nachts und wir sind mitten in einer Debatte, über.... es war mit Sicherheit wichtig... Legt sich Halley mit einem Seufzer auf sein Gesicht und fungiert als Schalldämpfer. xD Und während ich mich scheckig lache, weil sie ihm den Mund verbietet, steckt mir Arlow ihre Pfote in den Mund... :xface:

    Hm. Haben wir wohl dann wieder Zapfenstreich und Redeverbot ab 22Uhr :muede:

    Ist das Absicht, dass er auf dem Rücken das Gesicht eines schlafenden Eisbären hat?

    (Ich kann es nicht nicht sehen)

    Was ich immer schwierig finde:

    In der TA-Praxis sehe ich bei Rasse x das und das. (also die Kranken)

    Als Groomer sehe ich, dass alle Doodle in meinem Salon furchtbares Fell haben. (Also die Doodle, bei denen die Besitzer nicht hinterherkommen und die deswegen professionelle Hilfe suchen)

    ...

    Aus diesen Fällen auf alle zu schließen ist gefährlich.

    Bei der Einstellung müsste ich meinen, dass alle Hündinnenhalter zu doof sind, ihre Hündin in der Läufigkeit zu schützen. Alle werfen in der Trächtigkeit das Handtuch. Ebenso wie bei Krankheit, damit sie ihrem Tier nicht den letzten Weg bereiten müssen und alle schaffen es, dass ihr Hund sie beißt. Dafür bekommt es keiner gebacken, für den Hund vorzusorgen.

    Repräsentativ? Nein, nur die, die bei mir aus den genannten Gründen landen.

    Bei dem Alter: Warum sollte ein Hund leiden, weil er "nur" xx Jahre wird? Bei einem Hamster denkt sich das auch keiner. (Ist es traurig für den Menschen, wenn man sich mehr Zeit mit dem Hund wünscht? Absolut! Geht mir nicht anders. Aber es geht um den Hund.)

    Alter und QZ sind für mich zwei Faktoren, die nicht zwangsläufig korrelieren. Und genau bei der Korrelation sollte immer zwingend hingeschaut werden, um keinen weiteren, "allgemeingültigen" Unsinn zu fabrizieren.

    Welchen Sinn macht zB die Läufigkeit im Herbst in unserer Klimazone, wenn die Welpen dann mitten im Winter zur Welt kommen?

    Ist nur dann sinnvoll, wenn entsprechender Schutz besteht. Also beispielsweise durch Schuppen, Scheune, Stall etc.

    Wobei ich das von den Tieren in Außenhaltung von früher so kenne, dass die letzte Läufigkeit/Rolligkeit nicht so spät ausfiel, dass die Jungen im Winter kamen. Außerdem waren weder Katzen noch Hunde ausschließlich auf die Versorgung durch den Menschen angewiesen. Die haben durchaus Ratten, Mäuse, Marder, Vögel und Co. abgegriffen. Die sich beispielsweise in Nähe von Stall und Futterlager zuhauf fanden. Das ganze Jahr über. Waren also "Nutznießer", weil die Jagd vereinfacht ausfiel. Gute "Reinhalter/Jäger" konnten auch zugelaufen sein, die hat man sich erhalten, indem sie dann als Belohnung mehr aus Menschenhand erhielten bzw. versorgt wurden, wenn sie verletzt waren.

    Aber getreu dem Motto: Schwund ist immer - wurden beispielsweise (wenn es überhaupt auffiel) die kleinen/schwachen Welpen "aussortiert", wenn es die Natur nicht übernommen hat.

    kann daher kein Selektionsmerkmal gewesen sein, daß sich so universal hätte durchsetzen können.

    Eventuell ist es aber ein Nebeneffekt der Haltung.

    -ausreichend/regelmäßig Nahrung

    -künstliches Licht

    -geschützteres Umfeld

    Das alles könnte dem Organismus suggerieren, dass mehr fruchtbare Phasen/Nachkommen möglich sind.

    Wäre mal interessant, die Abstände und Häufigkeiten der Läufigkeiten in Bezug auf Klima und Haltung zu untersuchen.

    muss ich mir die Rassen und die Probleme genau dort anschauen wo sie sind

    Entschuldigung, dass ich mich gerade so aufrege, aber ich sehe das seit geraumer Zeit in alle Richtungen und nie zielführend. Manchmal frage ich mich, ob Menschen ihre Köpfe nur zum Haare kämmen haben.

    Da kritisiert der eine, dass der RR-Halter seine Hunde bei Shietwetter anzieht.

    Hunde haben bei dem Wetter nicht zu frieren.

    Der andere meckert, weil der südländische Windhund bei 20°C rennt.

    Andere Hunde klappen dabei um.

    Der Husky darf nicht so lange im Schnee unterwegs sein.

    Denn andere Rassen würden dabei unterkühlen.

    Haut der ahnungslose Nachbar sowas raus, okay. Kommt sowas von "Experten".... immer schön bis 10 zählen.... Und bei diesen Punkten sind wir noch nicht einmal bei den wirklich relevanten Faktoren angekommen. Aber diese Art von pauschalisiertem Blödsinn kann ich schlicht nicht ernst nehmen. Ganz genau um sowas dreht sich die Regulierung doch aber. Da werden Regeln für Hunde erfunden, die explizit auf das Jagen und Rennen in warmen Klimaten gezüchtet wurden - weil, der Durchschnitt der Hunde da nicht mithalten kann... Ach was? Gibt es eventuell dafür die Rassen, die eben nicht der Durchschnitt hier sind?

    Regeln für Vibrissen, wo dir jeder Halter sagen kann, dass es ausgemachter Blödsinn ist. Und jetzt kommen wir beim Lebensalter an, das mit Sicherheit ganz genauso differenziert betrachtet wird - nämlich gar nicht.