Beiträge von MoniHa

    Da wir in Leipzig wohnen, haben wir Glück mit der Versorgung. Ich sollte im Notfall ca. 20 Minuten in die Klinik brauchen.

    Gerade ist er wieder wach geworden und bewegt sich durch den Raum. Sauerkraut habe ich ihm Angeboten, aber das nehme ich ihm jetzt wieder weg. Denn es leuchtet mir schon ein, dass es noch mehr im Magen wird.... Das kann ja auch nicht so gut sein.

    Ich werde in der Tierklinik aber auch schon mal anrufen. Eventuell haben die einen Rat oder sind vorbereitet auf einen möglicherweise eintretenden Notfall.

    Der Bauch ist noch weich.

    Der Notfallplan für verdauliche Sachen ist:

    Beobachten - kleine Mengen füttern (Sauerkraut und anderes Schwer-/Unverdauliches ausgenommen) - Bauch immer mal abtasten.

    Das kann durchaus ein paar Tage in Anspruch nehmen, bis das zersetzt und aus dem Magen raus ist. Wenn du weiter fütterst, der Bauch weich bleibt und dein Hund weiterhin regelmäßig Output hat, liegt kein Verschluss vor.

    Dafür brauchst du keinen Farbindikator. Wenn du den gerne möchtest: Nimm bitte, bitte Karotten, ganz fein und kurz geraspelt oder gekocht und püriert. Maiskörner sind ähnlich wie Sauerkraut unverdaulich und können bei so kleinen Hunden Blockaden erzeugen. Gerade Dosenmais ist denkbar schlecht und dazu noch eine Belastung für den Organismus da voller Natrium.

    Die Frage für mich wäre, wie lange brauchst du im Zweifelsfall zur nächsten Klinik?

    Wir hier im ländlichen Raum, ohne erreichbare TK mit Nachtdienst, haben TÄ die rund um die Uhr Notdienst haben. Nur wie gesagt, da würde ich jetzt schon anrufen, dass der sich drauf einrichten kann, falls nötig. (Mit Grisu ein paar Mal in Anspruch genommen, selbst Sonntags)

    Ich weiß aber nicht, ob das überall in Deutschland so ist, falls keine TK erreichbar ist.

    Daher meine Frage: Kann dann noch sofort jemand erreicht werden, oder ist Abwarten und Beobachten möglich. Denn darauf kommt es im Endeffekt an.

    Ja, ich hab das schon erleben müssen. Sogar bei noch kleinerem Hund.

    Sauerkraut bei bereits weichgekautem Stück würde ich definitiv NICHT machen. Das vergrößert den Umfang nämlich zusätzlich und kann erst recht zum Stau führen. Sauerkraut bietet sich nur bei kleinen, spitzen oder scharfen, unverdaulichen Stücken an. Nicht bei Dingen, die verdaut werden und rauskommen können.

    Die Frage für mich wäre, wie lange brauchst du im Zweifelsfall zur nächsten Klinik? Haben die auch wirklich in der Nacht Notdienst?

    Ist der Bauch weich?

    Ich bin ja auch in so einem, ich nenne es mal erweiterten Haushalt aufgewachsen, aber mit Straßenhunden hat das wenig gemein.

    Das wollte ich damit auch nicht sagen. Ich meinte nur, dass es durchaus tagsüber freilaufende Hunde gab und gibt. Aber eben vereinzelt, da wo es geht. Absolute Ausnahmen.

    Das war auch früher kein Usus, dass alle überall immer alleine Gassi gehen. Selbst auf dem Land nicht.

    Keine Ahnung wo das sein soll, aber hier in meiner Gegend waren Strassenhunde/streundende Hunde auch vor einigen Jahrzehnten nicht normal. Und gleich 3x nicht erwuenscht..

    Das gibt es auch heute noch, abhängig davon, wo und wie man wohnt. Mein Bruder wohnt beispielsweise in einem Dorf, das den Namen Dorf noch nicht einmal verdient hat. Eine Straße, paar Häuser, eine Handvoll Hunde, die da tagsüber rumlaufen. Jeder weiß, wem welcher Hund gehört und alle sind sich grün. Straßenverkehr besteht aus Anwohnern, Post und Müllabfuhr.

    Kenne auch noch so ein paar Gegenden, wo es ähnlich aussieht und läuft.

    Alles andere als die Norm. Aber früher wie damals existent in Form kleiner Ausnahme-Inseln.

    Nein, was sind das für Menschen?

    Tiere sind nicht selbst erziehend und können sich leider nicht aussuchen, wo sie landen.

    Und auch wenn ach so gerne auf Tierheime geschimpft wird, die nicht jeden Hund an jeden Menschen vermitteln, hier werden gerade Paradebeispiele dafür aufgefahren, warum genaues Hinsehen immens wichtig ist.

    An "sie durfte auch nach KarnickelN (Mehrzahl) jagen" ist nichts schwer zu schreiben und auch nichts schwer zu verstehen. Dass das vorsätzlich passiert ist, implizierst du dadurch, dass es frühmorgens, wenn weit und breit kein Mensch zu sehen war (keine Zeugen) erlaubt wurde.

    In den folgenden Beiträgen redest du von Kaninchen als Plage usw. usf. Das ist alles nicht stringent zu "Einmal aus Versehen an der Leine passiert", sondern ein krasser Widerspruch. Wie gesagt: Versuchs ruhig weiter. Aber dass du dir selbst die Wörter im Munde rum drehst ,um andere hinters Licht zu führen, ist mehr als offensichtlich.

    Das liegt nicht am mangelnden Leseverständnis anderer, das liegt an deinen Lügen.

    War mit ihr schwimmen, sie durfte, Ratten und Mäuse jagen, aber auch morgens, wenn wir am Rhein unsere Runden gegangen sind, und kein Mensch weit und breit zu sehen war, auch nach Karnickeln jagen.

    Sie durfte andere Tiere jagen. Das hast du so geschrieben. Nicht ups, das eine Mal ist das aus Versehen an der Leine passiert, sondern sie DURFTE am Rhein, frühmorgens, wenn weit und breit kein Mensch zu sehen war, jagen.

    Deine Worte.

    Kein Missverständnis. Deine Aussage. Da kannst du jetzt versuchen, zurückzurobben und dir selbst zu widersprechen, aber wie du bemerkst, fällt das auf.