Ich versuche, das mal noch ein bisschen klarer und präziser auszudrücken.
Mit dem Thema meinte ich keine Hunde, die auch nach Monaten im sicheren Zuhause noch zwanghaft hinterherlaufen, bei jedem Geräusch aufspringen und keine Minute alleine bleiben können - wo man also tatsächlich Ursachenforschung betreiben muss und dann schauen sollte, was Abhilfe schafft.
Gemeint war das erstmal vollkommen normale Folgen, wenn der Hund eben noch nicht sicher ist.
Das wird so oft als "Problem" bezeichnet, so oft als behandlungswürdig hingestellt und gehört sofort strategisch unterbunden... das macht mir Bauchschmerzen für Mensch und Hund.
Und @schokokekskruemel - ich hoffe, das kam vorhin nicht falsch an. Es sind ja gerade die Menschen, die sich einen Kopf machen, die ganz enorm unter Druck gesetzt werden. Da liest man und liest, will es besser und alles richtig machen, informiert sich und macht und tut - und wird im Endeffekt nur immer weiter gestresst, bekommt den Eindruck, man muss auf 95.000 Sachen achten und direkt drei Trainer anheuern im Schichtbetrieb, weil man selbst offensichtlich alles falsch macht.
Damit wollte ich nicht sagen: Entspannt euch mal, dann passt das schon.
Ich weiß auch ehrlich nicht, wie man sich als Ersthundehalter überhaupt noch entspannen soll, angesichts der ganzen widersprüchlichen Angaben. Und das ominöse Bauchgefühl - das kommt zumindest zum Teil mit der Erfahrung. Das lässt sich aber auch wunderbar stören, wenn einem zig Quellen sagen: DU MACHST WAS FALSCH. PROBLEM!!! Obwohl es sich um ein vollkommen normales Verhalten handelt, das auch ohne zig Hilfsmittel und Sorgen und Training von ganz alleine weggegangen wäre, sobald die Sicherheit und Vertrautheit einkehrt.