Beiträge von MoniHa

    Ich versuche, das mal noch ein bisschen klarer und präziser auszudrücken.

    Mit dem Thema meinte ich keine Hunde, die auch nach Monaten im sicheren Zuhause noch zwanghaft hinterherlaufen, bei jedem Geräusch aufspringen und keine Minute alleine bleiben können - wo man also tatsächlich Ursachenforschung betreiben muss und dann schauen sollte, was Abhilfe schafft.

    Gemeint war das erstmal vollkommen normale Folgen, wenn der Hund eben noch nicht sicher ist.

    Das wird so oft als "Problem" bezeichnet, so oft als behandlungswürdig hingestellt und gehört sofort strategisch unterbunden... das macht mir Bauchschmerzen für Mensch und Hund.

    Und @schokokekskruemel - ich hoffe, das kam vorhin nicht falsch an. Es sind ja gerade die Menschen, die sich einen Kopf machen, die ganz enorm unter Druck gesetzt werden. Da liest man und liest, will es besser und alles richtig machen, informiert sich und macht und tut - und wird im Endeffekt nur immer weiter gestresst, bekommt den Eindruck, man muss auf 95.000 Sachen achten und direkt drei Trainer anheuern im Schichtbetrieb, weil man selbst offensichtlich alles falsch macht.

    Damit wollte ich nicht sagen: Entspannt euch mal, dann passt das schon.

    Ich weiß auch ehrlich nicht, wie man sich als Ersthundehalter überhaupt noch entspannen soll, angesichts der ganzen widersprüchlichen Angaben. Und das ominöse Bauchgefühl - das kommt zumindest zum Teil mit der Erfahrung. Das lässt sich aber auch wunderbar stören, wenn einem zig Quellen sagen: DU MACHST WAS FALSCH. PROBLEM!!! Obwohl es sich um ein vollkommen normales Verhalten handelt, das auch ohne zig Hilfsmittel und Sorgen und Training von ganz alleine weggegangen wäre, sobald die Sicherheit und Vertrautheit einkehrt.

    Versicherungsthema ist hier etwas OT, aber was ist denn für euch eine ausreichende Rücklage? Ich höre da selten genaue Angaben und wenn, gehen sie extrem auseinander.

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    Dass die Angaben so weit auseinandergehen ist logisch, kann nicht jeder gleich viel ansparen. Generell gilt: Je mehr, desto besser.

    Da muss aber jeder für sich einen Plan finden, der funktioniert. Ich hab es früher so gemacht, dass ich jeden Monat mindestens Summe xx vom festen Einkommen und maximal Anteil xx vom variablen Einkommen weggelegt habe. (Da war ich gerade beim Wechsel in die Selbstständigkeit - hatte also mal mehr, mal weniger Aufträge und damit mehr oder weniger Geld "über")

    Pauschale Angabe über die Rücklage kann ich dir leider auch nicht geben. Ich hatte einen Hund, der mit stolzen 3 kg im Laufe von 14,5 Jahren über 24.000 gekostet hat. Absolutes Extrem. Und damit meine ich nur TA-Kosten außer der Reihe. Kein Futter, keine Impfung, keine Versicherung, keine Steuer, keine larifari Prophylaxe (das war alles extra). Und ich hatte Hunde, die haben in den ersten 13 Jahren nie was gebraucht außer Impfung und dann kam Krebs.... und dann wurde es sehr schnell sehr teuer - oder eben auch nicht, weil nichts mehr zu machen war. Bei einem war es nie mehr als Impfungen, Untersuchungen und einmal Ohrentropfen - da waren es insgesamt nicht mal 1.000 Euro. Die Spanne ist einfach riesig.

    Aber ich bin da bei: Besser man hat, als man hätte. Deswegen würde ich eben auch bei einem Hund eine Versicherung abschließen und dennoch parallel eine Rücklage bilden.

    Bei mehreren Hunden sieht es für mich persönlich einfach anders aus. Da würde ich mich bei meinen alleine für eine OP-Versicherung dumm und dusselig bezahlen und hab im Zweifelsfall gar nix von.

    Hallo,

    mir fällt immer mal wieder auf, wie sehr es Menschen stört, wenn der Hund sie in Wohnung oder Haus "verfolgt".

    Daraus wird so häufig ein Problem a la "der Hund kontrolliert!!!" gemacht, dass ich mich frage, warum das so ist.

    Für einen neu dazugekommen Hund finde ich das Hinterherlaufen vollkommen normal. Im Freien hoffen so viele auf Folgetrieb und regen sich genau darüber zu Hause auf, fangen mit Wegsperren und Training an... Obwohl sich die Sache vermutlich in ein paar Wochen mit der Ankunft des Hundes von ganz allein erledigt hätte.

    Für mich ist das ein Symptom der immer unentspannteren Hundehaltung. So vieles wird direkt pathologisiert. Wie seht/erlebt ihr das?

    Fragt ihr euch auch manchmal, warum Boxen, Gitter und Co. trenden?

    Und ich traue mich immer noch nicht, eine Versicherung abzuschließen, weil man so viele negative Berichte hört :(

    Wenn ich nur einen Hund hätte, würde ich mir das ernsthaft überlegen und gegebenenfalls (sofern möglich) - eine Versicherung abschließen, und den gleichen Betrag zusätzlich weglegen. Bei einem jungen, gesunden Hund ist das ja noch nicht so viel pro Monat.

    Gerade, wenn man noch keine größeren Rücklagen hat, ist der Hund so auf jeden Fall abgesichert.

    Bei meinen (mehreren) Hunden würde ich für die Versicherung alleine mehr bezahlen als für alle anderen Ausgaben rund um Hunde, mehr als für das Menschenessen und den Strom zusammen. Und wenn dann - so wie es hoffentlich bleiben wird - nichts ist, ist das Geld einfach weg. Und da läppert sich im Laufe eines Hundelebens einiges zusammen.

    Vor ein paar Jahren hab ich in einem asiatischen Supermarkt etwas viel eingekauft. Nudeln, Pasten, getrocknete Pilze, Konserven... Heute wollte ich endlich mal die letzten Sachen verbrauchen, und hab eine Tom Kha Suppe aus Dosen mit Sprossen, Shiitake, frischem Gemüse und Reis angereichert und noch Cashews und Kräuter obendrauf gegeben.

    Dabei hab ich zwei Sachen gelernt.

    1. Immer, wenn ich irgendwas zusammenwürfle und improvisiere, wird das bombastisch.

    2. Auf einer Skala von 1 bis 10 liegt meine Schärfetoleranz bei -20 :hot_face: :hot_face: :hot_face:

    Die ersten 5 Löffel waren saulecker. Danach haben sich alle Scoville dieser Welt gegen mich verschworen :hot: :ugly: :igitt: :hot_face: :hot:

    Um es für mich zu beenden, ich bin da ganz bei SophieCat, der Aufwand einer Mehrfachnutzung wäre mir zu groß und vor allem zu nervig!

    Muss ja auch nicht jeder alles machen, sondern individuell schauen, was passt :ka: Das find ich viel wichtiger beim Sparen.

    Kommt ja dann auch noch drauf an - ganz generell - wie viele Hunde und welche Größe, z.B.

    Bei mir macht Vorrat sehr viel Sinn, wenn ich im Angebot große Mengen oder als Bundle kaufe und dann einkoche oder einfriere. Bei jemandem, der einen Kleinsthund hat und/oder dem der geeignete Lagerraum fehlt, wiederum nicht so sehr, weil das Futter dann eventuell vergammelt.

    Selbst Trockenfleisch und andere Leckerlies zu machen ist ebenfalls günstiger in meinem Fall.

    Früher hab ich auch immer noch mit Freunden und Familie Sammelbestellungen gemacht, weil das durch größere Gebinde und wegfallende Versandkosten günstiger war.

    Bei Kranken- oder OP-Versicherung bin ich raus, weil das bei mir sinnlos wäre. Da bezahle ich für alle ihre Leben lang und dann ist das Geld weg, egal, ob jemals was war oder nicht. Das spare ich lieber monatlich und hab es dann eben immer noch, wenn es nicht (auf)gebraucht wurde - kann es also auch für einen anderen oder den nächsten Vierbeiner verwenden.

    Viele der "Hundesachen" (Leinen, Halsbänder, Geschirre etc.) sind vererbt. Ich hab von meinem ersten Hund eine Leine, die ist mittlerweile 35 Jahre alt - immer noch in Gebrauch.

    Ansonsten schaue ich oft nach Alternativen aus dem Menschenbereich. Für die Welpen hab ich zum Beispiel keine Puppy Pads genutzt, sondern Wickelunterlagen - deutlich günstiger. Anstelle eines Welpenauslaufs für die erste Zeit, hatte ich ein billiges Kinder-Reisebett und dann einen Laufstall - Bruchteil des Preises im Vergleich zu den Varianten für Hunde. Für die kleinen Hunde habe ich Babynestchen anstelle von Hundebetten - pro Stück stolze 3,50 bezahlt.