Beiträge von MoniHa

    Habt ihr eine Ahnung wie es zu so etwas kommen kann? Dass ein Hund einfach seinen Kumpel anfällt? Denkt ihr dass sie gefährlich ist?

    Jeder Hund ist potenziell gefährlich. Für Artgenossen, andere Tiere und Menschen.

    Was genau meinst du also mit "dass sie gefährlich ist"? Du hast ihr Potenzial in Aktion erlebt. Abrufen und Abnehmen waren nicht mehr möglich. Es hat einen Stock gebraucht und eventuell einem anderen Hund das Leben gekostet. Ihn verstümmelt. Das Potenzial kann dein Hund bei ungesicherter Führung jederzeit wieder an den Tag legen. Auch gegenüber Menschen, falls du das mit gefährlich meintest.

    Sei dir dessen bitte bei Hera und allen anderen Hunden bewusst.

    Aber den fett markierten Satz würde ich so nicht stehen lassen wollen.

    Also ich kenne da schon den ein oder anderen Schäferhund (z.B. meinen) die durchaus bereit wären bei Frust gegen den Besitzer zu gehen. (So man da nicht erzieherisch entgegenwirkt)

    Möchte ich gerne unterstreichen!

    Muss nicht mal ein Schäferhund sein. Erregungslage, Frust - gibt einige Hunde, die sich dann mal flux umdrehen und gegen das andere Ende der Leine gehen, den Hund neben sich beißen, der gar nichts gemacht hat oder sogar in den eigenen vier Wänden auf denjenigen gehen, der ihnen gerade das Futter hingestellt hat.

    Also bitte nicht darauf ausruhen oder darauf verlassen, dass der Hund bestimmt keine Gefahr für Menschen ist Jo.Hanna . Vor allem wenn dein Verhalten gerade misstrauisch und unsicher ist, verschärft das die Lage sogar.

    Hochbett mit Treppe, darunter Platz für Kudde und Kennel. Oben extra Liegefläche. An der Wand, an der das Bett steht, darüber und rundherum würde ich ein deckenhohes, umfassendes Regal anbauen. Das verbraucht in dem kleinen Raum wenig Stellfläche, schafft aber effizient Stauraum.

    Auf gegenüberliegender Seite Platz für Näpfe und Spielzeugbox auf dem Boden/freie und kühlere Liegefläche. An der Wand Platz für Handtuchtrockner oder Haken.

    Die Frage ist nicht, ob andere nach so einem Ereignis mit dem Hund zusammenleben und daran arbeiten können.

    Die Frage ist einzig und allein: Kannst und willst DU das? Die Frage kannst du nur für dich beantworten und musst das nicht öffentlich machen.

    Wenn du das möchtest, dann gibt es Wege und Menschen, die dir dabei helfen können.

    Neben der bereits genannten Sicherung des Hundes, möchte ich dir etwas dringend ans Herz legen. Such dir Hilfe für dich. Diese scheinbar unvorhergesehene Attacke war ein Trauma für euch alle. Das müsst ihr erstmal verarbeiten.

    In deinem Fall: Danach wieder die Führung eines Hundes zu übernehmen, so dass du, sie und alle anderen sicher sind - das klappt erst, wenn man selbst nicht mehr in Schreckstarre ist.

    Ich wünsche dem kleinen Kerl schnelle und gute Besserung und euch viel Kraft.

    Hundeverein, verschiedene halterfreundliche Dinge wie longieren anschauen, dort Kontakte knüpfen und erst mal viel über Hunde, Haltung, anforderungen und Hundesprache lernen.

    Wer macht das und wie sinnvoll ist es?

    Das man sich vor dem Kauf informiert, super. Tut die TE hier. Aber jetzt gezielt im Hundesportverein "Kontakte knüpfen", ohne dass man selbst einen Hund hat oder auch nur im entferntesten etwas mit Hundesport zu tun hat? Die Leute vor Ort sind in der Regel da, um ihre eigenen Hunde auszubilden. Bei gezielten Fragen oder vor der Hundeanschaffung (entsprechender Rassen) hilft sicher wer, das will ich gar nicht abstreiten. Hier geht es aber um einen winzigen Mischling, der noch nicht mal der TE gehört und sie soll mal "Kontakte knüpfen" und sich longieren anschauen, weil... warum?

    Im nächsten Thread wird dann wieder rauf und runter erklärt, dass ein Hund, der gerade umgezogen ist erstmal gar nichts braucht, außer viel Ruhe. :ugly:

    Ich kann mir viel theoretisches Wissen anlesen, den eigenen Hund zu lesen und Fremdhunde lesen zu lernen geht aber nicht ohne Praxis...

    Wer macht das: Leute, die sich vorher schon informieren und wissen, dass man auch ohne direkt einen eigenen Hund zu haben, schon Erfahrungen sammeln kann. Übrigens immer gern gesehen.

    In der ersten Zeit mit neuem Hund wenig zu machen und ihn ankommen zu lassen, ist was anderes, als sich erst zu informieren und Bekannte zu haben, wenn man sie dringend braucht. Das ist dein "Weil...warum?" Zum nächsten Verein rennen und sagen: Ich bräuchte jetzt Hilfe!!!" oder hier ins Forum, wenn der Karren schon gegen die Wand gefahren ist - suboptimal. Sich vorher schlau machen, Kontakte haben und dann Hund anschaffen macht vieles leichter.

    Für die Praxis brauch ich keinen eigenen Hund. Da gibts reichlich Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln. Siehe oben.

    Ich gehe hier ausgehend vom ersten Post im ersten Thread davon aus, dass der Hund seine Auslastung auf der Hundewiese erhalten soll.

    Mittlerweile hat Blubberl schon fast Postings verfasst und sehr dazugelernt, geschrieben dass sie ihre ursprünglivhen Ansichten dank der Postings geändert hat. Lies doch bitte mal nach.

    Ich habe alles gelesen und sehe die gleichen Probleme wie am Anfang plus Schönreden.

    Ich habe auch gelesen, dass sie den Hinweis auf die Problematik Hundewiese als Unterstellung verstanden hat, was er nicht ist. Es war ein Hinweis auf ein allgemeines Problem.

    Das sollte man berücksichtigen.

    Vielleicht solltest du mal darüber reflektieren, dass du kein Hundehalter bist und dein praktisches Wissen daher faktisch nicht vorhanden ist, du aber anderen Vorschriften machen möchtest, was man vermitteln darf und was nicht - obwohl absolut relevant in der Hundehaltung. Auch das ist kein Sticheln oder Runtermachen, es ist eine objektive Feststellung.

    Das wird durchaus erwähnt. Häufig sogar.

    Erfahrungsgemäß wird das aber nicht ernst genommen oder gar nicht erst gelesen.

    Oder eben - wie hier - sehr selektiv gelesen / ausgeblendet / schöngeredet / daran Anstoß genommen.

    Ich gehe hier ausgehend vom ersten Post im ersten Thread davon aus, dass der Hund seine Auslastung auf der Hundewiese erhalten soll. Mensch muss sich nicht bewegen, Hund rennt. Das war ja das Ziel von Anfang an. Kein eigener körperlicher Aufwand.

    Ebenso wie vieles andere wird dann die Problematik Hundewiese eben ignoriert. Daran werden auch weitere 50 Threads für Neuhundehalter nichts ändern. Man will es nicht hören/lesen. Man weiß das auch mit genau 0,0 Erfahrung selber besser als Menschen, die Ahnung und Erfahrung haben.

    Ist immer wieder so.

    Es heißt ja nicht dass der Hund wissentlich gemobbt und gejagt wird. Viele Hundeneulinge sehen das nicht einmal und denken es ist Spiel.

    Und nicht nur Ersthundehalter sehen das nicht. Das sehen auch viele nicht, die seit ewigen Zeiten Hunde halten. Das sind alles keine Horrorhalter. Es sind Halter, die es nicht besser wissen und falsch einordnen.

    Da geht kein Halter hin und sagt sich: So, heute lasse ich meinen Hund mal so richtig schön mobben.

    Okay, derartig kranke Menschen gibt es vielleicht, aber sie sind nicht die Regel.

    Menschen, die da hingehen, sind alle der Überzeugung, das ist schönes Spiel - weil ist ja nicht blutig.

    Die Nuancen der Hundesprache zu erkennen - das dauert und kostet Mühe.

    Lapidar zu sagen: Natürlich lasse ich das nicht zu.... ja, dafür musst du es erstmal erkennen und das kannst du TE mit deinem Wissensstand rund um Hunde schlicht und einfach nicht.

    Ich möchte dir zudem ans Herz legen: Befass dich mit der Körpersprache und Kommunikation von Hunden.

    Gerade viele Klein- und Kleinsthunde beschwichtigen und deeskalieren - sie fügen sich in ihr Schicksal und wollen keine Probleme - und Halter stehen daneben und sind der Meinung, die Hunde freuen sich. Dabei haben die Vierbeiner gerade vieles, aber definitiv keinen Spaß.

    Ebenso wie Fiddeln gerne als Freude beim Hund ausgelegt wird.

    Schwanzwedeln ist nicht gleich Freude oder auch nur freundlich oder entspannt.

    Leider findet man solche betriebsblinden Hundehalter sehr gerne tratschend an der Hundewiese stehen.

    Zusätzlich: Ich finde es wirklich befremdlich, dass hier von einigen "Ach naja, jetzt bekommt die Hündin ja auch nur eine Stunde im Freien - passt schon. Der Hund hat ja schon so schön resigniert." kommt. Egal ob Chi, Pinscher, Terrier oder was da sonst noch drin sein könnte: Der Hund ist 5, nicht 15. Eine Stunde im sehr langsamen Tempo ist nichts. Das reicht nicht für die körperliche Auslastung und könnte sehr stark in die aktuellen Verhaltensauffälligkeiten (beim Alleinsein) mit reinspielen.

    Ich würde daher absichern, was mit dem Hund passiert, wenn es nicht klappt, er nicht nur beim Alleinsein das Haus zusammenbellt, sondern auch bei jedem Pups anschlägt z.B. und die Nachbarn dann ebenfalls auf die Barrikaden gehen. Zurücknehmen wird die derzeitige Halterin den Vierbeiner ja mit Sicherheit nicht.

    Ich wäre wirklich vorsichtig. Der Hund ist nicht neu eingezogen, das Problem besteht nicht seit gestern. Jahrelang wurde es hingenommen. Nun muss er supermegadringend weg...?

    Dazu wird dann noch die Auslastung auf ein Minimum runtergefahren, obwohl der Hund draußen ein Goldstück ist und drinnen die Wände hochgeht.

    Es reicht, wenn egal welcher Mensch da ist - aber der Hund wird nach Jahren abgegeben. Obwohl praktische Größe, angeblich unkompliziert in der Betreuung und kann angeblich überall mit hin.

    Für mich klingt das, als hätte sie dir erzählt, was du hören willst und was zu dir passt. Musst nicht lange rausgehen. Eine Stunde reicht angeblich vollkommen. Hauptsache 24 Stunden am Tag da - du bist ja eh nahezu immer zu Hause, also kein Problem.

    Oder auch: Klingt einerseits zu gut, um wahr zu sein und gerade dadurch fadenscheinig. Und andererseits nach guter Verkaufspsychologie.

    Verwechsle zudem nicht: Hund ist in Anwesenheit der Halterin so und so und Hund ist immer so drauf. Offensichtlich gibt es ja schon gravierende Unterschiede zwischen Hund alleine und Hund wird gedeckelt. Ich denke, der Hund wird ihr aufgrund fehlender, richtiger Auslastung gerade einfach ordentlich um die Ohren fliegen, die Nachbarn werden ihr aufs Dach steigen (entweder Hund weg oder sie muss ausziehen) und wäre die Fremdbetreuung auf Dauer tatsächlich so easy, dann hätte sie mehrere. Es ist Berlin. Da findet man was.

    So als Vergleich: Nach einem übervollen Park wie bei eurem Spaziergang wären meine Hunde im Kopf gaga und körperlich unterfordert. Wenn so das Tagespensum aussieht über Wochen oder Monate hinweg, würden die auch die Wände hochgehen. Körperlich nie ausgelastet. Immer schön mit Reizen überflutet und Interaktionen am Laufband. Das ist immer eine sehr ungünstige Kombination und weit entfernt von glücklichem Hundeleben.