Beiträge von MoniHa

    Für mich ist das die falsche Fragestellung.

    Muss ich mich als Hundehalter darauf einstellen, dass Menschen so dum...däml...nai...ähm... vertrauensselig sind, dass sie einfach jedes Tier in Reichweite angrabschen und mein Hund dafür den Preis bezahlen muss?

    Das triffts glaub ich besser.

    Wenn Menschen selbst im Zoo so clever sind, ihre Kinder über Gehege zu halten oder die Tiere provozieren zu lassen - warum sollte es bei so etwas alltäglichem wie Hunden anders sein?

    Ich wollte eigentlich nur sagen, dass schnörkellose Kritik in Trainingssituationen vorkommen kann

    Entschuldige, ich wollte damit nur ausdrücken, dass es nicht normal sein sollte. Da ging es mir nicht nur um die Menschen, sondern auch um die Hunde.

    Es sollte nicht normal sein, dass ich einen Trainer für Wissenszuwachs bezahle, und mir den erst auf dem Parkplatz nach der Stunde erarbeite. Warum macht man das?

    Ich bezahle jemanden dafür, seinen Job zu machen! In der Stunde/ dem Kurs. Nicht, dass ich mir das mit anderen auseinanderklamüsern muss. Und ob aufgrund Entfernung oder anderer Umstände: Schnörkellos ist: "Das nächste Mal schneller! Das war gerade zu langsam!" rufen.

    Sich als Wutpuppe benutzen lassen ist in der ersten Stunde als "Professor" aufgrund von Fragen betitelt werden und dann in der Folge vor allen angemotzt werden, dass man sogar den doppelten Kurspreis bekommt, wenn man nicht wiederkommt.

    Schnörkellos ist in meiner Welt direkt, aber nicht beleidigend.

    Kunden anbrüllen ist im Allgemeinen keine besonders gute Geschäftsstrategie

    Och, in gewissen Branchen... :pfeif:

    Tschuldigung, ich find das gerade einfach nur absurd.

    Für mich klingt das nach jemandem, der an die ein Exempel statuieren wollte, damit alle anderen bloß nicht auf die Idee kommen, ebenfalls Fragen zu stellen.

    An deiner Stelle würde ich das doppelte Geld zurück verlangen, denn das war für dich ja mehr als Zeitverschwendung und ich würde auch infrage stellen, warum er dich so dringend loswerden wollte, dass er dich dafür bezahlt zu gehen.

    Und leider kommen solche Leute immer wieder durch, weil "man muss das abkönnen". Ja, nee, muss man nicht. Man darf durchaus ordentlichen Umgang erwarten. Und wer das freiwillig mitmacht und noch dafür bezahlt, ja,... klar muss man dann rechtfertigen, warum man bei einem solchen absolut unsinnigem und dreistem Verhalten die eigenen Schuhe interessanter fand als selbst den Mund aufzubekommen und zu sagen: "Das ist nicht okay."

    Man muss das aushalten können, wenn einen jemand anschreit

    Ich finde es wirklich bedenklich, wenn das als normal hingestellt wird und Leute dafür auch noch bezahlen.

    Zumal noch in der Situation, wo eben auch der Hund daneben steht und lustig rumgebrüllt wird, weil... ja, warum eigentlich? Ließ sich nicht in normaler Tonlage verklickern? Man fand es enorm wichtig den Halter runterzumachen und zu verunsichern. DEN Halter, an dem sich der Hund orientieren und von dem er ne sichere Führung bekommen soll?! Hm.

    Da würde ich ja lieber zum Bund gehen. Da wird man fürs Angeschrienwerden wenigstens bezahlt :ka:

    An deiner Stelle wäre ich übrigens auch reichlich sauer. Es sei denn, du hast einen Kurs mit dem Titel "Friss oder stirb, gib mir dein Geld und halt deinen Mund" gebucht. Du hast vermutlich dafür bezahlt, Grundlagen zu lernen - Lernen bedeutet auch, den Sinn dahinter zu verstehen. Das setzt wiederum Erklärungen voraus.

    Kommen diese Erklärungen nicht von allein - tja, dann muss man nachfragen.

    Was du bekommen hast sind Herabwürdigungen anstelle von Antworten vor versammelter Mannschaft. Und dafür hast du bezahlt! Da wäre ich gelinde gesagt angepisst.

    Denn ein guter Trainer erklärt Sinn und Zweck, beantwortet Fragen und reagiert darauf nicht mit dem Runtermachen anderer, um überlegen zu tun - wenn er es offensichtlich nicht ist.

    Das angebotene doppelte Geld nehmen und gehen! :ka:

    Wenn ihm deine Fragen zu viel sind oder unsinnig erscheinen, kann er dich auf entsprechende Fachliteratur verweisen. Mir erscheint aber eher, dass er das eben so macht, weil man das so macht und daher die fundierten Antworten fehlen.

    Moment mal... ich hab nur gefragt ob es sowas häufiger gibt.

    "Häufig" naja. Das gibt es eben. Je nachdem, wie das gemacht wird, ist das für den Hund auch mehr oder weniger Belastung. Wenn die Vorbereitung passt, der Hund sich weiterhin beim Züchter wohl und sicher fühlt, dann ist es für mich etwas ganz anderes als "Ich leih mir die mal eben für kurz vor der Geburt bis zur Vermittlung der Welpen."

    Dabei gibt es so viele Unterschiede und so viele Möglichkeiten, das zu lösen, dass pauschale Aussagen wie bei so vielem schwierig bis unsinnig sind.

    Ich hab einen Rüden, der in die Zucht geht. War so mit der Züchterin vereinbart und er ist zuchttauglich. Da war aber auch im Vorfeld alles bis ins Detail geklärt. Kostenübernahme und - obwohl es "nur" ein Rüde ist - absolut nichts passiert ohne meine Anwesenheit und mein Einverständnis. Keine Untersuchung und kein Deckakt. Wie gesagt "nur" ein Rüde, für ihn hat sich das mit ZZL, Untersuchung kurz vorher und Decken erledigt. Aber mir war wichtig und das ist so festgehalten, dass er dabei nie ohne mich ist und ich jederzeit nein sagen kann und vertraglich abgesichert bin.

    Bei einer Hündin wäre mir persönlich das aufgrund der Risiken bei der Geburt zu heikel. Aber auch das gibt es in der Form, wo es für den Hund richtig gut gemacht ist. Und in der Form, wo es tatsächlich furchtbar ist. Deswegen sollte man sich umfassend informieren und absichern, wenn man sowas eingeht. Dem Hund zuliebe.

    Ich würde erstmal das Gespräch mit Züchter/in suchen und da alles an Fragen abklären.

    Kostenübernahme, Untersuchungen, Wurfstätte - was passiert bei Komplikationen?

    Normalerweise hält der Züchter auch Kontakt zu denen mit der Zuchtmiete, erkundigt sich, wie sich der Hund entwickelt, informiert über angestrebten Zeitrahmen für die Zuchtzulassung, fragt bezüglich der Läufigkeiten usw.

    Handelt es sich nicht um einen echten und seriösen Züchter und ist es im Vertrag vage formuliert / sie nicht umfassend darüber informiert wurde, Anwalt einschalten.