Beiträge von MoniHa

    Sohnemann zieht aus. Der Vormieter hat die Wohnung in einem... nennen wir es "lustigen" Zustand hinterlassen. Vermieter trägt Kosten für Farbe, Tapete, Spachtelmasse, Putzmittel und sonstiges Zubehör sowie den Aufwand. Soweit so gut. Sohn bricht auf zu OBI mit einer Liste über die benötigten Sachen. Ich erinnere ihn nochmal, dass er unbedingt an die Rechnung denken soll zwecks Kostenübernahme und frage ihn, ob er noch zwei Sachen für die Hunde mitbringen kann.

    Sohn kommt nach Hause, gibt mir die zwei Sachen, stopft alle Hunde mit 93 Leckerlis voll - denn, die waren im Angebot und Zwergnase brauchte unbedingt noch ein neues Spielzeug, das war nicht im Angebot und damit es fair ist, hat er jedem ein neues Spielzeug mitgebracht und außerdem hat er noch diese drölfzig Hundesachen gefunden!

    Dreimal dürft ihr raten, was er nicht gekauft hat... xD

    Auch wenn es unterm Strich bedeuten würde, dass ihn ihn woanders "parke" da ich eigentlich nicht selbst dazu in der Lage bin und das für die nächsten x-Jahre.

    Das ist für mich ein Gedankenfehler.

    Du sperrst den Hund nicht weg und packst ihn in einen Standby-Modus. Im Gegenteil. Du machst seine Welt größer. Und im Falle von Menschen, die anderenfalls kein Tier haben könnten, machst du auch noch Menschen glücklich.

    Bei dem Thema "Seelentröster" find ich immer wieder traurig, dass die zahlreichen anderen Möglichkeiten nicht berücksichtigt oder als minderwertig abgetan werden.

    Ob ich in den Katzenschutz um die Ecke schaue, wo Rentner und Arbeitslose den ganzen Tag Tiere bespaßen, Katzentoiletten reinigen, bürsten, pflegen und zu Hause die Unvermittelbaren haben oder die Rentnerin aus dem Nachbarort, die alte und/oder kranke Tiere aus dem Tierheim holt und bis zum Ende als Pflegestelle begleitet oder der Rentner, der Hunde betreut, die nicht alleine bleiben können - ja, ist etwas anderes als das eigene Tier. Aber es hilft Tieren und Menschen ungemein und es funktioniert auch dann, wenn die eigenen Finanzen nicht für die Absicherung eines eigenen Tieres ausreichen.

    Man kann sich trotzdem mit Tieren beschäftigen, sich mit ihnen umgeben und ihnen helfen - und dadurch selbst Seelentröster sein. Aber irgendwie gibt es den Anspruch immer nur an Tiere, die sich nicht einmal aussuchen können, ob sie ärztliche Versorgung und ordentliches Futter bekommen. Hauptsache der Mensch hat auf Teufel komm raus ein lebendiges Kuscheltier.

    Wenn du dich zum ersten Mal seit ewigen Zeiten zum Besuch bei jemandem anmeldest, der mit Hunden eigentlich nichts anfangen kann und erst ein freudiges "Das ist ja schön! Da freu ich mich!" bekommst, bis du hinzufügst "Ich komm aber ohne Hunde" und dann Stille herrscht bis zu dem "achso... :( : " - dann weißt du, eigentlich kannste auch nur die Hunde schicken und zu Hause bleiben xD

    Mein Riesenbaby hat sich letztens "schlimm" verletzt. Ist beim normalen Gassi so blöd in einen Rosendorn getreten, dass ich ihn zwischen den Ballen mit einer Pinzette entfernen musste. Humpelte, wurde geschont, wurde bemitleidet und die Wunde versorgt, wie sich das gehört. Wunde ist super verheilt zum Glück. War nach drei Tagen problemlos voll belastbar.

    Wir sind auf dem Rückweg von einer großen Runde. Es schneeregnet, es ist kalt, grau und bah. Riesenbaby fängt an zu humpeln... Super... doch nicht so gut verheilt wie erwartet. :( :

    Ich trage ihn. Setze ihn zu Hause ab - er kann wieder rennen wie der Wind und springen wie ein junges Reh. Ja, okay, hab die Pfote durch das Tragen geschont. Logisch.

    Will dem jungen Wilden Unterbodenwäsche verpassen - Hund humpelt, hält Pfote hoch, bloß nicht dran kommen.

    Hund übersteht gerade so das halbe Bad, springt hüpfdoingsend mit allen Vieren in die nächsten fünf Minuten. :skeptisch:

    Erkläre Jungspund, dass wir noch bürsten müssen - mit einem Schlag hält er die Pfote wieder oben :roll:

    Auf "Fall ich nicht mehr drauf rein, Fräulein :skeptisch2: " konnte er plötzlich wieder vollkommen normal laufen - von der Bürste weg :D