Beiträge von MoniHa

    Weil es die Polizei auch bloß nicht juckt. Und damit meine ich nicht mal nur Silvester.

    Das ganze Jahr über: Gartenparty mit Feuerwerk, jemand hat Geburtstag mit Feuerwerk, die Mannschaft hat gewonnen, Feuerwerk.

    Zu diesen Zeiten wären Kapazitäten da. Aber gemacht wird nichts.

    Da kann ich auch nicht meckern, hier wurde in der ganzen Stadt Präsenz gezeigt und Streife gefahren. Das fällt insbesondere bei uns auf.

    Wollte ich nur mal lobend hervorheben! Ist mir das erste Jahr aufgefallen. Der Mittag und Nachmittag waren bis vor einer Stunde nahezu böllerfrei. Das ist auch das erste Jahr so.

    Hier leider nicht. Aber schön, dass es bei dir klappt!

    In der Umgebung wird Leuten das ganze Jahr über vermittelt, dass sie nichts zu befürchten haben. Und wenn der Betrunkene am 12.03. 4 Uhr nachts anfängt Böller vom Balkon zu werfen :ka:Ja, mei. Passiert.

    Logischerweise haben dann alle rund um Silvester Narrenfreiheit. Hier passiert ihnen ja ansonsten auch nichts.

    Ich habe irgendwo gelesen dass man in GB am 31.12. Von 19:00 bis 23:00 Uhr Böllern darf. Ich finde das ist ein relativ guter Kompromiss. Die Zeit ist nicht zu lange und hinterher kann man noch in Ruhe schlafen. Die Ruhe , die wir hier in Frankreich haben ist natürlich immer noch am Besten aber so eine Reglung wäre doch zumindest ein kleiner Fortschritt für Deutschland.

    Eigentlich darf man in Deutschland auch nur in der Silvesternacht böllern. Ist den Leuten halt nur egal.

    Weil es die Polizei auch bloß nicht juckt. Und damit meine ich nicht mal nur Silvester.

    Das ganze Jahr über: Gartenparty mit Feuerwerk, jemand hat Geburtstag mit Feuerwerk, die Mannschaft hat gewonnen, Feuerwerk.

    Zu diesen Zeiten wären Kapazitäten da. Aber gemacht wird nichts.

    Es ist halt Brauchtum. Warum sollen Tausende Leute darauf verzichten weil es ein paar Haustiere verschreckt?

    Hier Böllern se schon die letzten 2 Tage wie bekloppt…aber unseren Labbi stört das gar nicht.

    Der hat dafür Schiss wenn hier die Blaskapelle vorm Haus vorbei geht….aber deswegen schreie ich ja auch nicht das man Schützenfest verbieten sollte….

    Leben und Leben lassen.

    Für mich geht es nicht um das ob, sondern um das wie. Silvester um Mitternacht - macht. Eine Woche davor und eine Woche danach, tagsüber und nachts - das hat mit Tradition nichts zu tun.

    Und Brauchtum... warum sollten dämliche Bräuche über Lebewesen stehen? Geht ja nicht "nur" Tieren so. Gibt auch reichlich Menschen. Warum sind die dabei unwichtiger als die Hanseln, die sich freuen, weil es Boooom macht? Mal ganz zu schweigen von Verletzten.

    Ich habe gerade auf FB gelesen, dass man Haustiere endlich verbieten sollte, dann müsste man Silvester auf das Viehzeug keine Rücksicht nehmen und könnte in Ruhe ballern :ugly: Hab gedacht, das wäre Ironie, aber der meinte das wohl echt ernst :wallbash:

    Ich bin ja extrem für so kleine Ballerräume. Da können alle rein, die knallbummpeng witzig finden, dann macht man die Tür zu und sie können sich so viel um die Ohren jagen, wie sie wollen. Vollkommen ungestört, ganz in Ruhe und ohne Rücksicht nehmen zu müssen.

    Wäre das nicht toll?

    Ich würde die Tür danach auch glatt wieder öffnen. Es sei denn, ich verliere aus Versehen den Schlüssel...

    Last but not least: die Finanzen. Die Frage danach kommt ebenso wie nach der Zeit verdammt oft.

    "Wie kann man sich das leisten?", frag ich mich genauso bei anderen Menschen. Wenn ich höre, wie viel manche für ihre Autos ausgeben. Und dann noch für den Sprit pro Monat, weil jeder Weg gefahren wird. Für Urlaube. Kleidung. Schmuck. Restaurantbesuche oder bestelltes Essen. Von der sauteuren Einbauküche, obwohl man gar nicht kocht, bis zur Kosmetik. Oder allein schon die Summen für ein Smartphone, das nächstes Jahr wieder gewechselt wird. Für noch mehr Geld. Und das alles, ohne mit der Wimper zu zucken.

    Da sind die Ausgaben für meine Hunde fast schon moderat. Was nicht daran liegt, dass ich an ihnen spare oder geringere Ansprüche an die Haltung habe oder selbst ständig verzichte. Ich hab nur insgesamt andere Prioritäten und mache mir aus manchen Sachen nichts, die für andere wichtig sind.

    In Hinblick auf die Zeit: Das Gleiche in Grün. Es gibt so viele Menschen, die schauen mehrere Filme pro Woche, verbringen täglich aus Spaß Stunden im Internet oder jedes Wochenende im Auto für Ausflüge, obwohl sie für den gleichen Effekt nicht weit gehen müssten. Die haben regelmäßig Zeit für Fitnesscenter, Kino, Maniküre, Bummeln und und und oder brauchen täglich ne Stunde im Bad.

    Auch das sind einfach andere Prioritäten. Nicht besser, nicht schlechter. Einfach anders.

    Sehe ich zumindest so. Oder, um das mal umzudrehen: Der Tag hat ganze 24 Stunden. Wie man die verbringt bzw. verbringen kann, ist ebenso individuell wie die Aufteilung des Budgets.

    Was mich aben immer ein wenig stutzig macht, wenn man sich da teilweise so verbissen rechtfertig und offenbar so auf die Zustimmung und Wertschätzung von außen für den eigenen Seelenfrieden angewiesen zu sein scheint. :ka:

    Kann da nur für mich sprechen: Mich nervt es, wenn Leute Pseudo-Fragen stellen und dann vollkommen unabhängig von Antwort, Argumenten und Beispielen sagen "Nein, das geht nicht. Das kann nicht stimmen." und das wieder und wieder und wieder.... Nach Wiederholung Nr. 1276 oder wenn zum zigsten Mal jemand Blödfug über etwas verbreitet - einzig und allein, weil er es sich für sich selbst nicht vorstellen kann - sind meine Geduld und Freundlichkeit am Ende.

    Wenn ich versuche, einen Einblick zu geben und dann sinnloses Runtermachen kommt, um sich selbst zu erheben, dann werfe ich das Handtuch.

    Wirkliche Fragen beantworte ich gerne. Kann sich das jemand nicht vorstellen oder es interessiert einfach, wie der Alltag mit vielen Hunden aussieht, immer her damit. Wird es lediglich als Vorwand verwendet, um die eigenen Vorurteile zu wiederholen, ist das zurecht frustrierend.

    Hat für mich weder mit Zustimmung noch Wertschätzung oder Seelenfrieden irgendwas zu tun.

    Interessiert es jemanden nicht, wie es laufen kann: Stell keine Fragen und verschwende meine Zeit nicht.

    So einfach.

    Es hat eine Weile gedauert, aber ich habe alles komplett gelesen und fange mal hier an:

    Aber bei mir ist einfach immer dieser Gedanke "Warum" da.

    Was genau bringt dieser Hund mit sich?

    Mir hat noch nie jemand diese Fragen gestellt, ohne mitschwingenden Unterton.

    "Warum denn so viele??? :skeptisch: :ugly: ", wurde schon gestellt als ich "nur" zwei Hunde hatte.

    "Was genau bringt dieser Hund mit sich?" noch nicht ein einziges Mal.

    Bei mir ist es tatsächlich so, dass ich Hunde für die Hunde angeschafft/nicht mehr abgegeben habe.

    Mein jetzt Senior war alleine nach dem Tod meiner Hündin. Kam damit trotz anderer Hunde in der Familie und Hundefreunde in der Umgebung nicht gut zurecht - also zog meine jetzt Seniorin ein. Für ihn.

    Ein paar Jahre später wollte ich einen Dritthund, weil zeitlich und finanziell passend und die ersten beiden waren erziehungstechnisch fertig. War schon beim Züchter ausgesucht. Da kam was anderes felliges "vorübergehend" dazwischen und passte so perfekt, dass aus vorübergehend dauerhaft wurde. Weil es allen damit super ging. Die beiden Älteren aufblühten, sich alle topp verstanden :ka: Hätte ich da gesagt, ich gebe das Vorübergehende ab (egal, ob ich den anderen von mir geplanten und gewünschten Hund vom Züchter aufnehme oder einfach nur wieder zwei Hunde haben will) ich hätte allen Hunden etwas wirklich Positives weggenommen. So läuft das seither bei jedem Neuzugang. Wer passt, passt.

    Das sind für mich entscheidende Grundfragen:

    Geht es diesem Hund in diesem Rudel gut?

    Geht es diesem Rudel mit diesem Hund gut?

    Haben alle ein gutes /besseres Leben damit?

    Und ich kann das bei jedem meiner Hund mit "Ja!" beantworten. Wenn das nicht zutrifft, finde ich passendere Zuhause für diejenigen, die ohnehin nur vorübergehend bei uns sein sollten.

    Dabei spielt dann auch noch eine ebenso entscheidende Rolle:

    Kann ich leisten, was dieser Hund braucht?

    Es gab zwei Hunde, da blutet mein Herz heute noch, weil die so perfekt reingepasst haben und wir sie so gerne behalten hätten, aber es gab jeweils ein gravierendes ABER. In beiden Fällen hätte ich das irgendwie lösen können. ABER, es hätte immense Einschnitte bedeutet für alle. Dauerhaft. Das hätte ich nicht als fair empfunden.

    Nein, meint sie nicht.

    Neben dem Rad laufen, mitjoggen und klickern sind keine Jobs. Das sind keine Einsätze, wo der Hund konzentriert über Stunden hinweg tatsächlicher Arbeit nachgehen muss und wovon irgendwas abhängt. Auch Aushängeschild für Hundetrainer sein, ist keine wirkliche Arbeit.

    Dazu kommt noch "1 bis 1,5h täglich + gemeinsame Aktivitäten. Mehr Zeit will ich einfach für Hunde nicht aufbringen." und dafür werden die Hunde voneinander getrennt, damit sie "keinen freien Zugang zueinander haben und ihre Bedürfnisse nicht ohne mich befriedigen können". Für 1 bis 1,5 h. Wahnsinn.

    Da wird von so vielen direkt angeklagt, dass man mit vielen Hunden unmöglich allen genug Zeit und Aufmerksamkeit widmen kann, aber ein bis anderthalb Stunden pro Tag und dann auch noch die Hunde trennen, um Interaktion zu verhindern, das ist vollkommen okay?! Das ist angeblich artgerechte Haltung?

    Das hat mit irgendeiner gerechten Haltung gar nichts zu tun. Das sind Sportgeräte, die gefälligst zu funktionieren haben und durch Entzug auf den Halter fixiert sind, wenn das gewünscht ist, und ansonsten keine Nummer haben. Und sowas von einer Hundetrainerin.

    Dazu noch mit der Aussage, zwei erwachsene, miteinander vertraute Hunde würden angeblich den ganzen Tag toben. Wäre das der Fall, würde ich mir ernsthaft Gedanken über meine Form der Haltung machen, denn dann stimmt etwas ganz gewaltig nicht. Würde mir ein Trainer so einen Tipp geben (trenn die Hunde, die dürfen sich nicht frei zugänglich haben) würde ich sofort den Rückwärtsgang einschalten und ich bin mir sicher, das würde auch hier empfohlen werden, wenn jemand das als eher unbedarfter Hundehalter posten würde.

    Dein Argument, dass es bei Einzelhunden ähnlich ist - nur, weil es bei anderen ähnlich ist, muss das niemand gut finden. Das macht es nicht besser. Bei Menschen nennt sich das gezielte Isolieren, Vorenthalten und dosierte Zuteilen von Sozialkontakten, damit man selbst zum Zentrum wird, übrigens Stockholmsyndrom. Es wird nicht besser, wenn es als "ausgeruht" verkauft wird, aber eigentlich gefügig gewünscht ist.

    Welche Arbeit? Welcher Job? Meinst du deine Hobbys damit?

    Und ausgeruht... Du hältst deine Hunde in ihrer Interaktion knapp, damit sie so verzweifelt sind, dass sie deine Vorlieben konzentrierter mitmachen? Im Ernst?

    Da fehlen mir gerade echt die Worte, zumal ich keine Hunde in ordentlicher Haltung kenne, die "den ganzen Tag toben" und dann "keinen Bock mehr haben", mit dem Halter was zu machen. Aber über Verzweiflung funktioniert es natürlich auch. Wozu Motivation für den Hund finden, wenn bei allem knapp halten so viel leichter für den Menschen ist...